Beiträge von MajaDo

    Ist im Grunde ganz einfach: Ist DIR dieser Welpe das Geld wert?

    Für mich wäre da eine Schmerzgrenze überschritten, auch wenn ich absolut nicht verurteile, wenn Züchter Gewinn machen. Für meinen "einfachen" Begleithund achte ich auf eine vernünftige Zucht, aber nicht speziell auf irgendwelche Linien. Das kenne ich eher bei Gebrauchshunden oder bei Rassen, bei denen Show- und Arbeitslinien verschwimmen.

    Ich bin mit Maja superhappy, aber auch mir gegenüber ehrlich: Maja wäre woanders auch glücklich, genauso wie ich es mit einem anderen Welpen geworden wäre. Jetzt käme aber natürlich ein Tausch nicht mehr in Frage, man wächst schließlich zusammen.

    Die Flöhe und Giardien hat Hundi mitgebracht aus Italien (Tierschutzhund).
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    Mich wundert ja, dass der Hund 1 Jahr lang in einem deutschen Tierheim sitzt und trotzdem so verfloht ist. Flöhe und auch die Giardien breiten sich doch in einem Tierheim aus wie sonstwas. Spätestens da hätte man doch zur Chemiekeule greifen müssen... :ka:

    Grundsätzlich ist die zweite Läufigkeit eine Zeit, in der eine junge Hündin noch mal ein Stück erwachsener wird. Vielleicht gibt es deshalb gerade zwischen den beiden Damen einigen Klärungsbedarf. Aber wie soll man was dazu schreiben, wenn du selber die Situation nicht gesehen hast? Welcher Hund war zuerst an der Tür? Kam ein vertrauter Mensch (Resourcenverteidigung?) etc.?

    Ich würde die Damen gerade besonders im Auge behalten, um kleinste Anzeichen von Mobbing zu bemerken. Und trennen, wenn die Hunde alleine sind. Kann sein, dass sie wissen, dass du solches Verhalten nicht duldest. Wenn "nur" dein Sohn oder keiner dabei ist, könnte es knallen, auch wenn in deiner Anwesenheit alles in Butter zu sein scheint.

    Woher weiß ich, dass mein Blumenkohl erntereif ist?
    Also er ist schon echt groß. Aber vielleicht wird er ja noch größer ? :D

    Bei einer schönen Größe würde ich ihn jetzt ernten. Größer heißt nicht besser, eher im Gegenteil. Qualität vor Quantität.

    Aber es ist doch auch immer eine Frage um was es geht.
    Würde mein Hund den Honig nicht wollen, mit dem ich ihm einfach etwas gutes tun will, dann will er ihn halt nicht. Den würde ich ihm auch nicht reinzwingen. Vor allem wenn er nur leicht verschnupft ist.

    Ich mach da immer so ein bisschen eine "Kosten Nutzen" Rechnung. Sprich, wieviel bringt es dem Hund, ihn da nun durch zu zwingen.

    Beispiel: Linus hat Haare tief in den Ohren :ugly:
    Vom Tierarzt habe ich eine einfache Reinigungslösung bekommen, die ich ihm reinkippen soll, damit die Haare etwas verkleben und dadurch nicht mehr kitzeln.
    Linus HASST das Ohrmittel und meint er stirbt daran.
    Daher warte ich einfach immer, bis er sich vermehrt am Ohr kratzt und man deutlich merkt, dass es ihn einfach nervt - dann mach ich da ratz fatz das Zeug wieder rein. Weil ich denke der Nutzen (kein Juckendes Ohr) ist höher für ihn als die Kosten (den kurzen Sterbeprozess über sich ergehen lassen).

    Hätte er nun aber eine Ohrentzündung und müsste da täglich was ins Ohr bekommen, hätte ich da auch keine Hemmungen ihn täglich in den Tod zu schicken ;) :lol: - seiner Meinung nach.

    Und nur weil jemand seinem Hund den Honig nicht reinzwingen muss, dann gleich zu unterstellen er würde dem Hund auch wichtige Medikamente verweigern finde ich dann doch schon mal sehr arg weit hergeholt.

    Ich finde halt die Aussage schräg, Medikament "A" kriege ich nicht in den Hund, "B" aber selbstverständlich doch.

    Ich komme auch bei der Kosten-Nutzen-Rechnung zu einem anderen Ergebnis: ich trainiere lieber im Vorfeld. Mit einem (relativ) gesunden Hund und Dingen, bei denen es nicht unbedingt darauf ankommt, wieviel im Endeffekt wirklich im Hund landet, als dass ich einem wirklich kranken Hund zusätzlich den Streß antue, 3 x täglich die Medis in ihn reinzukämpfen und schlussendlich trotzdem nicht sicher zu sein, ob genug im Hund gelandet ist.

    Medical training hat halt für mich einen hohen Stellenwert. Wenn andere das anders sehen und handhaben, ist das halt so.

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    Das kann je nach Hund aber auch richtig nach hinten losgehen. Bei unserem Rüden würde das richtig nach hinten losgehen. Von daher würde ich das nicht bei jedem Hund empfehlen.
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    Das ist natürlich keine Methode, um einen Welpen oder neuen Hund das Bürsten schmackhaft zu machen. Aber wir schreiben hier über Hunde, die von Welpenbeinen an bei ihren Besitzern sind, bei deinem Hund weiß ich es gerade nicht. Da lasse ich mich doch nicht ernsthaft mehr anknabbern, weil Hund etwas nicht passt. Ähnlich wie vor ein paar Tagen Fenchelhonig nicht in den Hund zu kriegen war, um Halsreizungen/Entzündungen im Hals zu lindern. Ich habe mir nur gedacht, was passiert, wenn es sich um wichtigere Sachen handelt. Manchmal verstehe ich vor lauter Wattebausch echt die Welt nicht mehr :ka: .