Kann es sein, dass es dem Hund an den Ballen zu kalt ist?
Heute auf dem Morgengassi ist Kaya sehr mimosenhaft durch den Schnee gestakst und hat mir in regelmäßigen Abständen diverse Pfoten hingehalten. Normalerweise soll ich dann Eisbömmel wegmachen. Da aber Pulverschnee waren da gar keine. Hab dann ein bisschen mit dem Handschuh drübergewischt und sie weitergeschickt. Hat dann auch für die nächsten 50m gepasst, bevor sie wieder angekommen ist.
Es hat so 11 Grad Minus und ich hab die Morgenrunde dann auch verkürzt.
Kennt ihr das?
Bisher hat sie das nie gemacht, kann mich aber auch nicht erinnern, dass es schon mal so kalt war, seit ich sie habe.
Die Ballen schauen auch aus wie immer.
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Ja das kenne ich.
Bei meiner ersten Hündin habe ich es lange ignoriert, wegen "da gewöhnt sie sich schon dran". Dann kam der Tag als sie wimmernd auf dem Rücken lag und mir eine kältekrampfende Pfote entgegenstreckte. Ich kaufte dann ganz schnell Pfotenschuhe. Einen Mantel brauchte die Motte erst später, die Pfoten waren bei ihr das erste, was vor der Kälte geschützt werden musste.
Mit Dina ist hier schon wieder so eine Mimose eingezogen. Der Unterschied ist nur, dass Dina schon lange Mantel brauchte, bevor es ihr an den Pfoten zu kalt wurde. Netterweise passen ihr Mottes alte Pfotenschuhe.
Weil nicht alle Eltern es können, zB Ausländer vllt keine korrekte Rechtschreibung etc.
Okay, das ist ein Sachgrund, den ich akzeptieren kann.
Für mich gerade nicht. 
Natürlich sollen Eltern mit anderer Muttersprache ihren Kindern nicht beibringen, deutsch zu lesen und zu schreiben. Das wäre Quatsch. Die können den Kindern aber ihre eigene Sprache ganz wunderbar beibringen und das ist etwas, was diese Kinder vermutlich nirgendwo anders lernen werden.
Sonst hieße es doch nicht, man solle dem Kind nicht vorzeitig zu viel beibringen.
Das Problem aus Lehrersicht:
„Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nord-südlicher Richtung zu führen, und zwar so, dass alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielen ankommen.“
―Wolf Müller-Limmroth
Das heißt nicht, dass man Kinder auf offizielle Minimalnorm einbremsen muss (auf keinen Fall!). Aber man muss es eben auch nicht forcieren. Beides macht die Lust auf Lernen kaputt und auch wenn es oft nicht so aussieht: diese Lust braucht das Kind, um die Schule erfolgreich zu überstehen.
Ich konnte zur Einschulung keinen einzigen Buchstaben, auch nicht meinen Namen oder so. Ich hatte ein paar mal versucht, die Schrift meines Opas abzumalen. Mein Opa schrieb Süterlin. 