Lyrica kenne ich nicht. Er bekommt Gabapentin 800 mg. Der Neurologe sagte auch, wenn er keine Lebensqualität mehr hat, soll ich ihn erlösen. Nur, er ist eigentlich noch sehr interessiert an allem, er geht gerne spazieren, ich kann halt nur noch kurze Runden mit ihm drehen und muß alle Hundekontakte meiden. Er vergisst dabei anscheinend seine Gebrechen und würde wild toben. Fressen könnte er den ganzen Tag, das ist mit den Medikamenten noch schlimmer geworden. Er bringt nach wie vor sein Spielzeug und möchte damit spielen. Ich bin mir halt so unsicher, ob er den Schmerz oder was auch immer, ständig spürt und es nur überspielt. Es ist echt schwierig.
Beiträge von Chrissy09
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Hab schon lange nichts mehr geschrieben.
Wir waren im Februar mit Tyson beim Tierneurologen. Dort wurde ein CT gemacht.
Das Ergebnis sah nicht gut aus. Durch die Spondylosen ist der Nervenkanal dicht, daher die Schmerzen. Operiert kann dies nicht werden, da es bei Tyson den ganzen Rücken betrifft, das wäre ein Faß ohne Boden. Behandlung geht nur mit Medikamente zur Schmerzlinderung. Tyson bekommt seitdem Gabapentin, ein Mittel eigentlich für Menschen. Er ging ihn die letzten Wochen recht gut. Seit gut einer Woche fängt er wieder mit den Symtomen an. Ich habe nochmals mit dem Neurologen gesprochen, jedoch war das Gespräch recht unbefriedigend für mich. Arzt meinte nur, ich solle die Dosis verdoppeln. Nun bekommt Tyson aber eh eine sehr hohe Dosis. Wir haben die 800 er , ich glaube , es sind eh die stärksten und er bekommt 3 x tägl. eine halbe Tablette. Das sind 1200 mg, wenn ich das verdopple, bekommt er mehr als ein Mensch. Das macht mir Angst. Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament? -
Hat jemand Erfahrung mit der Tierklinik in Regensburg einen Dr. Romberger?
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Danke euch erstmal, das Kratzen ist eindeutig ein neurologisches Problem. Hat mit den Unverträglichkeiten nichts zu tun.
Geröngt ist Tyson aktuell nicht mehr . TA sagte, dass er durch die Spondylosen nichts sehen könnte, das könnte man eben nur beim MRT. -
Hallo ,
bin neu hier und ich hoffe jemand kann mir einen Tipp geben. Meinem Boxerrüden geht es momentan sehr schlecht, ich weiß bald nicht mehr was ich machen soll.
Ich schildere mal unsere Geschichte.
Bei Tyson (5) wurde von 1 1/2 Jahren schwere Spondylose festgestellt. Es betrifft den gesamten Rücken. Nun gings ihm eigentlich seit der Diagnose sehr gut und wir mussten zu keinen Medikamenten greifen. Vor einiger Zeit begann er dann immer mit der linken Hinterpfote Kratzbewegungen zu machen. Durch seinen steifen Rücken kann er sich ja nicht kratzen, anfangs dachte ich mir nichts dabei. Als das nun schlimmer wurde, ließ ich vor ca. 3 Wochen sein Blut untersuchen. Blutwerte waren i.O., er wurde dann auch auf Futtermittelunverträglichkeiten getestet, dabei kam so einiges raus. Ich dachte, gut, Futter umstellen, dann ist alles gut. Nach langem recherchieren habe ich hoffentlich das richtige Futter gefunden und habe dieses im Internet bestellt. Einen Tag später wurde der Kratzreflex so schlimm, dass wir gar nicht spazieren gehen konnten. Er war total hektisch , machte ständig Kratzbewegungen mit dem linken Hinterfuß, hielt den Kopf ganz schief und lief auch schief. Zuhause liegt er nur noch und wenn er aufsteht läuft er nur hektisch, macht diese Kratzbewegung, will sich an Sträuchern reiben. Keine Bewegung ist langsam. Er ist richtig panisch. Am Sonntag wurde das dann so schlimm, dass er manchmal sogar aufjaulte. Ich gab ihm Metacam, dass ich ja immer daheim habe. Das half nichts, also ab zum Tierarzt, den ich Gott sei Dank auch sonntags erreiche. Tierarzt stellte den Verdacht, dass ist kein Juckreiz, es kommt vom Rücken. Er bekam 2 Spritzen , da ich ja bereits Metacam gegeben hatte, konnte er an diesen Tag auch nicht mit Kortison anfangen. Am Montag war es nicht besser, also wieder zum Tierarzt und er bekam Kortison gespritzt. Darauf ging es ihm besser, er bekam am Dienstag noch eine Spritze und bis Mittwoch ging es ihm einigermaßen. Seit Mittwoch bekommt er Kortison in Tablettenform, einen Entzündungshämmer und ich habe etwas zur Beruhigung daheim. Am Donnerstag wurde es dann wieder so schlimm. Er liegt eigentlich nur noch, steht nur auf , wenn er raus muß und das Aufstehen sieht so aus, dass er nur noch hektisch, wie auf der Flucht , läuft. Gestern verweigerte er morgens sein Futter, trinken tut er auch kaum. Er lag den ganzen Vormittag und zitterte. Ich war wirklich so weit, den Tierarzt zu bitten ihn zu erlösen. Tierarzt sagte, ich solle ihm übers Wochenende noch Zeit geben, vielleicht bewirken die Medikamente doch noch etwas. Alternativ bliebe uns nur ein MRT , nur kann er mir nicht versprechen, ob ihm geholfen werden kann. Die Spondylose ist halt auch sehr fortgeschritten. Die Kosten für dieses MRT sind ja sehr hoch und dann haben wir noch keine Behandlung. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Fressen hat er nachmittags dann liegend angenommen. Heute stand er sogar zum Fressen auf, jaulte dann laut auf, als er sich zum Napf bücken wollte. Als ich ihm den Napf nach oben hielt, fraß er aber gierig. Vorhin wollte er raus, in der Hektik wie beschrieben. Draussen dann auch keine Besserung und plötzlich wollte er zu spielen mit seinem Ball anfangen. Jaulte aber bei dem Gehüpfe wieder auf. Ich glaube er weiß selber nicht, was mit ihm los ist.
Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.