Hier in Wien ist es extrem schwer einen Hund aus dem Tierheim (bzw den Tierheimen) zu bekommen, weil die meisten nur aufs Land/ländliche Umgebung, bzw Haus mit Garten vermittelt werden.
Ich habe nachgefragt, weil 2014 war ich noch dort und habe Hund angesehen und es war kein grundsätzliches Problem, dass ich in der Stadt lebe.
Mir wurde gesagt, die meisten Hunde kommen aus dem Ausland und kennen quasi nur Pampa. Ein Spitz wäre für die Stadt geeignet.
Ich würde ja gerne wissen, ob es wirklich so viele Hunde gibt, sie man auch mit viel Geduld nicht an das Stadtleben gewöhnen kann. Wobei ich da schon noch differenziere, zwischen Innenstadt und ehr ruhige Gegend mit großen Grünflächen im unmittelbaren Umfeld.
Aber vielleicht landen einfach viele Hunde aus dem Auslandstierschutz letztlich im Tierheim, wenn die neuen Halter mit der Eingewöhnung überfordert sind.
Ich hab ja auch Mal in Wien gelebt und es ist halt so, dass bei der Menschen- und Hundedichte Probleme einfach mehr auffallen und schlechter zu handeln sind.
In meinem Tierheim (Steiermark) sitzt aktuell ein Hund, den ich mir in Wien (oder einer anderen Großstadt) vorstellen könnte, die anderen würde ich tatsächlich nur mit Bauchweh oder gar nicht nach Wien geben (Abgesehen von der Listenhund-Thematik, was eine Vermittlung dieser Hunde nach Wien eh ausschließt)
Das Haus mit Garten- Argument hingegen find ich nur bei wenigen Hunden relevant.
Und ja, 80% aller Hunde bei uns im Tierheim sind ursprünglich nicht aus Österreich, ca. zwei Drittel sind von Tierschutzvereinen nach Österreich geholt worden.