Beiträge von Foxyrunner

    Hallo,

    hätte auch Foxys und meine Geschichte sein können, die Du da erzählt hast. Ich habe Foxy seit einem halben Jahr und ganz am Anfang - die ersten zwei Wochen - war gar nix. Der Hund war im "will-to-please"-Modus. Danach wurde es jedoch immer drastischer, dass sie in bestimmten Situationen regelrecht blockierte. Ich habe dann einen Hunde-Coach befragt, der sich von den Situationen ein Bild machte und mit Straßenhunde Erfahrung hat. Zum einen sagte er, dass Foxy nicht unbedingt ein Trauma haben muss, sondern Dinge in der Prägephase (bis 14 Wochen) einfach nie gelernt hat. Zudem müssen Straßenhunde erstmal Vertrauen LERNEN. Hierzu bekam ich versch. Tipps von ihm aber auch anderen: 1. ihr Schutz geben - z.B. wenn ein Hund sie zu doll angeht oder auch wenn sie anfängt zu bewachen mache ich ihr klar, dass das mein Job ist. 2. auf ein "Lobwort" prägen - immer wenn sie Angstsituationen gut meistert, dieses Wort benutzen. Anfangs hab ich es zu früh benutzt, d.h. auch wenn sie nur weniger Angst zeigte - der Coach meinte, dass nur das gewünschte Verhalten gelobt wird. 3. Sie fordern - aber nicht überfordern. 4. Hundesport - gemeinsame Unternehmungen und gemeinsames Lernen stärkt das Team. 5. Für echte Ruhe sorgen - dafür sorgen, dass der Hund sich wirklich entspannt

    Ich habe auch Stressoren/Trigger massiv abgebaut und steigere diese nur wieder ganz langsam - aber nicht zu ehrgeizig. Das Wichtigste ist an dieser Stelle wohl Geduld - etwas was dieser Hund mir mit seiner "Macke" gerade lernt. Es wird jedoch besser, zwar langsam aber stetig. Es gibt auch hier Tage wo gar nix geht und ich dann denke, dass wir wieder bei Null stehen - das ist aber Tagesform beim Hund UND mir.

    Tipps kann ich nur weitergeben, die ich bekommen hab. Ich merke, dass es funktioniert - aber eben ganz langsam mit viel Geduld.

    Viele Grüße aus Berlin.

    Daniela