Wenn man die Rassetypischen Krankheiten ausklammert und nicht als Qualzucht benennt, ist das eine Verharmlosung, finde ich.
Ich finde, es ist eigentlich eine Verharmlosung, die rassetypischen Krankheiten mit den bewusst selektierten Qualzuchtmerkmalen in einen Topf zu werfen.
Das eine ist quasi ein Unfall - wollte keiner haben, ist aber passiert und nun muss man sehen, wie man den Karren wieder aus dem Dreck zieht. In manchen Fällen muss man vielleicht sogar einsehen, dass man den Karren nicht mehr aus dem Dreck bekommt. Das andere ist kein Unfall sondern bewusst herbeigeführt und die betreffenden Leute finden den Karren im Dreck absolut perfekt platziert.
Für das einzelne Opfer ist es natürlich egal, ob seine Probleme von einem Unfall herrühren oder ob sie bewusst erzeugt wurden. Aber für den Vorgang und für die Bewertung des Vorgangs ist es nicht egal.
Ein Problem sehe ich darin, dass die Grenze fließend ist. Niemand wird bewusst blinde Hunde züchten wollen. Aber es könnte Züchter geben, die es wissentlich in Kauf nehmen und z.B. zwei PRA-Träger verpaaren (dieses Beispiel ist mir vor einigen Jahren tatsächlich begegnet, möglich war das, weil der Verein damals den Test noch nicht vorgeschrieben hatte). Das ist dann kein Unfall mehr, aber es ist eben auch kein bewusst selektiertes Merkmal. Das ist für mich der Punkt an dem die Grenze zur Qualzucht verschwimmt. Von da ist es aber kein allzu großer Schritt mehr zur heute offiziell vorherrschenden Qualzucht-Definition.
der Clown hat die Tastatur übernommen
In der Regel haben die einfach "Hüfte" oder "Rücken".
Ohne Hüfte und ohne Rücken ist aber erst recht blöd. 
Sorry, das will immer aus mir raus, wenn ich diese Formulierung höre oder lese. 