Beiträge von Selkie

    Ich verstehe da einfach nicht, wie man da diese Möglichkeit als so einfach bzw. so naheliegend darstellen kann.

    Wie gesagt: weder einfach noch naheliegend.

    Aber es ist unter Umständen der einzige Ausweg, wenn die Alternative schlimmer ist. Es geht hier um die Frage, was passiert, wenn man die Tierarzt Rechnung nicht zahlen kann. Es gibt relativ kurzfristige Engpässe, die man anders überwinden kann. Wenn der Engpass nicht kurzfristig ist, dann ist es immer noch nicht einfach, aber vielleicht schlichtweg notwendig.

    Ich kannte und kenne einige Menschen, die aus verschiedenen Gründen mit ihren Tieren hart an der Grenze segeln. Gerade letzte Woche hat eine Bekannte mit ihrer in diesem Jahr "geerbten" Katze ein Monatsbudget beim TA gelassen. Die kann das noch irgendwie stemmen. Und wenn nicht, gäbe es noch Möglichkeiten. Ich würde sofort eine TA-Patenschaft für den Zwerglöwen übernehmen, aber das würde meiner Bekannten derzeit noch schwerer fallen als weiteres knausern am eigenen Lebensstandard.

    Aber wenn alles das nicht geht? Ich mag es mir wirklich nicht vorstellen, aber wenn ich mein Tier nicht versorgen kann, dann muss eine andere Lösung her. Im schlimmsten Fall muss dann das Tier woanders leben. Im Fall meines Hundes wäre das ganz realistisch ein Restleben im Tierheim (die hatten vor 4 Jahren schon befürchtet, dass sie nicht mehr vermittelt wird). Du sagst es völlig richtig: das ist eine Tragödie. Ich bin aber (aus sicherer Position heraus) der Meinung, dass ich meine potentielle Tragödie nicht zur möglicherweise lebensgefährlichen Tragödie für meinen Hund machen möchte.

    Ob ich das im Fall der Fälle so objektiv sehen könnte, weiß ich nicht. Ich kann nur hoffen, dass ich nie in diese Lage komme und ich kann im ganz Kleinen ein wenig helfen, andere zu entlasten.

    Eine Abgabe ist im Regelfall der allerletzte Schritt, bis dahin wird versucht, zu kämpfen und den Hund irgendwie behalten zu können. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man merkt, es wird finanziell eng und dann vorsichtshalber gleich mal den Familienhund abgibt.

    Das war schon vor 20 Jahren kein seltener Abgabegrund. Wobei die "Abgabe" unter Umständen nachts mittels Leine am geschlossenen Tierheimtor erfolgte. (ob wegen der Abgabegebühr oder wegen der Scham mag ich nicht beurteilen)

    So bin ich zu meiner ersten Hündin gekommen.

    Ja, so einfach ist das.

    Das ist nicht einfach. Es sagt niemand dass es einfach ist. In so einer Situation gibt es kein "einfach". Es gibt dann nur noch mehr oder weniger "verantwortungsvoll" und mehr oder weniger "im Sinne des Tieres".

    Ich schrieb es irgendwann schon mal: ich befürchte viele gehen bei einer obligaten TA Versicherung von unrealistisch niedrigen Beiträgen aus. Wenn sowas zur Pflicht wird zeigt die Erfahrung dass es meist sehr teuer und qualitativ eher schlechter wird. Wie bei jedem Monopol, das es dann ja quasi wäre.

    Orientierung bietet da der humanmedizinische PKV Bereich, der für einen kostendeckenden Beitragssatz jenseits der Lockangebote für sehr junge Leute bei ca. 600€ monatlich liegt. Nach oben offen.

    Die Beiträge einer solchen Pflichtversicherung sind schon allein deshalb deutlich höher als derzeit, weil die Versicherer dann keine selbstgewählten Ausschlusskriterien mehr festlegen können und natürlich immer so kalkulieren (müssen), dass sie gewinnbringend wirtschaften.

    Ich habe mich gefragt, jetzt wo ich mit Pelle nach drei Jahren auf einem wirklich entspannten Weg bin, was passiert wohl, wenn "solche" Hunde alt werden? Wenn Sinne nachlassen? Wenn Geduld nachlässt? Wenn Wehwehchen dazu kommen?

    ...


    Gibt es eine Tendenz, ob diese Hunde im Alter gnädiger werden oder noch einmal zurückfallen in die Reaktivität?

    Das kann so oder so kommen. Entweder der Hund wird im Alter entspannter oder es wird ein garstiger Grantel-Opa. :ugly:

    Nachlassende Sinne sorgen erst mal dafür, dass der Hund nicht mehr jeden potentiellen Auslöser schon auf Entfernung wahrnimmt. Es kann außerdem dafür sorgen, dass der Hund, wenn er den Auslöser dann wahrnimmt, ihn nicht mehr so "stark" wahrnimmt. Oder es ist genau andersrum, und der Hund regt sich auf, weil der den anderen erst bemerkt, wenn der schon viel zu nah ist.

    Geduld kann im Alter nachlassen oder mehr werden. Meine erste Hündin wurde im (hohen) Alter deutlich geduldiger mit anderen Hunden (mit Menschen war sie es immer). Bei Dina (die ist jetzt 13) habe ich auch den Eindruck, dass sie geduldiger wird. Aber noch bilde ich mir ein, das läge mehr an meiner Erziehung als am Alter. :lol:

    Wehwehchen können unleidlich machen, vor allem wenn sie nervig aber nicht allszu sehr körperlich einschränkend sind. Es kann aber auch sein, dass der alte Hund wegen seiner Einschränkungen plötzlich die Deeskalation lernt. Meine erste Hündin fing irgendwann an, selbst ihren Lieblingsfeind konsequent zu ignorieren. Ich vermutete dass sie selbst wusste dass ihre alten Knochen nicht mehr so gut für eine gepflegten Prügelei taugen. |) Aber das muss natürlich nicht nicht bei allen Hunden so sein.

    ich hab zwei Folgen , die sind nicht identisch

    Vielen Dank:) hoffe dass die 2 Folge dann auch noch reinkommt.

    Ich glaube, in der Mediathek sind die beiden Teile in einer Folge zusammengefasst.

    Also mich nerven Dimitris Besitzer 😅

    Ich bin bei denen total zwiegespalten. Irgendwas zwischen "boah wie anstrengend" und "so schräg, dass es schon fast wieder sympatisch ist". Auf jeden Fall wäre das selbst mir zu viel Rumgeblödel. So ab und zu mal eine ernsthafte Aussage finde ich doch ganz nützlich in der Kommunikation. :lol:

    Was?!?!?!?! Der Knabbervorrat für die Hunde (Mehrzahl?!?!) reicht nur noch 1-2 Wochen?

    Tierschutz!11!1

    XD :lol: XD


    Spoiler anzeigen

    Dina guckt gerade sehr empört. Ich hatte zuerst was von "Carepaket schicken" geschrieben. Dina meint, sie braucht ihren mindestens-4-Monatsvorrat ganz allein und kann keine Carepakete verschicken. Geiziges kleines Monster. :ugly:

    ich suche eine gute Hundepfeife.

    Ich kann Wooddogs empfehlen und da insbesondere die einheimischen Hölzer. Ich finde, die Holzpfeifen klingen vergleichsweise gut. Lärm machen ist ja der Job der Hundepfeife, aber den Lärm aus dem Holzpfeifchen finde ich persönlich weniger unangenehm.

    Mit dem Rest kann ich nicht helfen. Ich bin stolze Besitzerin einer ganz tollen Pfeife aus irgendeinem Obstholz, die ihr Leben zu 99% in einer Schublade fristet. Weil Rückruf aufbauen für mich und Dina schon ohne Pfeife ein Problem ist, mit noch einem zusätzlichen Utensil bin ich gnadenlos überfordert. :headbash:

    Lustig. Hab gerade kurz einen Artikel überflogen in welchem gesagt wird Langschnauzer machen das angeblich eher, da sie dadurch ihr Gesichtfeld erweitern (man kann sich das Sehfeld eines Hundes mit normaler Schnauze so vorstellen, wie wenn man eine Faust an seine Nase drückt). Kurznasen sind nicht so in ihrem Blick eingeschränkt (zumindest was die Schnauze angeht) und brauchen es daher nicht zu zeigen.

    Generell ist es aber oftmals auch konditioniert. Hund zeigt Verhalten, Mensch reagiert entsprechend (freundlich, Belohnung, Leckerli), Hund zeigt es vermehrt.

    Klingt plausibel.

    Ich finde das widersprüchlich. Denn Kurznasen haben ein kleineres Gesichtsfeld als "normale" Hunde. :???:

    Edit: Der Gedanke, das normalbenaste Hunde nicht rechts und links an ihrer Nase vorbeischauen könnten, erscheint mir auch nicht logisch und wiederspricht meiner Beobachtung. :ka: