Beiträge von Selkie

    CundC und Selkie

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    😀gut aufgepasst! Und jetzt die Spezialistenfrage: welche Information habe ich nicht gegeben, damit meine Aussage doch stimmt? Weil ich sie bei Altersverteilungen von mehreren tausend Hunden, die in den Studien hinter den Mittelwerten stecken, vorausgesetzt habe?

    Egal wie viel tausend Hunde man in der Statistik hat, der Durchschnitt ist nur ganz selten gleich dem Median. Deshalb gibt es ja die unterschiedlichen Lageparameter - weil sie unterschiedliches aussagen.

    das Klugscheißerle kann die Finger nicht still halten

    Das Alter meine ich dabei im Durchschnitt der Rasse. Das bedeutet, bis zu diesem Alter ist die Hälfte der Hunde der Rasse schon tot, die andere Hälfte wird älter.

    Das stimmt nicht.

    Wenn du 4 Hunde hast und deren Sterbealter sind: 1, 9, 11, 13 Jahre; dann ist der Durchschnitt genau 6. Im Alter von 6 Jahren sind aber noch 75% der Hunde am Leben.

    Der Median ist die Zahl, die angibt, in welchem Alter die Hälfte der Hunde tot ist.

    sind eure Hunde eigentlich auch so ignorant? Ist mir am Samstag bei der Familienfeier wieder aufgefallen. Wenn fremde Menschen Theo rufen, werden die einfach vollkommen ignoriert.

    Ich würde mir manchmal wünschen, Dina wäre ein klein wenig ignorant. Oder wenigstens höflicher in ihrer Kontaktaufnahme. |)

    Wer Dina anspricht anschaut, muss damit rechnen, die Pfoten im Bauch und die Nase im Gesicht zu haben. Mit Schwung. Die Hände werden dabei nicht nur abgeleckt sondern komplett in die Schnauze genommen. Wenn sie wegen so einer kleinen Ansprache einmal im Hüpfemodus ist, räumt sie auch gleich noch den Tisch ab. Oder saust zumindest über 3-4 Stühle.

    Bei den Familienmitgliedern, die wir jede Woche sehen, klappt es inzwischen etwas weniger brachial. Aber jemand neues ... da halte ich Dina vorsichtig bei mir oder nehme sie gar nicht erst mit. Zum Glück kommt sowas wie "neue Leute zu Besuch" bei uns nur selten vor. :rollsmile:

    Also mal Hand aufs Herz, hier steht zwar immer wieder, dass fast alle eurer Hunde überhaupt kein Thema mit der Hitze derzeit haben, aber das deckt sich kein bisschen mit der Realität, die ich hier im real life erlebe. Hier haben fast alle Hunde ein Thema mit den aktuellen fast ständigenTemperaturen >30 Grad.

    Ich will nix vergleichen oder relativieren, sondern bin nur erstaunt, dass ich es quer durch alle Rassen ganz anders wahrnehme, als hier im Thread beschrieben wird.

    Ich glaube, du liest grad selektiv. Auf der letzten Seite haben 2 User geschrieben, dass ihre Hunde überhaupt kein Problem haben und eine schrieb von eingeschränkter Aktivität. Weiter vorn (und an anderer Stelle) haben schon viele andere geschrieben, dass die Hunde durchaus diverse Probleme haben bei großer Hitze.

    Ich kenne beides. Meiner ersten Hündin war Hitze egal - die wollte laufen, rennen und dann noch ein wenig laufen. Zwischendurch gern ins Wasser und dann noch mal richtig Gas geben. Damals konnte ich gar nicht verstehen, wenn die Hundeschule wegen Wetter ausfiel.

    Dina dagegen ist deutlich eingeschränkt bei der Hitze, wird (noch) langsamer beim Gassi und freut sich hinterher über die kalten Fliesen unten im Hausflur. Letztes Jahr gab es noch Gras, da ist sie von Grasbüschel zu Grasbüschel gerobbt um sich den Bauch zu kühlen.

    Aber das ist ja genau das Problem: wenn sogar viele mesozephale Hunde an ihre Grenzen stoßen mit der hündischen Thermoregulation, wie viel schlimmer muss es dann für die Plattnasen sein?

    Warum gibt es eigentlich Leute, die keine Crocs tragen? Also abgesehen davon, dass man damit wie ein Schlumpf aussieht: Die sind rutschfest, extrem bequem, extrem pflegeleicht, es gibt sie mit Luftlöchern oder ohne, sie sind nicht so weich, dass man jeden Stein unter der Sohle spürt und auch nicht so hart, dass man sich vorkommt als hätte man Bretter unter den Füßen. Und es tun einem nie die Füße weh. Mir fallen keine anderen Gründe als Eitelkeit ein. :klugscheisser:

    Ich habe vor einigen Jahren sowas gekauft. War im Angebot, hat nur die Hälfte gekostet, ich brauchte eh neue Haus- und Hoflatschen und wegen Lobeshymnen wie deiner habe ich gezielt nach den Gummidingern geschaut. Da mir Optik (fast) egal ist, habe ich die billigste angebotene Farbe gekauft.

    Die Schlappen sind OK für Haus und Garten und sie sind OK für eine schnelle Runde um den Block. Aber sonst? Klotzige Gummischuhe mit Löchern, durch die der Schweiß ablaufen kann. Sie sind pflegeleicht, das ist der einzige Punkt in deiner Auflistung, dem ich zustimmen kann. ;) Und sie sind unverwüstlich, weshalb sie mir wohl noch viele Jahre erhalten bleiben werden. |)

    Seh ich das wirklich zu verkniffen?

    Nein. Aber du siehst es anders als die Leute in der besagten Firma. Zuminest anders als besagter Geschäftsführer.

    Anderes Beispiel: Ich bewerbe mich gerade auf eine Stelle, bei der ich sehr verwirrt wäre, wenn ich jemals gesiezt würde (sollte ich überhaupt eine Chance bekommen). Denn schon in der Ausschreibung steht überall "du". Ich erwarte nun, dass das dort üblich ist.

    Der von dir zitierte Satz würde mich trotzdem irritieren. Nicht wegen des "du", sondern wegen der sehr ungeschickten Frage. Die wäre auch mit "Sie" nicht besser gewesen. Erster Eindruck und so. |)

    Wenn man die Rassetypischen Krankheiten ausklammert und nicht als Qualzucht benennt, ist das eine Verharmlosung, finde ich.

    Ich finde, es ist eigentlich eine Verharmlosung, die rassetypischen Krankheiten mit den bewusst selektierten Qualzuchtmerkmalen in einen Topf zu werfen.

    Das eine ist quasi ein Unfall - wollte keiner haben, ist aber passiert und nun muss man sehen, wie man den Karren wieder aus dem Dreck zieht. In manchen Fällen muss man vielleicht sogar einsehen, dass man den Karren nicht mehr aus dem Dreck bekommt. Das andere ist kein Unfall sondern bewusst herbeigeführt und die betreffenden Leute finden den Karren im Dreck absolut perfekt platziert.

    Für das einzelne Opfer ist es natürlich egal, ob seine Probleme von einem Unfall herrühren oder ob sie bewusst erzeugt wurden. Aber für den Vorgang und für die Bewertung des Vorgangs ist es nicht egal.


    Ein Problem sehe ich darin, dass die Grenze fließend ist. Niemand wird bewusst blinde Hunde züchten wollen. Aber es könnte Züchter geben, die es wissentlich in Kauf nehmen und z.B. zwei PRA-Träger verpaaren (dieses Beispiel ist mir vor einigen Jahren tatsächlich begegnet, möglich war das, weil der Verein damals den Test noch nicht vorgeschrieben hatte). Das ist dann kein Unfall mehr, aber es ist eben auch kein bewusst selektiertes Merkmal. Das ist für mich der Punkt an dem die Grenze zur Qualzucht verschwimmt. Von da ist es aber kein allzu großer Schritt mehr zur heute offiziell vorherrschenden Qualzucht-Definition.

    der Clown hat die Tastatur übernommen

    In der Regel haben die einfach "Hüfte" oder "Rücken".

    Ohne Hüfte und ohne Rücken ist aber erst recht blöd. |)

    Sorry, das will immer aus mir raus, wenn ich diese Formulierung höre oder lese. :ops: