...dass die mir meine "Erziehung" versauen.
Ich denke die meisten Hunde können das sehr gut unterscheiden, die haben das schnell raus mit wem sie es machen können.
Hier ein paar Beispiele:
mein erster Husky hat nicht am Tisch gebettelt und als mein Sohn dann entsprechend alt war auch nichts mehr vom Tisch bekommen. ( Vom Hochstuhl fällt halt immer mal was runter
). Wenn meine Mutter da war, ist er ihr nicht von der Seite gewichen und hat auch am Tisch immer in ihrer Nähe gesessen.
Anfangs habe ich mich etwas aufgeregt, weil ich ähnlich dachte wie Du. Auf der anderen Seite fand ich es niedlich, weil meine Mutter normalerweise richtig Angst vor Hunden hatte, ausser vor meinem. Sie hat ihn gestreichelt, Weihnachtspäckchen für ihn gepackt, er war übervorsichtig mit ihr, hat sie nie körperlich berührt, war nur in ihrer Nähe. Also habe ich bei den wenigen Besuchen ihrerseits im Jahr alle fünfe grade sein lassen.
Wenn wir mit unseren beiden Freunde besuchen habe ich manchmal das Gefühl, ich besuche mit den Kindern die Großeltern.
Auch das überstehen Ben und Bonni unbeschadet und unsere Erziehung leidet nicht darunter. Ich war mit Ben mal bei unserer Nachbarin ( von denen haben wir ihn), ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie sie ihm ein shirt überzog (lag grad Wäsche zum Bügeln da) und Ben auf einem Stuhl am Tisch saß und Würstchen vom Teller bekommen hat. Fehlte nur noch das Besteck.
Bei uns muss er immer noch aus dem Napf am Boden fressen. 