Ich danke euch allen erstmal! Ich komme heute leider nicht mehr dazu, werde aber morgen ausführlich antworten und auf eure Punkte eingehen.
Beiträge von Snooze_92
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Hallo zusammen

Aron (Geschätzt 3 Jahre) lebt jetzt seit knapp 2,5 Monaten bei uns und entwickelt sich wirklich toll.
Ein kleines Problem was wir noch haben: er orientiert sich draußen fast gar nicht an dem Menschen am Ende der Leine - er ist den Großteil des Spaziergangs damit beschäftigt von einer Spur zur nächsten zu hetzen. Es wird oft etwas besser, wenn er sein großes Geschäft verrichtet hat, aber da das auch mal 15min dauern kann, ist es bis dahin schon anstrengend. Er ist danach nicht super entspannt, er bleibt dann aber wenigstens auch mal stehen und schnuppert etwas entspannter. Gerade im Wald ist sein Gehirn jedoch komplett auf Spuren gerichtet.
Ich kann zwar mittlerweile auch immer längere Strecken Leinenführigkeit (zumindest solange die Reize nicht zu groß sind) von ihm einfordern, allerdings ist er dabei noch extrem auf mich fokussiert um abzuwarten, ob's ein Leckerli gibt, das soll ja nicht das Ziel für den ganzen Spaziergang sein. Er soll mich bloß nicht durch die Gegend schleifen, dabei muss die Laune auch meinetwegen nicht permanent locker durchhängen). Richtungswechsel interessieren ihn nicht wirklich - dann geht er eben direkt in die andere Richtung der nächsten Spur nach.
Von der Trainerin gab's nur den Tipp, jeden Blick zu belohnen. WENN es so einen Blick mal gibt, belohne ich das auch direkt, aber dann ist es idR so, dass Aron sich sofort wieder abwendet. Wenn er sich nach Markerwort ein Leckerli holt, dann wird's geschluckt und direkt weiter, also seine Aufmerksamkeit bleibt nicht bei mir. Generell ist er schon sehr verfressen, aber draußen sind die Spuren einfach noch wichtiger. Spielzeug interessiert ihn nicht, kennt er vermutlich einfach nicht.
Ich hab gestern Mal ein Stück gefilmt - wir sind da knappe 10min unterwegs und er hatte auch noch 'Druck'. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps :)
Achja, mir ist natürlich klar, dass wir nach 2,5 Monaten noch keine super duper Bindung haben, aber ich will das auch ungern ewig so weiterlaufen lassen, in der Hoffnung, dass es sich von alleine bessert und dann feststellen, dass sich das Verhalten bloß immer weiter verfestigt.
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Mein Sohn hatte bisher ganze 2x ein Pflaster irgendwo kleben

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Ich finde es richtig schlimm, dass man sich nicht mehr traut, sowas offen auszusprechen, weil man direkt in die rechte Ecke gestellt wird. Es scheint mittlerweile ein probates Mittel zu sein, jegliche Diskussionen im Keim zu ersticken, indem sofort jeder völlig undifferenziert zum Nazi oder Ausländerfeind erklärt wird, der auch nur die leiseste Kritik oder persönliches Unwohlsein mit der aktuellen Entwicklung äußert. Ich finde das wirklich erschreckend.
In diesem Thread wurde niemand in die rechte Ecke gestellt, im Gegenteil, hier haben sich viele Leute ersraunlich konstruktiv daran beteiligt, Lösungswege zu finden.
Es ist völlig nachvollziehbar, wenn jemand ein Thema zu komplex, zu sensibel oder zu kritisch findet, um sich auf eine Diskussion einzulassen. Aber nach dem Verlauf der Diskussion ein pauschales "man darf nicht mehr alles sagen, man wird in die rechte Ecke gestellt" rauszuhauen, ist schlichte Polemik.
Ich glaube nicht, dass Clover das auf diese Diskussion bezogen hat, sondern dass das ein generelles Gefühl ist, das kann ich gut nachvollziehen.
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Ich weiß nicht, ob der Fehler bei mir liegt und ich ihm von Anfang an zu viel geholfen habe
Mein Sohn (3,5) ist auch so und ich kenne auch die Gedanken dazu… Er ist aber einfach ein ruhiger, ausgeglichener Kandidat, der oft auch erst gründlich nachdenkt (und ich bin mir bei manchem auch nicht sicher, ob er es durch seinen Sehfehler vielleicht nicht so gut einschätzen kann). Und vielleicht ein bisschen faul ist
Jedenfalls bin ich aktuell dazu übergegangen, dass er bitte Dinge alleine probieren soll und ich helfe dann, wenn es nicht klappt. Probiert er es erst gar nicht, sondern heult sofort los, dass er’s nicht kann gibts auch keine Hilfe. Klingt vielleicht erstmal fies so beim lesen, aber nachdem er jetzt anfing er könne sich nicht alleine anziehen… kann er sehr wohl, das meiste zumindest. In der Kita kann/konnte er’s ja auch („Ja, Mama, da hilft mir ja auch keiner. Du hilfst mir ja.“ Äh, ja, gut…
) und siehe da: es geht doch. Und wenn auch schwierigere Dinge klappen ist er stolz auf sich.Die kleine Schwester ist da vom Typ anders. Die probiert sich viel mehr aus, möchte mehr Action und diskutiert auch mehr. Da gab es jetzt, um beim Beispiel anzuziehen zu bleiben, einen Wutanfall in der Kita, weil wir ihr eine Latzhose angezogen hatten. Die bekam sie alleine nicht an und aus, Hilfe wollte sie aber keine. Also erstmal keine Latzhose mehr.
Schon spannend wie unterschiedlich sie teilweise ticken.
Dieses direkt Losheulen wenn etwas nicht klappt macht mich manchmal echt wütend mittlerweile. Heute morgen hatte er eine kleine Tafel Schokolade im Adventskalender. Mal abgesehen von der Tatsache, dass er mich um 5:55 Uhr deswegen geweckt hat und meine Laune eh nicht so gut war, hat er direkt losgeheult, als ich meinte, dass er die Tafel durchaus alleine aufmachen kann (und ich bin 100% sicher, dass er es geschafft hätte, aber er wollte es nicht mal versuchen). Dafür sind meine Nerven morgens einfach noch nicht bereit.
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Auch wenn es mich manchmal etwas nervt, bei den Storys bin ich dann doch eher froh, dass mein Sohn eher ZU vorsichtig ist

Er ist fast nie irgendwo drauf geklettert und will auch auf dem Spielplatz bei manchen Klettergerüsten, dass ich hinter ihm stehe. Er gibt leider auch recht schnell auf mit ,,Ich kann das nicht'' Ich weiß nicht, ob der Fehler bei mir liegt und ich ihm von Anfang an zu viel geholfen habe, aber so richtig motiviert Dinge alleine zu probieren war er noch nie. Eine ,,Ich will das aber alleine machen!!!''-Phase hatten wir quasi gar nicht.
Ich lasse Kind & Hund eigentlich nur kurz allein, wenn S. gerade mal vorm TV sitzt und ich weiß, dass er sich nicht vom Fleck bewegt. Aron geht dann auch nicht zu ihm auf die Couch. S. geht nicht aktiv zu Aron hin, ist aber eben manchmal gedankenlos und rennt dann an Aron vorbei, was der noch manchmal blöd findet und knurrt, da will ich kein Risiko eingehen. Grundsätzlich habe ich aber schon das Gefühl, dass Aron langsam lernt, dass S. überhaupt nichts von ihm will und einfach sein Ding macht.
Am letzten Woche war meine Mama mit ihrer kleinen Havaneser-Mix Hündin hier. Ein bisschen schade fand ich es schon, dass S. hinterher meinte, dass er lieber Lucy als Aron hier hätte. Aber ich verstehe ihn ja auch - Lucy geht ihm bis zu den Knien und ist super flauschig, während Aron unheimlich groß für ihn ist und ihn hin und wieder anbrummt.
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Ich dachte Aron hätte sich irgendwo ein Stück Karton geschnappt und schreddert das in seinem Körbchen. Irgendwann hab ich mich aus dem Augenwinkel zu ihm schauend gefragt, warum er darauf eigentlich so herumlutscht. Es war der vorhin in den Flur gestellter Biomüllbeutel, zum Glück nur 1/3 voll - mit einer Mischung aus angeschimmelten Käse, Grünkohl mit Mettenden und Müsli. Naja, immerhin gab's vorher das Panacur zum Frühstück, also Durchfall gibt's vielleicht sowieso

Ich versuche mich damit zu trösten, dass Aron auf der Straße vermutlich schon deutlich schlimmere Sachen gefressen hat.
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Wir dürfen ja jetzt auch eine Runde gegen Giardien kämpfen. Im Internet steht, dass man auch den Po und das Fell drumherum nach dem Kot absetzen abwaschen soll, aber - mit was? Ich hab Anti-Giardien Desinfektionsspray & Wischkonzentrat, dass ist aber beides nur für Oberflächen. Gibt es etwas zuverlässig wirkendes für direkt auf's Fell? Irgendwo stand etwas von Feuchtüchern, aber das wird die Giardien doch herzlich wenig interessieren

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Ich warte noch immer auf ein Zugstopp-Halsband und ein Geschirr von Bumer. Das Halsband (bestellt am 31.10) war auf Nachfrage letzte Woche so gut wie fertig.. Aber zumindest hieß es ja, dass die Bestellung noch vor Weihnachten fertig seien.
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Mein Sohn war und ist auch mit knapp 4 noch extrem lauffaul. Ich versuche absolut zu vermeiden, ihn auf Hunderunden mitzunehmen, das ist maximal anstrengend, zumal Aron noch teils extrem an der Leine zieht und ich meine Konzentration generell auf ihn richten muss.