Beiträge von Selkie

    Furina hat mich mal besonders überrascht.
    Ich war im Wohnzimmer, sie auf ihrem (Zweit)Platz im Vorraum. Nach ner Weile gehe ich ins Bad, dabei komme ich durch den Vorraum. Aber da ist kein Hund. Das gibts nicht! Ich gucke ins Bad, in die Küche - kein Hund. Wohnzimmer? Fehlanzeige!
    Ich denk ich spinne! Ganz verdutzt rufe ich "Furina"!
    Geht die Schranktür hinter ihrem Platz auf und Furina kommt heraus :D

    Das hat sie davor nie gemacht und in dem Schrank war Werkzeug. Nicht in einem Koffer, sondern lose. Ein Lötkolben, Bohrmaschine und so Zeugs. Also eine sehr unebene, harte, kantige Unterlage :doh:

    Da fragt man sich, wieso man sich solche Gedanken um einen gemütlichen Hundeplatz macht! :headbash:

    Ich würde mich eher fragen, was der Hund da heimlich bastelt?

    :flucht:

    Nachtrag: sendet Equafleece mit Royal Mail?

    In dem Fall könnte es derzeit länger dauern. Ich hatte grad eine mail, dass Royal Mail ein offensichtlich größeres Problem mit ihrem System haben und Sendungen ins Ausland vorerst nicht bearbeitet werden können.

    Monstertier

    Ich glaube, jetzt verstehe ich, was du mit "vermittlungsrelevant" meinst. Du meinst damit die Dinge, die unverrückbar feststehen? Du meinst, die Frage nach dem Körbchen ist für dich dann vermittlungsrelevant, wenn es nur eine richtige Antwort gibt und wenn die falsche Antwort direkt die Vermittlung abbricht? So unverrückbare Bedingungen wie "wir vermitteln grundsätzlich und ohne Ausnahme nur, wenn Gartenzugang vorhanden ist"?

    Ich glaube, so funktioniert das nicht. Die Körbchenfrage ist in meiner Vorstellung eine von vielen Fragen, in denen abgeklopft wird, ob und wie der Interessent sich auf die bekannten oder mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Eigenheiten des Hundes einstellen kann. Solche Fragen sorgen dafür, dass der Interessant manche für ihn selbstverständliche Dinge noch mal überdenkt und Alternativen in Betracht zieht, falls der Hund das braucht. Außerdem zeigen die Antworten auf diese Fragen, ob der Interessent sich überhaupt schon mal Gedanken über diese Dinge gemacht hat und (viel wichtiger) ob er dabei flexibel ist.

    Auf diese Fragen gibt es natürlich nicht die eine "richtige" Antwort. In meiner Vorstellung sind sie trotzdem vermittlungsrelevant. Wenn der Interessent bei 5-10 solcher "nicht vermittlungsrelevanten" Fragen absolut unpassende Antworten gibt (unpassend mit Blick auf den zu vermittelnden Hund) und sich sehr unflexibel für potentiell nötige Alternativen zeigt, dann werden diese Antworten vermutlich sogar vermittlungsrelevant in deinem Sinn. Viel häufiger sind sie aber vermutlich in einem anderen Sinn vermittlungsrelevant: So ein Gespräch kann und soll dafür sorgen, dass der Interessent ein genaueres Bild davon bekommt, was er in den ersten Tagen und Wochen beachten muss. In diesem Sinn sind die Fragen relevant dafür wie gut der Interessent auf potentielle Probleme vorbereitet wird.

    Das ist mein Verständnis von Vermittlung und mein Verständnis von dem was hier diskutiert wird. Wobei ich nur auf der Interessentenseite stehe und nur Vermittlungsgespräche ohne Vorkontrolle erlebt habe.

    Aha. Wenn dir das bewusst ist, warum postulierst du dann das?

    Unrelevant für die Vermittlung. Oder würdet ihr ernsthaft einen sonst passenden Platz nicht vermitteln, nur weil das Körbchen nicht da steht, wo ihr meint, dass der perfekte Ort ist?

    Du gehst offensichtlich davon aus, dass eine Vorkontrolle nur dazu da ist, eine Vermittlung zu verhindern.

    Sie ist aber dazu da, die Vermittlung zu optimieren. Am Beispiel mit dem Körbchen: im besten Fall verhilft die Körbchenvorkontrolle dem Hund zu einem deutlich stressärmeren Ankommen im neuen Zuhause. Im schlimmsten Fall sind die Interessenten ob der komischen Frage irritiert. Für mich überwiegt da eindeutig der Gewinn im besten Fall.

    Du gehst anscheinend davon aus, dass Vermittler im Tierschutz die natürlichen Feinde des Interessenten sind. Ich dagegen verstehe die Vermittler als Freunde des Hundes, die im Zweifel dabei helfen, dass der Hund bei mir möglichst stressarm ankommt. Jedenfalls will ich mir alle Mühe geben, das so zu sehen, sollte ich jemals eine Vorkontrolle über mich ergehen lassen müssen. :ops:

    Hast du mal mit dem Fingernagel an den Belägen gekratzt? Ich würde versuchen, dass so wegzukratzen. Wenn es aktuell nicht geht, würde ich es ein paar Wochen lang täglich mit Fortan behandeln und dann noch mal probieren.

    Schlimm finde ich das nicht, aber ich würde es möglichst weghaben wollen.

    Und wenn man es diesem Hund erlaubt, müsste man es - theoretisch! - auch anderen erlauben, die damit weniger sorgsam umgehen.

    Das ist eine Einzelfallentscheidung. Man kann im Einzelfall häusliche Quarantäne anordnen. Man muss nicht. Die zu erwartende Sorgfalt der Besitzer ist sicher auch ein Kriterium bei der Entscheidung. Genauso wie das Risiko für Kontakt zu anderen Tieren im Garten.

    So fragte ich die Tierärztin während der Diskussion, ob uns der Hund auch entnommen werden würde, wenn wir mit ihm nach Kroatien gefahren und von dort nach Deutschland geflogen wären.

    Dann hätte es die deutschen Behörden nicht interessiert. Aber das EU-Einreiseprozedere hätte dann in Kroatien stattgefunden, ziemlich sicher mit demselben Ergebnis wie hier.

    Fändest du es wirklich besser, wenn dein Hund jetzt in Kroatien in Quarantäne sitzen würde? :???:

    Ich wünsche dir eine gute Portion Nerven und deinem Hund die bestmögliche Betreuung in der Quarantänebox.


    Rabaukermann

    Unter "nicht gelistete Drittländer" steht das was offensichtlich für die Reiseroute der TE gilt.