Beiträge von Selkie

    Ich hatte mal so ein Stück Kaukäse und Dina war erst wahnsinnig begeistert. Aber als sie nichts ab bekam wurde das Teil schnell langweilig und wurde auch nach längerer Zeit nicht wieder interessant. Sie wusste ja schon, dass nichts im Bauch ankommt.

    Ich habe dann (mangels Mikrowelle) das Teil im Backofen aufgepufft. Hat gut funktioniert und war anschließend nach 5 min weggeknuspert.

    Abgeschnitten habe ich nichts.

    Hm - also unter 10 an der Wirbelsäule operierte Gebirgsschweißhunde innerhalb von 7 Jahren finde ich jetzt nicht wirklich auffällig.

    Ich schon. Weil die Rasse so selten ist. Oder weil ich sie als so selten wahrnehme, deshalb frage ich ja, ob es in der Umgebung der Klinik mehr davon gibt als in meiner Wahrnehmung.

    Deutschlandweit wurden in den letzten 10 Jahren etwas mehr als 800 BGS-Welpen im VdH geboren. Diese 800 verteilen sich auf ganz Deutschland - und dann werden in einer einzigen Klinik 8 dieser 800 Hunde an der WS operiert? Das wäre sehr viel.

    Wenn aber der Vermehrermarkt boomt, sind sie vielleicht doch nicht so selten und der Boom ist hier nur noch nicht angekommen.

    Weil es mir aufgefallen ist: Gibt es bei euch so viele Gebirgsschweißhunde oder haben die da ein typisches Problem? Oder sind die aufgrund ihres Einsatzes verletzungsgefährdet? Ich finde den Balken bei einer in meiner Umgebung quasi nicht existenten Rasse recht beeindruckend.

    Wer nichts mehr von Kühlschränken lesen will, überspringe bitte diesen Beitrag. :ops:

    Grundsätzlich geht's darum, ob ich einen Kühlschrank mit ca. 140l oder mit ca. 200l nehm.

    Wenn der Platz da ist, würde ich zu 200l tendieren. Außer du bist wirklich sehr sparsam mit Kühlschrankinhalt und hast quasi nie Besuch.

    Das Typschild meines Kühlschranks gibt als Nennvolumen 170l an. Das Hundefutter hat ein eigenes Fach zugewiesen bekommen, also würde ich sagen: ich allein komme mit 140l im Alltag problemlos aus. Aber. Einmal im Jahr kommt die Familie zur Geburtstagsfeier und ich übernehme Stück für Stück auch Teile der anderen Familienfeiern, die bisher meine Mutter bekocht hat. Zu diesen Anlässen bin ich sehr froh, dass mein alter Kühlschrank noch im Keller steht und dass meine Eltern den nicht komplett vollpacken (jedenfalls nicht, wenn ich Bedarf anmelde). Und auch wenn sowas nur ein oder zwei mal im Jahr nötig wird, an diesen Tagen (und meist noch in der gesamten folgenden Woche) brauche ich den Platz.

    Ich bin verwirrt. Geht es nun darum:

    Sondern nur um etwas Bewegung, das andere Hunde haben.

    oder darum:

    ... deftiges sportliches Ziel ...

    ?

    Muskeln für eine spezifische sportliche Leistung aufbauen war doch gar nicht gefragt? Und ja: der tägliche Spaziergang baut Muskeln auf. Bei mir genauso wie beim Hund. Umso mehr, je mehr unterschiedliches Zeug wir dabei machen.

    Ich raten niemand davon ab. - Aber ich müsste lügen, wenn ich nicht den Verdacht hätte, dass Kleinigkeiten wie Rückwärtsgehen als monströse Herausforderungen verkauft werden, weil die Besitzer dann stolz sind, ihrem Hund applaudiert wurde und sie dann lieber kommen, als wenn man ihnen sagt: "Die täglichen Spaziergänge müssten doppelt so lang sein, wenn sich da was bewegen soll."

    Und da sind wir wieder beim Theme "variabel". Das eine tun ohne das andere zu lassen. ;)

    Ich habe neulich Bilder von meinem Hund gezeigt und mit "Geschicklichkeitsübungen" betitelt. Das was ich da zeigte, war vor 3 Jahren tatsächlich eine Leistung, für die ich meinen Hund gefeiert habe, als hätte sie das Perpetuum mobile gebaut. Heute machen wir das nebenbei und gehen neue Herausforderungen an. Nicht statt Spaziergang sondern während des Spaziergangs. Eine Sportskanone wird Dina nicht mehr, aber solche kleinen Herausforderungen (individuell angepasst) machen erstens Spaß, fördern zweitens das gesunde Selbstbewusstsein, halten drittens den Bewegungsapparat mobil und sind viertens noch gut für unsere Sozialbeziehung.

    Es sind genau diese Kleinigkeiten, die mit relativ wenig Aufwand riesigen Nutzen haben. Du liest anscheinend heraus, dass man diese Kleinigkeiten statt eines längeren Spaziergangs machen soll. Nein, man kann sie zusätzlich machen. Oder beim Spaziergang.

    Das geschrieben, muss ich mal fix los, mein Faultier zu weiteren Kleinigkeiten aka "monströsen Herausforderungen" im Wald nötigen. crazy-dog-face ;)

    Aber jetzt druck diese langen, detaillierten Beiträge mal aus -- oder lerne sie auswendig - und versuche sie jemandem nach zu erzählen, dem es nützen würde.

    Das ist gar nicht nötig. Die Erklärungen kannst du ja für deine Daumenregel weglassen. Die Zusammenfassung könnte lauten: der Hund braucht variable Bewegung auf variablem Untergrund. Täglich in ausreichender Menge. Meinetwegen auch mit einer Zeitangabe, wobei das schon wieder zu Problemen führen kann. Es wird einen Grund haben, warum die magische Zahl ("mindestens eine Stunde" war meines Wissens mal im Gespräch) es nicht bis in die endgültige Version der TschHVO geschafft hat.

    Variable Bewegung bedeutet: nicht nur Schritt, Trab oder Galopp sondern eine Mischung von allem und nicht immer nur geradeaus. Variabler Untergrund bedeutet: nicht nur um den Block sondern auch mal über die Wiese, über Stock und Stein, auf jeden Fall auf unbefestigten Wegen. Eventuell kann man noch kleine Kletter- und Balanceübungen z.B. an herumliegenden Findlingen oder Baumstämmen zufügen.

    Ich glaube, so oder so ähnlich steht das in jedem 08/15-Hunde-Ratgeber.

    Ich brauche jedenfalls keinen Begleithund, mit dem ich bei 35°C spazieren gehen muss. :D

    Ich brauche den. Nicht weil ich so gern bei 35° unterwegs wäre sondern weil ich will, dass mein Hund mit der Hitze deutlich weniger Probleme hat als ich.

    Mit meiner schwarzen Motte hatte ich das. Die hat Wärme geliebt und kam in jungen Jahren auch gut mit der Kälte klar.

    Jetzt habe ich Dina. Die hat helle, kurze Haare. Im Sommer quasi keine Unterwolle, im Winter ist das Fell sichtbar dichter. Aber es hat anscheinend keine Funktionialität, denn Dina kommt mit keinem Wetter klar. Im Winter braucht sie dicke Klamotten, im Sommer ist ihr schnell zu warm. Wasserfest ist das Fell auch nicht, jeder Regentropfen fällt bis auf die Haut durch.

    Ich finde einen so wetterempfindlichen Hund anstrengender als einen, der bei 35° am liebsten 2 Stunden rennen will.

    (Grüße von mir aus der Dachgeschosswohnung mit Fensterreihe zur Sonnenseite im Wohnzimmer. :hot_face: Ich möchte mir das nicht mit hitzeempfindlichen Hunden vorstellen.)

    Das geht hier zum Glück. Rumliegen kann Dina auch bei über 30° ohne nennenswerte Probleme. Und die im Kong eingefrorene Melone mundet ganz vorzüglich. :nicken:

    mogambi

    Das klingt sehr unschön. Ich drücke die Daumen für den TA-Besuch.