Beiträge von Selkie

    Welcher Züchter, der Welpen solcher Qualzuchtrassen in die Welt setzt, züchtet denn bitte im Sinne der Rasse?

    Gerade bei den Plattnasen wird doch sehr deutlich, dass Zucht im Sinne der Rasse und Zucht im Sinne des Hundes zwei ganz verschiedene Dinge sind.

    Das ist ja das Märchen, was immer noch im Umlauf ist: "Kauf bei einem seriösen Züchter und du bekommst einen gesunden Mops, Bulldogge, ..."

    In meinem Umfeld lautet das Märchen: kauf den Mops/die Bulldogge NICHT beim Verbandszüchter, denn die sind alle krank.

    Ich würde so gern widersprechen... wirklich gern. Aber ich kann nur einwenden, dass die anderen auch nicht gesünder sind. :verzweifelt:

    Ohne den Aufmacher wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass das was anderes heißen soll. :ka:

    Könnte aber daran liegen, dass ich heute den jährlichen Biereinkauf für den Besuch machen musste,dabei wie ein verschrecktes Huhn durch den Getränkemarkt irrte und wahllos in die Kisten pickte griff. :rollsmile:

    Mir kam gerade die Frage: Was macht ihr eigentlich mit euren Hunden, während ihr durchlüftet? :ops: Bleiben sie in einem anderen Raum? Müssen sie auf ihrem Platz liegen? Dürfen sie sich frei bewegen? Für mich als Wohnungskatzenhalterin gibt's nur eine Option und nun frage ich mich, wie man das mit Hunden handhabt :ka: :D

    Nichts.

    Allerdings würde ich kein Fenster offen lassen, während ich nicht da bin. Ich bin zwar ziemlich sicher, dass das unsportliche Hopsetier gar nicht da hoch käme aber lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu unvorsichtig ...

    Was für eine Pflanzenbestimmungsapp könnt ihr mir (für Android) empfehlen. Sollte sie überragend sein, muss sie auch nicht kostenlos sein.

    Hier auch eine Stimme für Flora incognita.

    Wenn du den Wissenschaftlern helfen willst, kannst du in Daten "bezahlen" (Standortbestimmung). Ist aber nicht nötig, du kannst die App auch absolut kostenlos nutzen.

    Findet ihr einmal am Tag Kotabsatz zu wenig? Gibts hier noch andere Hunde, die nur einmal am Tag Kot absetzen?

    Das finde ich völlig normal. :ka:

    Meine erste Hündin hat idR einen Haufen pro Tag gelegt. Egal welches Futter sie bekam. Mit Fertigfutter war dieser Haufen größer, mit selbstgemachtem Futter war er ziemlich klein und wenn er mal einen Tag ausblieb war das auch kein Problem.

    Jetzt habe ich Dina. Dina ist ein Korinthenkacker. Und sie verteilt ihre Korinthen gleichmäßig über die Spaziergänge. :rollsmile:

    Meine erste Hündin hatte mit 14 eine Pankreatitis. Sie hat sich davon vollständig erholt war noch fast 3 Jahre bei mir.

    Das ist eine fiese Erkrankung, die auch wirklich gefährlich ist. Dass der Hund sehr schwach ist, finde ich normal. Es ist ja nicht nur die Gewichtsabnahme, so eine Infektion macht einen richtig fertig. Dazu noch die Schmerzen. Wenn es tatsächlich einige Zeit unbemerkt blieb, waren das ja nicht nur ein paar Tage.

    Pfleg sie gut! Ich drücke alle Daumen für die Blutwerte und dass es ihr insgesamt bald besser geht.

    Im Hinblick auf ganze Hunderassen finde ich das irgendwie extrem traurig.

    Testen, ob ein Hund überhaupt zu körperlicher Belastung fähig ist. Wow.

    Und so ein Aufwand. Unbedingt standardisiert, vergleichbar, etc.

    Das sehe ich anders.

    Wir hatten ja vor kurzem die Diskussion über eine Ausdauerprüfung für alle. Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Test eine standardisierte Alternative zur Ausdauerprüfung sein könnte. Für alle Hunde.

    In der kleinen Kontrollgruppe im beschriebenen Versuch, sind immerhin 25% der mesozephalen Hunde auffällig gewesen. Wegen anscheinend nicht ausreichend vorhandener Belastbarkeit. Da das nur eine winzig kleine Stichprobe (n=8) war, ist es nicht wirklich aussagekräftig, aber es könnte ein Hinweis sein, dass der Test nicht nur für Plattnasen taugt sondern allgemein nützlich sein könnte. Ich persönlich halte zwar die unstandardisierte Outdoor-Version für wesentlich unkomplizierter und schöner und überhaupt, aber der Nutzen einer richtigen Datenerhebung ist für die Zucht doch zweifellos viel größer.

    Man braucht keine Studien, wissenschaftliche Datenerhebungen oder gar Laborbedingungen um normale Hunde zu züchten.

    Das Problem dabei ist, dass der "normale Hund" kein nützliches Kriterium ist. Denn keine zwei Menschen haben dasselbe Bild vom "normalen Hund". Und so nimmt das Drama seinen Lauf... ;)

    Gassifan

    Nur Hörensagen: Meine nicht-ganz-Schwägerin hat Sandalen von Sketchers. Die sind wohl sehr weich.

    Ich nehme an, Soglan ist Handydeutsch für "Sohlen" :woozy_face:

    "Handydeutsch" gefällt mir. XD

    Auch wenn ich mich manchmal frage, woher manche Handys ihre merkwürdigen Wörter kennen und wieso sie genau diese merkwürdigen Worte bevorzugen. :lol:

    Ich bin der Meinung, das geht schon. Ihr solltet euch aber auf jeden Fall einen Plan machen: was, wenn der Hund mal verletzt, krank oder einfach nur alt ist? Wie bekommt ihr ihn dann nach oben? Und viel wichtiger: wie bekommt ihr den nach unten? Meiner Erfahrung nach ist das runterhüpfen viel eher ein Problem als das nach oben gehen und gesunde Ellbogen sind viel wichtiger als gesunde Hüften.

    Ich wohne im Dach, also quasi 2. OG. Weil ich vorsichtig bin, bedeutet das: ich nehme nur einen Hund, den ich tragen kann. Meine Wohlfühlgrenze ist bei 15kg, meine absolute Obergrenze bei 20kg. Meine erste Hündin hatte ideal 15kg, die habe ich über 2 Jahre lang die Treppe runter getragen als sie alt war. Ich halte mich nicht für übermäßig kräftig, aber das ging problemlos. Ich würde vorschlagen: nehmt mal einen 30kg-Blumenerde-Sack (oder etwas ähnliches) und tragt das die Treppe hoch und runter. Und zwar auf den Armen, so wie ihr einen verletzten Hund tragen würdet. Geht das? Ginge das mehrmals täglich? Wenn ja, dann nehmt den Dalmatiner oder Pudel und übt mit dem Hund das getragen werden. Eventuell auch das Getragen werden auf den Schultern. Wenn ihr das nicht dauerhaft bewältigt, dann würde ich überlegen, ob ein entweder Umzug möglich ist oder ein leichterer Hund.

    Zur Veranschaulichung ein paar Geschichten von Hunden, die ich persönlich kannte:

    Ein Rottweiler-Mischling im 3.OG. Er hatte kaputte Hüften und nach der OP durfte er wochenlang keine Treppe steigen. Die Besitzer konnten ihn zu zweit tragen, aber schön war das nicht. Die haben dann nach einer anderen Wohnung gesucht.

    Eine dreibeinige Mischlingshündin, sehr fit, sehr sportlich im 4. OG. So lange sie jung war, ist sie problemlos die Treppen gelaufen. Die Besitzer haben trotzdem irgendwann nach einer Wohnung mit Aufzug gesucht, weil es doch sehr wahrscheinlich war, dass die Hündin irgendwann nicht mehr so gut die Treppe hoch und runter hopsen wird.

    Zuletzt: als meine Motte sehr alt war, habe ich mich im Park mal mit einer Frau unterhalten, die mir im Laufe des Gesprächs auch von ihrem Hund erzählte. Den sie einschläfern musste, als er die Treppe nicht mehr schaffte. Ich schaute auf meine Hündin und dachte: dann wärst du seit 2 Jahren tot.

    Das sind die Probleme, auf die ihr euch einstellen müsst. Und bitte, bitte, plant nicht von vornherein mit der Lösung der Frau aus dem letzten Beispiel.