Beiträge von Selkie

    Mir war allerdings auch so, dass Hunde eine agressivere Magensäure haben, als wir Menschen.

    Ich glaube, das ist ein Mythos.

    Laut Meyer/Zentek ist der niedrigste ph-Wert im Hundemagen bei 2. Laut Wikipaedia (eine bessere Quelle habe ich dafür nicht) ist der niedrigste ph-Wert im menschlichen Magen nahe 1. Da der leere Hundemagen (wieder laut M/Z) sogar leicht basische Werte hat und erst einige Stunden nach dem Fressen auf den niedrigsten Wert sinkt, während im menschlichen Magen (laut Wikipaedia) die ganz niedrigen Werte im leeren Magen gemessen wurden, sollten eventuell auf der Nahrung befindliche säureempfindliche Bakterien im Menschenmagen viel schneller getötet werden als im Hundemagen.

    Soweit die ausschließlich auf Säuregehalt gestützte Theorie.

    Ich vermute, dass der kürzere Hundedarm und die dadurch viel kürzere Verweildauer des Futters im Hundekörper dem Hund in Sachen Bakterien einen größeren Vorteil bringt als die Magensäure.


    Salmonellen holt man sich eh nicht im Pferdestall oder beim draussen spielen, i

    Da alle Tiere (also auch Pferde oder Krähen) Salmonellen ausscheiden können, kann man sich auch im Stall oder auf der Wiese welche holen. :ka:

    Bei meiner ersten Hündin bin ich bis heute überzeugt, dass sie sich die zufällig gefundene Salmonelleninfektion irgendwo im Park geholt hat. Sie bekam zu dem Zeitpunkt nämlich schon monatelang nur sehr gut durchgekochte Nahrung.

    Da muss ich eine Lanze brechen für die "gemütliche Hundefraktion". [...]

    Zu vier Kindern war es uns wichtig, einen Hund zu haben, der viel eingebaute Impulskontrolle hat, der nicht sofort aufspringt und wie irre über Tische und Bänke geht, wenn ein paar Kinder durchs Haus düsen. [...]

    Es hat schon große Vorteile, einen ruhigen, "bequemen" Hund zu haben. [...]

    Aber genau das würde ich z.B. bei einer Französischen Bulldogge nicht ohne weiteres erwarten. Die können zwar nicht ausdauernd toben aber ausrasten können sie ganz prima.

    Ich habe mit meinen bisher zwei Hunden zwei völlig gegensätzliche Exemplare. Meine erste Hündin war so ein "von 0 auf 100"-Typ. Agil, Sportlich, für jeden Mist zu haben. Zu Hause die Ruhe in Hundeperson. Tobende Kinder gab es bei uns zwar höchstens ein mal im Jahr oder so, aber ich hatte da nie Bedenken oder Probleme. Das hätte die Motte auch täglich gemacht.

    Jetzt habe ich Dina. Das Hibbelchen mit den schwachen Nerven. Ein tobendes Kind in der Wohnung würde ihr sämtliche Sicherungen rausfliegen lassen. Aber sportlich? Aktiv? Von 0 auf 100 habe ich einmal erlebt - da sauste eine Katze 50cm vor ihr vorbei.

    Spoiler anzeigen

    Das war das einzige mal, wo ich richtig froh war über den gänzlich unsportlichen Hund. So konnte ich das anscheinend über die eigene Geschwindigkeit verwirrte Faultier nach ca 100m wieder einsammeln. Die Katze war längst über alle Berge.

    Soll heißen: gemütlich und nervenstark ist nicht dasselbe. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es relativ häufig zusammen auftritt aber gerade bei den Franzosen habe ich da noch mehr Zweifel als bei meinem kleinen Hibbelfaultier. Wer einen nervenstarken Hund will, braucht keine Plattnase sondern einen Hund mit guten Nerven.

    Merle-OT

    Merle gibt's übrigens im Pom [...] Entsprechend viele Träger gibt es die das auch verdeckt tragen.

    Das Argument mit den verdeckten Trägern funktioniert bei Merle nicht.

    Für eine 50% Chance auf einen Merle-Pom braucht es einen Merle-Pom, der mit 99% Wahrscheinlichkeit sichtbar Merle ist. Oder halt einen Merle-Hund einer anderen Rasse. ;)

    Ich bin nicht hundegeschädigt. Auf gar keinen Fall.

    Aber wenn die Sonne scheint und der einzige für den Hund erreichbare Sonnenplatz direkt an den Küchenschränken ist, dann kann man doch unmöglich den geplanten Küchengroßputz inklusive Küchenschränke-Ausmisten durchziehen. Dafür müsste man ja den Hund von seinem Sonnenplatz vertreiben. :no:

    Hundegeschädigt. Tss. :lol:

    Weil es grad bei den bemerkenswerten Sätzen aufgetaucht ist.

    Könnt ihr wirklich an nichts denken???

    Denkt man nicht automatisch immer an irgendwas?

    Ich glaube, es funktioniert nicht, bewusst an nichts zu denken. Außer vielleicht bei sehr meditations-erfahrenen Menschen, die gezielt Techniken dafür entwickeln?

    Ich kann es nicht. Mein Hirn kann es aber. Manchmal. Wenn es keine Lust hat, was zu denken und ich die Zeit habe, ihm seine Ruhe zu lassen. Kann natürlich sein, dass das Einbildung ist und mein Hirn in solchen Momenten nur die Gedanken erfolgreich vor mir verbirgt. Die Frage ist: ist es Denken, wenn es so weit außerhalb meines Bewusstseins stattfindet, dass ich überhaupt nichts davon bemerke?

    Ich vergleiche es mal mit Träumen: ich kann mich nur ganz selten an meine Träume erinnern und selbst wenn, dann verblasst die Erinnerung meist in den ersten 1-2 Minuten nach dem Aufwachen. Aber ich weiß, dass ich geträumt habe. 99% meiner Träume sind mir sind nicht inhaltlich zugänglich, vielleicht haben sie auch gar keinen echten Inhalt. Trotzdem weiß ich, dass sie da sind.

    Wenn mein Hirn aber wirklich in diesen Abschalt-Modus geht, dann ist da gar nichts, nur wohlige Leere. Ich nenne das "nichts denken", auch wenn ich natürlich nicht wissen kann, was meine Großhirnrinde in diesen Momenten tatsächlich macht.

    Ganz simpel: Sobald ich mir bewusst mache, dass ich gerade nichts denke, bin ich im Denken :smile: Sollte es also gehen, dann nur so, dass man nix davon mitkriegt. Sobald man im Bewusstsein ist, ist man im Denken.

    Das stimmt.

    Ich kann aber aus dem nichts-denken-Zustand "aufwachen" und wissen, dass kurz vor diesem Moment wunderbare Ruhe in meinem Kopf war.