Beiträge von *Sascha*

    Quirina
    Was verstehst du unter negativer Verstärkung?
    Ein Leinenruck oder auch eine Rappeldose sind keine negative Verstärkung, sondern eine positive Strafe.

    Die angesprochene Stehenbleibmethode dagegen ist z.B. in erster Linie negative Verstärkung. :D

    @najira
    Hast du ne Gummileine? :D ...oder wie schafft es dein Hund an gespanter Leine noch zu schnüffeln :???:
    Aber wie gesagt, für das kommentarlose Stehenbleiben kann ich mich auch nicht begeistern, das dauert mir persönlich zu lange und stresst den Hund unnötig.

    Okay,

    zur "Stehenbleibmethode":
    Natürlich ist es falsch den Hund einfach im Regen stehen zu lassen. Das heißt, entweder hat mein Hund bereits gelernt selbstständig Problemlösungen zu suchen oder ich muss ihm, wenn er nicht weiter kommt dabei helfen eine Lösung für sein Problem zu finden.
    Wenn ich stehenbleibe, dann sucht mein Hund automatisch meine Nähe, weil er es so gelernt hat, das funktioniert an der Leine genauso wie beim Spaziergang im Freilauf. Wenn ich plötzlich unseren Weg unterbreche, indem ich stehenbleibe, dann denkt er "Nanu" und er sucht eine Lösung für das "Problem" und die ist angelernt und heißt "verringere den Abstand zu Frauchen". Mein Hund lernt dabei auf mich zu achten und seine Bewgungen mir anzupassen.

    zur Gewalt:
    Ich arbeite keinesfalls Gewaltfrei oder ohne psychischen Druck. Das habe ich aber auch schon geschrieben. Nur, ich weiß WAS ich da an meinem Hund tue, wie es auf ihn wirkt und rede es mir nicht schön.
    Wie gesagt, die normale Leinenführigkeit ist ein Witz und wer die allein durch Kommunikation und Zusammenarbeit nicht hinbekommt, der sollte überlegen, ob er nicht vielleicht das Problem dabei ist.

    Zitat

    Das mit dem Schnauzengriff praktizieren wir auch, aber Kimani dreht da so dermaßen auf und will dann der Stärkere sein- und beisst dann erst recht zu- entweder, um sich zu beweisen, oder weil er den Ernst der lage nicht kapiert und das als tolles Spiel empfindet - habe immer die Befürchtung, dass das dann in einen Machtkampf ausartet....


    Das Ding ist, du darfst auf sein "Spielverhalten" dann nicht eingehen. Du bist souverän und stehst über den Dingen, du sagst einmal nein und dann heißt das nein. Punkt. So wie Staffy beschreibt und das ganz ruhig und souverän keine Hektik, kein Ärger, kein Stress. Es heißt einfach nein. Punkt.
    Merkst du, dass er sich hochschaukelt, dann geh lieber, aber lass dich nicht auf dieses Kräftemessen ein. Tür zu, und gut.

    Zitat

    Wenn mein Hund an der Leine zerrt, ich stehen bleibe und ihm am weiterlaufen hindere -ganz sanft - welches mehr an Entscheidungsmöglichkeiten hat er dann? Er muß sich nämlich dann letztlich auch unterordnen, damit er nicht verstoßen wird.


    Naja, er kann einfach stehen bleiben. :D

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    Und von vielen wurde das in die massive psychische Gewalt Ecke eingeordnet. Da ist aber mindestens ein Stück weit Interpretation dabei.


    Von mir z.B. ;) und das sehe ich auch immer noch so.

    Das Entscheidene sind dabei gar nicht die Hilfsmittel, die du einsetzt, das Entscheidene ist, dass du dem Hund keine Wahl lässt. Er MUSS sich unterordnen, er hat überhaupt keine Chance sich freiwillig dir anzuschließen, deine Autorität, deine Stärke anzuerkennen, sie wird ihm aufgezwungen.
    Eigentlich ist es fast der Moment, in dem der Hund panisch davonlaufen würde, aber er wird es nicht tun, denn er wird alles dafür geben nicht verstoßen zu werden. Du kannst einen Hund auf diese Art und Weise zum "Kriechen" bekommen und ein Außenstehender wird keine Gewalt erkennen.

    Finnchen, wie kommst du auf die Idee, dass LaGuapa hier Dinge in den Mund gelegt werden? :???: Und warum sollte er nun partout als böser Mensch dastehen?

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    Möglichkeiten gibt es doch viele. Ich kann mich abrupt und böse zum Hund drehen und ihm den Weg versperren. Ich kann mit einem Stock vor seiner Brust und einem energischen Nein den Weg blockieren, ich kann ihm nach einem Warnlaut (ich nehme Sssst) die Wurfkette vor die Füße knallen. Alles nach eigener Neigung. Erlaubt ist was funktioniert. Hauptsache der Hund merkt, es geht wirklich nicht und mein Herrchen/Frauchen setzt sich durch.


    Das hat LaGuapa über seine Methode geschrieben und allein darauf habe zumindest ich mich bezogen.

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    Ja, die Chip-Nr. musste ich bei der Anmeldung angeben...warum auch immer :???:


    Wahrscheinlich bei euch Pflicht. Bei uns auf dem Land haben die meisten Hunde ja nicht mal einen Chip ;)

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    kann man anhand des Chips also nicht die Adresse herausfinden? Was steht in so einem Chip denn alles drin? Sind das nicht lauter Nummern und Buchstaben, die die Adresse etc des Hundes herausgeben?


    Nö, nur anhand des Chips nicht. Auf dem steht nur eine weltweit einmalige Zahlen- und Buchstabenkombination. Um den Besitzer dann ausfindig zu machen musst du dann schauen, ob diese Nummer in den einschlägigen Haustierregistern wie z.B. Tasso registriert ist. Oder die Gemeinde führt selbst so eine Datei für ihre eigenen Zwecke (Das scheint ja bei euch der Fall zu sein)

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    Dann werde ich ihn jetzt beim Finanzamt ummelden :) Danke euch beiden :knuddel:


    Überall dort ummelden, wo du ihn angemeldet hast, jedenfalls überall da, wo es eine Adresse zu ändern gibt ;) Im Zweifel halt anrufen und nachfragen.

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    Nun ja... ich denke, ich werde meinen Züchter fragen, ob er Erfahrungen mit dem Josera Futter hat. Das klingt für mich im Moment am brauchbarsten. Wenn ich da irgendwas schlimmes übersehen haben sollte, sagt mir das aber bitte trotzdem, damit ich nicht irgendwann das bööööse erwachen habe. :roll:


    Ich habe Josera Kids gefüttert und fütter jetzt auch noch Josera. Hab damit keine schlechten Erfahrungen gemacht und denke, von der Zusammensetzung und den Inhaltsstoffen her ist das Futter auch in Ordnung.
    http://www.josera-emotion.de
    Unter Qualität schreiben sie auch noch einiges über ihr Konzept.