Beiträge von Neunie

    Guten Morgen!
    Ich sehe schon, es ist wie bei der Kindererziehung... fragt man fünf Personen um Rat, hat man am Ende sechs verschiedene Meinungen und ist im Zweifel ratloser, als vorher ;-)

    Über seine Vorgeschichte weiss ich quasi nichts, er wurde in Spanien vor einem Einkaufszentrum ausgesetzt und in ein Tierheim gebracht.
    Er wirkt auf mich absolut nicht unerzogen, wahrscheinlich versteht er uns erstens nicht und zweitens wurde er halt nicht von uns erzogen und wir kenne die Kommandos, Tricks und Kniffe nicht.

    Ach und zu anderen Hunden lassen wir ihn... er schnuppert, lässt sich beschnuppern, bekommt aber da meist schon ne "Bürste"... Manchmal auch schon, wenn er nen anderen Hunden von weitem sieht. Na ja und wenn die Situation schon längst beendet ist, fängt er dann an "den Macker raushängen" zu lassen... Fast schon witzig, weil er ja so klein und zierlich ist :-)

    Ich glaub ich werde die Woche mit meinen Mädchen mal in die Bücherei fahren und in Fachliteratur stöbern und auch die anderen Tipps von euch mal in Ruhe durchdenken und schauen, was zu uns passen würde.

    Auf den Schlaf kommt er. Ich arbeite nachts und so hat er ja quasi 2x täglich Nachtruhe.
    Und wenn er auf der Couch oder wo auch immer schläft, wird er natürlich auch in Ruhe gelassen.
    Also niemand rüttelt ihn wach oder stört in... Meist kuschelt er sich an jemanden und schlummert, wenn wir TV schauen oder lesen oder so.
    Also Ruhe hat er wirklich genug.

    Ach super, das sind ja schon viele tolle Tipps, die ich mir in Ruhe ansehen werde, danke :)

    Also einen Rückzugsort hat er nicht. Sucht eigentlich permanent unsere Nähe und nachts schläft er im Schlafzimmer in seinem Körbchen oder halt auf Couch/Sessel. Wenn ich nach meiner Nachtschicht mal auf der Couch schlafe kuschelt er sich auch die komplette Zeit unter der Decke an mich.

    Auch wenn er allein bleiben kann und echt lieb ist... er tut mir dann irgendwie leid...

    Ach und wegen der anderen Hunde wurde ich im Vorhinein schon von der Dame gewarnt, die ihn uns vermittelt hat. Sie sagte er sei ein Alphatier und kann nicht mit anderen Hunden. Die ersten zwei/drei Wochen konnte ich das nicht glauben, der hat keinen Mucks gemacht, aber nach Silvester ist er nach und nach aufgetaut und wurde anderen Hunden gegenüber "frecher".

    Also Auto fahren und allein bleiben kann er. Auf fremde Hunde reagiert er unterschiedlich. Meist bellt er erst, wenn der andere ausser Reichweite ist, dann beruhige ich ihn und das wird auch immer besser.
    Im Grunde gibt es auch gar nicht viel, was ich auszusetzen hätte... nur halt sollte er lernen, dass er, wenn wir essen, nicht am Tisch rumbettelt (oder auch wenn ich koche/essen in der Küche vorbereite)... Darum das "auf dein Platz".

    Da wir mit unseren Kindern natürlich an den Wochenenden auch oft und viel draussen sind, sollten der Hund da schon in den meisten Fällen dabei sein. Es ist nun aber nicht so, dass wir täglich woanders rumtigern. Ich meine das dosieren/probieren wir schon bewusst.

    Wir würden so gern mal versuchen, mit ihm in Hundeauslaufgebiete zu gehen, damit wir auch ordentlich rennen und tollen können. Dafür muss ich natürlich sicher sein, dass er hört, wenn wir ihn zurückrufen.

    Ich bin halt nur etwas ratlos, wie ich bestenfalls anfange oder ob eine Beratung vom Hundetrainer sinnvoller wäre...

    Guten Abend,
    unser Golfo ist ja nun seit 1.5 Monaten bei uns und musste sich durch Silvester etc. ersteinmal eingewöhnen. Das ist m.M. nach auch ganz gut gelungen und nun möchten wir uns an die Erziehung machen. Einfache Kommandos, wie "Sitz", "auf dein Platz" und "Komm her" sind natürlich besonders wichtig. Ausserdem ist das Zerren an der Leine (macht er extrem nur noch in fremder Umgebung) sehr anstrengend.

    Habt ihr evtl. Tipps und Tricks bzw. eine Idee wie oder womit wir am besten anfangen für uns?