Beiträge von Selkie

    Meine Frage: Hat er "recht" und sollte ich ihn in solchen Situationen einfach in Ruhe lassen?

    Ja, er hat recht. Aber nein, ich würde ihn nicht einfach in Ruhe lassen. Jedenfalls nicht komplett.

    Ich würde ihm zeigen, dass ich seine Unmutsbekundung wahrnehme und akzeptiere. Ich würde kurz einen Schritt zurückgehen, vielleicht kurz die Hände/ die Bürste vom Hund nehmen ... einfach einen Moment lang aufhören mit dem, was ich da grad übergriffiges tue. Aber nach diesem Moment würde ich neu ansetzen. Vorsichtiger. Mit Ankündigung. Den Hund "fragen" ob er bereit ist. Dranbleiben, aber immer nur so weit gehen, wie der Hund es akzeptiert.

    Mit der Strategie konnte ich der damals noch nicht sehr vertrauensvollen Dina täglich den Pfotenverband bei einer sehr schmerzhaften Krallenverletzung wechseln. Ich habe einfach kurz Pause gemacht, wenn Dina Unmut äußerte. Ich musste täglich weniger Pause machen, obwohl ich ansonsten den Eindruck hatte, dass die Schmerzempfindlichkeit in den ersten 3 Tagen zunahm, bevor es besser wurde.

    Das Bad im Keller wäre auch mein größter Kritikpunkt. Ich wohne ja selbst auf 2 Etagen und habe das Schlafzimmer oben und das Bad unten. Nachts auf Toilette gehen fühlt sich an wie eine Weltreise. Wenn ich mit voller Blase wach werde, überlege ich oft so lange, ob ich es jetzt wirklich dringend genug ist, bis ich wieder eingeschlafen bin. :pfeif:

    Außerdem kenne ich solche Kellerbäder nur als sehr unangenehm muffig, weil sich die Kellerfeuchte mit der Badfeuchte zusammentut... keine schöne Kombination.

    Ansonsten kommt es wirklich drauf an. 3 Zimmer für 3 Personen ist aus heutiger Sicht echt eng. Aber das muss kein Ausschlusskriterium sein. Wenn die drei Zimmer gut liegen, kann das zum Wohnen völlig ausreichen. Aber eben wirklich nur zum Wohnen und nur für euch 3 (plus den Hund, der braucht ja normalerweise kaum Platz in der Wohnung). Besuch muss im Wohnzimmer schlafen. HomeOffice wird schwierig bis unmöglich. Wenn das Häuschen ansonsten richtig toll ist, könntest du überlegen, ob im Spitzboden oder im Keller noch Platz für ein weiteres Zimmer ist.

    Aber das Bad... das wäre für mich echt ein Ausschlusskriterium. Das müsste mindestens ins Erdgeschoss.

    edit wegen Schränken und den Dachzimmern: mit Einbauschränken kann man unter Dachschrägen ganz wunderbar den Stauraum bis in die letzte Ecke nutzen. Kostet natürlich deutlich mehr als einfach nur ein Schrank aus dem Möbelhaus, ist dann aber wirklich ideal.

    Danke, Kirasherrchen , die hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

    "Mein" Lieblings-Wanderschuh-Hersteller scheint keine Schneestiefel zu machen. Ich habe aber gerade noch ein paar Modelle recherchiert, die zumindest behaupten etwas breiter zu sein.

    Lederschuhe habe ich, da fehlt es Frierfüßen an Wärme. |)

    Weil sich meine Winterschuhsuche doch komplizierter gestaltet als erwartet: Wo finde ich schneetaugliche, warme (!), idealerweise auch wasserfeste Schuhe für breitere Füße? Decathlon habe ich probiert, da sind mir die Schneestiefel alle zu schmal. Viel zu schmal.

    Ich würde so etwas immer erstmal beim Orthopäden klären und mir bei Bedarf Einlagen verschreiben lassen.

    Das ist ein Missverständnis.

    Ein nicht ganz durchschnittlicher Fuß ist kein orthopädisches Problem. Der nach dem dritten Fehlkauf befragte Orthopäde sagte nur dass ich beim Kauf von Sport- bzw. Wanderschuhen darauf achten soll, dass sie zu den Besonderheiten meiner Füße (= etwas breiter als der Durchschitt, etwas höheres Gewölbe als der Durchschnitt) passen. Seitdem weiß ich immerhin, was ich brauche. Aber eigentlich war das kein Thema für den Arzt.

    Fachgeschäfte lohnen sich nur für Beratung zu Wanderschuhen, Laufschuhen usw., und um festzustellen, ob die Größe passt. Das ist mir dann auch die 30 EUR Mehrkosten wert.

    Das wäre mir sogar mehr als 30€ Mehrkosten wert. Leider hat diese Beratung bei mir nie was gebracht. Die Schuhe, die die mir verkauft haben, waren trotzdem immer ungeeignet für meine Füße.

    Ich bekomme warum auch immer schmerzen im linken Fuß.

    Vielleicht würde es helfen, nach dem Fußgewölbe zu schauen und eine explizit dafür passende Sohle zu verwenden. Die Standard-Sohlen passen nicht für jeden und das kann solche Probleme machen, auch wenn der Schuh grundsätzlich passt.

    Ich z.B. habe einen leichten Hohlfuß und tausche deshalb immer die vorhandene Sohle gegen eine mit Unterstützung für hohe Fußgewölbe aus. Das macht einen riesigen Unterschied.

    Das ist übrigens auch etwas, das ich von einer Beratung vor Ort erwartet hätte, was die aber leider überhaupt nicht auf dem Schirm haben.