Beiträge von Selkie

    Aber dass langes oder dickes oder sonstwie Fell gegen Hitze hilft, ist eigentlich physikalisch nicht möglich. Es sei denn, ich übersehe etwas elementares.

    Nein, Luftzirkulation ist nicht elementar.

    Mir wurde mal erklärt, dass langes Fell mit sommerlich dünner Unterwolle einen Vorteil hat, wenn der Hund sich bewegt. Durch die Bewegung des Fells wird der Luftaustausch gefördert und die warme Luft von der Haut wegtransportiert. Der Ventilator im Hundefell. ;) Das kann natürlich nur dann klappen, wenn der Hund aktiv ist. Kurzhaarhunde mit Unterwolle haben in dieser (und nur in dieser) Situation einen möglichen Nachteil, weil ihre Unterwolle zwar Luft einschließt aber durch die geringere Fellbewegung der Luftaustausch nicht befördert wird. Hunde aus sehr heißen Regionen haben idR gar keine Unterwolle, sondern nur kurze Deckhaarborsten, die die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützt aber keine nennenswerte isolierende Luftschicht einschließt oder zirkulieren lässt.

    Ob diese Theorie haltbar ist, weiß ich nicht, aber so ganz vom Tisch wischen würde ich sie auch nicht. Obwohl mein kurzhaariger, schwarzer Hund mit Unterwolle überhaupt keine Probleme mit der Hitze hatte. Der langhaarige schwarze Hunde (Groenendael) meiner Freundin hatte allerdings genauso wenig Probleme mit Hitze. Und wenn ich den vor Augen habe, wie er durch die Welt trabte und sein Fell um ihn herum schwang, kann ich mir das mit dem eingebauten Langfell-Ventilator tatsächlich vorstellen. Das Fell braucht dafür aber natürlich die perfekte "Ventilator-Beschaffenheit" und genau da könnte es bei vielen sehr plüschigen Hunden scheitern.

    Mir hat eine Hundephysiologin erklärt, Hunde bauen Grundmuskulatur und innere Muskalatur im Schritt auf, am besten auf verschiedenen Bodenbeschaffenheiten.

    So kenne ich es auch.

    Als meine Motte nach einer Sprunggelenksverletzung und 6 Monaten absoluter Ruhigstellung wieder anfangen durfte mit der Bewegung, sollte sie erstmal ausschließlich im Schritt gehen. Auf keinen Fall traben oder gar galoppieren. Und das nicht nur, weil ich im Schritt am besten kontrollieren konnte, ob sie das kaputte Bein wirklich nutzt, sondern weil der Schritt am besten geeignet ist, um die Muskulatur wieder in Form zu bringen. Zusätzlich gab es natürlich noch Übungen. Von da und aus anderen Quellen ist mir in Erinnerung geblieben, dass der Trab genau die Gangart beim Hund ist, die die Muskulatur am wenigsten fordert. Der Hund müsste also für Muskelaufbau sehr viel mehr traben als gehen.

    Da plöppt nichts auf. Der Link wird umgeleitet zur Anmeldeseite.

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    in der Adressleiste sieht man, dass der Link verändert wurde. Das passiert immer, wenn ich auf FB-Links klicke. Statt des angeklickten Links kommt die "login"-Seite. Fast immer.

    Ich verlinke nur öffentlich lesbare Artikel. Die Autorin nennt dort auch ihre Bezugsquelle.

    Sowas gibt es bei FB schon länger nicht mehr. Öffentlich lesbar bedeutet nur noch: für alle bei FB angemeldeten Nutzer lesbar. Für nicht-FB-Nutzer ist das Glückssache, manchmal zeigt FB uns noch was, aber nur sehr selten.

    Zur Ausgangssituation: dass der Fehler jeweils bei den Leuten liegt, denen die Hunde abhauen, ist in der von dir beschriebenen Straßensituation klar. Trotzdem finde ich es nicht richtig, einfach weiterzufahren. Es ist gefährlich für dich und es ist gefährlich für andere.

    Für genau solche Situationen ist §1 der StVO da. Der sagt, dass man sich immer umsichtig und rücksichtsvoll verhalten soll und dass man immer so unterwegs sein soll, dass man niemanden behindert oder gefährdet. Das ist oberstes Gebot. Immer. Auch bzw. insbesondere dann, wenn der ursprüngliche Fehler bei anderen liegt.

    Natürlich haben die Halter der dich verfolgenden Hunde sich da grad nicht dran gehalten. Entweder weil sie keine Chance hatten (wenn du den Hund nicht gesehen hast, haben die deinen Hund möglicherweise auch nicht gesehen und deshalb viel zu spät reagiert) oder weil sie einfach Deppen sind. Mag sein. Das ändert aber nichts daran, dass auch bei Fehlverhalten von anderen obige Regel gilt. Denn wenn jeder darauf pocht, dass ja der andere angefangen hat mit dem blöden Verhalten, dann endet das im absoluten Chaos.

    Es kann trotzdem im Einzelfall besser sein, weiterzufahren. Wenn ich den Eindruck hätte, der andere will meinem Hund an den Pelz, dann geht der (erweiterte) Eigenschutz immer vor und wenn ich dann schnell genug weg könnte, dann würde ich genau das tun. Wenn ich aber den Eindruck hätte, dass der Hund grad nur vom rennenden Hund getriggert wurde, dann würde ich (zähneknirschend) anhalten und warten, bis der Besitzer seinen Hund eingesammelt hat.


    Unabhängig davon, dass freilaufende Hunde hören sollten, finde ich es ziemlich unhöflich mit Vollgas an anderen Menschen (egal ob mit oder ohne Hund) vorbeizurasen.

    Ich glaube, du hast eine andere Situation vor Augen als ich. Der TE beschreibt, dass insbesonere Situationen an der Straße blöd sind. Warum soll ein auf der Straße fahrender Radfahrer abbremsen, wenn auf dem Gehweg Leute laufen? :???:   :ka:

    Wenns ein schlanker Hund ist - ich weiß jetzt nicht was für einen Hund du hast - könnte Elmorio sogar recht gut passen.

    Dina ist ein halbes Hemd. Ich habe ja sogar mal Windhundbeteiligung in ihrem Mix vermutet. Aber sie ist eben ein Mischling ... Ich würde sie als schmalbrüstige Spitzbauchtonne beschreiben. :rollsmile:

    OK, Aruby ist raus, rutschen ist immer blöd. Elmorio frage ich eventuell noch mal nach den Maßen vom Halsausschnitt, das ist auch heikel. Auf Urlaubsende bei Aladin (ja, Tierparadies, nix Pfotenshop :ops: ) könnte ich warten, so dringend ist es nicht. Das NonStop schaue ich auch noch mal an, aber da war irgendwas, was mir von vornherein nicht passend schien.

    Auf jeden Fall: Danke für deine Überlegungen. :bindafür: