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War ja am Samstag in einer Hundeschule in der Welpenstunde (zum ersten Mal) und wollte euch mal berichten, wie es dort gelaufen ist...
Wie alt ist dein Hund?
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Also, als ich die Gruppe endlich gefunden hatte, mitten im Wald, wurde kurz Hallo gesagt
Keiner der dich als Neuen begrüßt hat, dir kurz die regeln und die Vorgehensweise erklärt hat?
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und dann gleich "Und jetzt lassen wir alle Hunde los", so schnell konnte ich gar nicht schauen
Die Trainerin muss/sollte sich vergewissern, dass alle Hunde bereits fertig zum loslassen sind, bevor sie das Zeichen gibt.
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war alle auf meiner kleinen (waren alles so größere Rassen, im Alter von 4-5 Monaten), sie hat geschrien wie am Spieß. Aber die "Trainerin" meinte das sei normal und ich soll sie lassen.
Du solltest sie nicht trösten oder beschützen, das ist schon richtig. Aber die Trainerin hat dafür zu sorgen, dass sich nicht alle Hunde gleich auf den Neuling stürzen und ihn so in Bedrängnis bringen. Sie hat hier einzugreifen und dem Neuling so die Möglichkeit zu geben sich erstmal etwas rauszuziehen.
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Meine kleine hatte richtig Angst, kennt so noch keine Hunde.
Warum kennt sie keine anderen Hunde?
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Die anderen Hunde haben dann zusammen gespielt, meine hat sich bei mir versteckt.
Das ist für das erste Mal allerdings völlig normal. Du solltest sie dabei nicht weiter beachten und ihr einfach durch dein Auftreten Sicherheit vermitteln.
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Dann alle wieder anleinen und los zum Platz,
Ich frage mich gerade ernsthaft wie sehr sich diese Hundeschule ihrer Verantwortung bewusst ist. Ich möchte nicht wissen wie groß das Geschrei ist, wenn da beim Spielen mal ein Hund abhaut oder Wild aufscheucht. Es hat schon seinen Sinn, dass Hundeplätze eingezäunt sind. Versicherungstechnisch würde ich sagen hätte die Hundeschule im Ernstfall ein echtes Problem. Bei uns wird grundsätzlich außerhalb des Platzes (besonders mit den Junghunden) nur an der Schleppleine gearbeitet. Zum freien Spiel ist der eingezäunte Hundeplatz auf jeden Fall besser geeignet. Natur und Stadt eignen sich dagegen vortrefflich für den normalen Übungsbetrieb (Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Aufmerksamkeitstraining etc.)
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dort angekommen mussten sich alle in einer reihe hinstellen und duften der Reihe nach ins Gelände, aber zuerst das Herrchen und dann der Hund. Die Trainerin meinte, der Hund darf immer erst nach mir durch eine Tür oder ein Tor gehen.
Naja, kann man so und so sehen. Hast du sonst keine Probleme mit deinem Hund, dann spielt das grundsätzlich überhaupt keine Rolle. Teilweise ist es aber schon sinnvoll gerade noch bei Junghunden, denen zu zeigen, dass du den Weg bestimmst und sie sich in Geduld üben müssen, wenn du es denn erwartest. Ist für mich eine Übung, die die Selbstkontrolle des Hundes fördert und dir in dieser Situation sehr einfach ermöglicht deinen Hund zu "regulieren". Allerdings sollte hier nicht mit Leinenruck oder dergleichen gearbeitet werden, sondern einfach durch das unmöglich machen des Voranstürmens (Du versperrst deinem Hund den Weg oder die Tür schließt sich wieder etc.)
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Okay, im Gelände dann, musste alle ihre Hunde an einem Pfahl festmachen und weggehen, wegen Bezahlung.
Ja, die Übung ist okay, könnte allerdings noch mit einer Aufmerksamkeitsübung kombiniert werden. Wichtiger allerdings, dass die Trainerin euch erklärt, dass ihr kommentarlos geht und grundsätzlich nur zurückgeht, wenn der Hund ruhig ist bzw. die Dauer und die Entfernung dem Verhalten des Hundes anpasst.
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Der Hund der Trainerin war auch dabei (4 Jahre alt). Als der anfing zu bellen, ging sie hin und band ihm irgendwas ums Maul, damit er nicht mehr bellen konnte.
Wenn ich in eine Hundeschule gehe, dann schaue ich mir immer in erster Linie den Hund des Trainers an, an seinem Verhalten kann man sehr gut erkennen, welche Methoden der Trainer verwendet und wie erfolgreich. In diesem Fall hat der Trainer klar versagt!
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Dann alle wieder zu ihren Hunden und los. Meine kleine kennt das Zeichen Sitz nun schon von Zuhause aus (habs mit Leckerchen geübt), die Trainerin meinte das sei falsch, wie ich es mache. Ich sollte ihr den Popo mit der Hand runterdrücken und "Sitz" sagen. So lange bis sie es macht.
Die anderen Hunde, die schon sehr lange dabei sind, konnten es auch noch nicht und sie wurden auch solange runtergedrückt bis sie es machten.
Zum Kommando "Platz" werden einfach, wenn der Hund sitzt, die Vorderbeine genommen und der Hund hingelegt und dabei "Platz" gesagt.
Wenn die Hunde liegen und wieder "Sitz" machen sollten, wurde einfach an der Leine hochgezogen, bis er sitzt.
Und das ist nun der absolute Ausschlussgrund. Eine Hundeschule, die rein nur mit negativer Verstärkung arbeitet und der die Möglichkeiten des Lernens über positive Verstärkung völlig unbekannt sind!
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Beim "bei Fuß" üben sollte man einfach die Leine ganz kurz halten und den Hund zu sich zerren, damit er neben her läuft.
Belohnt würde überhaupt nicht, wenn die Hunde was richtig machten.
Völlige Unkenntnis der Lernvorgänge !!!!
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Achja, die "Trainerin" sagte zu mir, das ich mir unbedingt ein Halsband kaufen muss, da ich mit einem Geschirr nicht richtig auf den Hund einwirken kann. Und Geschirre seien nur Geldverschwendung.
Wer Erziehung und Lernen von der Ausrüstung abhängig macht, der hat so rein gar nichts verstanden! Sicher kann man seine Vorlieben haben, aber eine Hundeschule sollte immer so vielseitig orientiert sein, dass sie viele Wege und Möglichkeiten kennt.
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Während der ganzen Zeit rauchte diese Frau eine Zigarette nach der anderen. :/
Dazu sage ich mal nichts 
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Naja, ich bin nicht sehr begeistert von dieser Hundeschule und wollte mal wissen, was ihr davon haltet.
Überhaupt NICHTS und das heißt was bei mir ... 
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Habe nun auch eine andere Hundeschule endeckt, die sich sehr viel versprechend anhört 
Liebe Grüße Anja und Ronny
Das ist schön, ich hoffe, dass die ganz anders ist wie diese ... 