Beiträge von *Sascha*

    1. Vorsicht! Der Jagdtrieb erwacht meist erst mit etwa einem halben Jahr.

    2. Bring sie dazu, dass sie auf dich achtet und nicht du auf sie! Wenn dich der Radius nicht stört und keine Gefahren in diesem Gebiet auf sie lauern (Jäger, Autos etc.) dann auch gerne ohne Schleppleine. Versteck dich, geh deines Weges, aber ruf sie nicht, warte auch nicht auf sie und schick auch nicht Henna hinter ihr her. SIE hat auf DICH zu achten und nicht umgekehrt!

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    Darf man hier einen Link von einer Website von einer Hundeschule einstellen?


    Ich weiß es nicht, aber da ich hier schon häufiger Links zu Hundeschulen gesehen habe ... ich denke schon ...

    ulli
    Ehrlich gesagt, kann ich bei dieser Hundeschule nicht mal einen guten Ansatz erkennen! Schon die grundllegenden Dinge stimmen einfach nicht.
    Allein die Beschreibung, wie Sitz, Platz und Fuß dort gelehrt werden :irre:

    Keine Ahnung, aber nach der Beschreibung von babylein sollte die Trainerin lieber selbst erstmal etwas über Hunde und ihr Lernverhalten lernen :^^:

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    meine kleine ist jetzt knapp 12 wochen alt.


    Danke.
    Ich habe gefragt, weil viele ihren 5/6 Monate alten Junghund noch als Welpen bezeichnen ;)
    In dem Alter, in dem dein Hund ist, sollte in der Hundeschule überhaupt noch kein Wert auf die Ausführung von Kommandos gelegt werden. Viel wichtiger als das ist der Kontakt zu den anderen Welpen, freies Spiel und die Umweltgewöhnung. Es sollten Übungen gemacht werden, bei denen der Welpe lernt sich überall anfassen zu lassen oder mal hochgenommen zu werden. Verschiedene Umweltreize sollten durchgespielt werden bzw. der Halter sollte darauf hingewiesen werden diese mit dem Welpen zu üben.
    In erster Linie sollten die Trainer dazu da sein EURE Fragen zu beantworten ... mein Welpe ist noch nicht Stubenrein ... er beißt mir immer in die Hose ... wie lange geht man mit einem Welpen spazieren ... darf er Treppen steigen ... ist die Stadt noch zu anstrengend ... kann ich ihn ohne Leine lassen ... was muss ich bei Hundebegegnungen beachten ... etc. pp.
    Kommandos sollten allenfalls am Rande eine Bedeutung haben und grundsätzlich spielerisch erlernt werden. Es werden Übungen gezeigt, die das Herankommen trainieren und die Bindung festigen. Spielerisches Kennenlernen von Sitz und Platz, sowie die Festigung der Begriffe NEIN und AUS.

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    Also ich kam hin und kurz hallo gesagt und ehe ich wusste was überhaupt jetzt richtig passiert, waren schon alle hunde um meine kleine. Erklärt wurde mir NICHTS. Nicht wie das alles abläuft oder sonst was.


    Das war auch mehr eine rhetorische Frage und sollte dir sagen, dass man soetwas sehr wohl erwarten kann! ;)

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    Sie kennt bis jetzt nur die Hunde, die wir beim spazieren gehen treffen. Deswegen möchte ich auch in eine Welpenspielgruppe oder ähnliches, damit sie kontakt zu anderen Hunden hat.


    Okay :D dann kennt sie doch Hunde. Ich dachte schon, du hättest sie die ganze Zeit isoliert :^^: Trotzdem gilt, was ich oben ausgeführt habe, eine Unsicherheit in der ersten und manchmal auch noch zweiten Stunde ist völlig normal.

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    War ja am Samstag in einer Hundeschule in der Welpenstunde (zum ersten Mal) und wollte euch mal berichten, wie es dort gelaufen ist...


    Wie alt ist dein Hund?

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    Also, als ich die Gruppe endlich gefunden hatte, mitten im Wald, wurde kurz Hallo gesagt


    Keiner der dich als Neuen begrüßt hat, dir kurz die regeln und die Vorgehensweise erklärt hat?

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    und dann gleich "Und jetzt lassen wir alle Hunde los", so schnell konnte ich gar nicht schauen


    Die Trainerin muss/sollte sich vergewissern, dass alle Hunde bereits fertig zum loslassen sind, bevor sie das Zeichen gibt.

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    war alle auf meiner kleinen (waren alles so größere Rassen, im Alter von 4-5 Monaten), sie hat geschrien wie am Spieß. Aber die "Trainerin" meinte das sei normal und ich soll sie lassen.


    Du solltest sie nicht trösten oder beschützen, das ist schon richtig. Aber die Trainerin hat dafür zu sorgen, dass sich nicht alle Hunde gleich auf den Neuling stürzen und ihn so in Bedrängnis bringen. Sie hat hier einzugreifen und dem Neuling so die Möglichkeit zu geben sich erstmal etwas rauszuziehen.

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    Meine kleine hatte richtig Angst, kennt so noch keine Hunde.


    Warum kennt sie keine anderen Hunde?

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    Die anderen Hunde haben dann zusammen gespielt, meine hat sich bei mir versteckt.


    Das ist für das erste Mal allerdings völlig normal. Du solltest sie dabei nicht weiter beachten und ihr einfach durch dein Auftreten Sicherheit vermitteln.

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    Dann alle wieder anleinen und los zum Platz,


    Ich frage mich gerade ernsthaft wie sehr sich diese Hundeschule ihrer Verantwortung bewusst ist. Ich möchte nicht wissen wie groß das Geschrei ist, wenn da beim Spielen mal ein Hund abhaut oder Wild aufscheucht. Es hat schon seinen Sinn, dass Hundeplätze eingezäunt sind. Versicherungstechnisch würde ich sagen hätte die Hundeschule im Ernstfall ein echtes Problem. Bei uns wird grundsätzlich außerhalb des Platzes (besonders mit den Junghunden) nur an der Schleppleine gearbeitet. Zum freien Spiel ist der eingezäunte Hundeplatz auf jeden Fall besser geeignet. Natur und Stadt eignen sich dagegen vortrefflich für den normalen Übungsbetrieb (Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Aufmerksamkeitstraining etc.)

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    dort angekommen mussten sich alle in einer reihe hinstellen und duften der Reihe nach ins Gelände, aber zuerst das Herrchen und dann der Hund. Die Trainerin meinte, der Hund darf immer erst nach mir durch eine Tür oder ein Tor gehen.


    Naja, kann man so und so sehen. Hast du sonst keine Probleme mit deinem Hund, dann spielt das grundsätzlich überhaupt keine Rolle. Teilweise ist es aber schon sinnvoll gerade noch bei Junghunden, denen zu zeigen, dass du den Weg bestimmst und sie sich in Geduld üben müssen, wenn du es denn erwartest. Ist für mich eine Übung, die die Selbstkontrolle des Hundes fördert und dir in dieser Situation sehr einfach ermöglicht deinen Hund zu "regulieren". Allerdings sollte hier nicht mit Leinenruck oder dergleichen gearbeitet werden, sondern einfach durch das unmöglich machen des Voranstürmens (Du versperrst deinem Hund den Weg oder die Tür schließt sich wieder etc.)

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    Okay, im Gelände dann, musste alle ihre Hunde an einem Pfahl festmachen und weggehen, wegen Bezahlung.


    Ja, die Übung ist okay, könnte allerdings noch mit einer Aufmerksamkeitsübung kombiniert werden. Wichtiger allerdings, dass die Trainerin euch erklärt, dass ihr kommentarlos geht und grundsätzlich nur zurückgeht, wenn der Hund ruhig ist bzw. die Dauer und die Entfernung dem Verhalten des Hundes anpasst.

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    Der Hund der Trainerin war auch dabei (4 Jahre alt). Als der anfing zu bellen, ging sie hin und band ihm irgendwas ums Maul, damit er nicht mehr bellen konnte.


    Wenn ich in eine Hundeschule gehe, dann schaue ich mir immer in erster Linie den Hund des Trainers an, an seinem Verhalten kann man sehr gut erkennen, welche Methoden der Trainer verwendet und wie erfolgreich. In diesem Fall hat der Trainer klar versagt!

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    Dann alle wieder zu ihren Hunden und los. Meine kleine kennt das Zeichen Sitz nun schon von Zuhause aus (habs mit Leckerchen geübt), die Trainerin meinte das sei falsch, wie ich es mache. Ich sollte ihr den Popo mit der Hand runterdrücken und "Sitz" sagen. So lange bis sie es macht.
    Die anderen Hunde, die schon sehr lange dabei sind, konnten es auch noch nicht und sie wurden auch solange runtergedrückt bis sie es machten.
    Zum Kommando "Platz" werden einfach, wenn der Hund sitzt, die Vorderbeine genommen und der Hund hingelegt und dabei "Platz" gesagt.
    Wenn die Hunde liegen und wieder "Sitz" machen sollten, wurde einfach an der Leine hochgezogen, bis er sitzt.


    Und das ist nun der absolute Ausschlussgrund. Eine Hundeschule, die rein nur mit negativer Verstärkung arbeitet und der die Möglichkeiten des Lernens über positive Verstärkung völlig unbekannt sind!

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    Beim "bei Fuß" üben sollte man einfach die Leine ganz kurz halten und den Hund zu sich zerren, damit er neben her läuft.
    Belohnt würde überhaupt nicht, wenn die Hunde was richtig machten.


    Völlige Unkenntnis der Lernvorgänge !!!!

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    Achja, die "Trainerin" sagte zu mir, das ich mir unbedingt ein Halsband kaufen muss, da ich mit einem Geschirr nicht richtig auf den Hund einwirken kann. Und Geschirre seien nur Geldverschwendung.


    Wer Erziehung und Lernen von der Ausrüstung abhängig macht, der hat so rein gar nichts verstanden! Sicher kann man seine Vorlieben haben, aber eine Hundeschule sollte immer so vielseitig orientiert sein, dass sie viele Wege und Möglichkeiten kennt.

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    Während der ganzen Zeit rauchte diese Frau eine Zigarette nach der anderen. :/


    Dazu sage ich mal nichts :D

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    Naja, ich bin nicht sehr begeistert von dieser Hundeschule und wollte mal wissen, was ihr davon haltet.


    Überhaupt NICHTS und das heißt was bei mir ... :D

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    Habe nun auch eine andere Hundeschule endeckt, die sich sehr viel versprechend anhört =)

    Liebe Grüße Anja und Ronny


    Das ist schön, ich hoffe, dass die ganz anders ist wie diese ... ;)

    Irgendwie finde ich das witzig :D

    Einerseits wird sich hier ständig über Hundehalter aufgeregt, die ihre Hunde scheinbar falsch behandeln, nicht richtig auslasten oder falsch halten.

    Andererseits ärgert man sich über Menschen, die einen selbst ansprechen, weil sie aus verschiedensten Gründen eben dieses bei einem selbst vermuten :D

    Ich finde es nicht schlimm!

    Macht doch nichts, dann erklär ich der Frau eben, dass ich meinen Viszla nicht in der Innenstadt halte und ihn natürlich entsprechend auslaste. Sie freut sich, dass sie so einen umsichtigen Hundehalter getroffen hat und ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich so viele Gedanken um "meine" Rasse machen.
    Vielleicht ergibt sich daraus noch ein nettes Gespräch oder sogar eine nette Bekanntschaft.

    Naja, und wenn es nur Vorwürfe hagelt bzw. es absehbar ist, dass man einfach zu unterschiedliche Ansichten hat, dann kann ich immer noch innerlich mit dem Kopf schütteln und meinen Weg fortsetzen. :^^:

    Es gibt ja viele hier im Forum, die nicht (mehr) regelmäßig entwurmen, dafür aber (regelmäßig) Kotproben zur Untersuchung bringen.

    Mich würde interessieren, wie ihr dabei genau verfahrt und welche Ergebnisse ihr erhalten habt.


    1. In welchen Abständen lasst ihr Proben untersuchen?
    (alle 3 Monate, jedes halbe Jahr, einmal im Jahr, bei Bedarf?)

    2. Über wieviele Tage sammelt ihr die einzelne Probe?
    (1,2,3 ... Tage?)

    3. Wie lange verfahrt ihr bereits so?
    (Wieviele Jahre?)

    4. Habt ihr zwischendurch mal eine Wurmkur gegeben?
    (Bei Befall, bei Verdacht, regelmäßig?)

    5. Wie waren die Ergebnisse der Kotproben?
    (Immer negativ oder auch mal positiv? Wenn ja, wie häufig und welche Wurmart?)