Beiträge von *Sascha*

    Ich würde es machen wie beim Pferd ;-)
    Einer führt vorne (am Halsband) an und am Geschirr befestigst du fürs erste irgendetwas Leichteres (keine Räder! Schlitten oder "Schleppe"). Dann Kommando "Zieh" und los. Zieht der Hund sofort Stopp, Lob und Leckerli, dann wieder anziehen usw.
    Hat es der Hund verstanden, lässt du dich langsam Stück für Stück zurückfallen.

    EDIT
    Ich denke, es ist auch bei einem Hund sinnvoll ihn erstmal an das Geräusch der "Schleppe" zu gewöhnen. Das heißt, zieh die Schleppe erstmal selbst hinter euch her, bevor du sie vom Hund ziehen lässt.

    Hm, ich bin da etwas Zwiegespalten ...

    Einerseits klar wünscht man sich so einen Hund, der nur Augen fürs Frauchen/Herrchen hat, der sich nie freiwillig weit entfernt, dessen größtes Glück es ist an Herrchens/Frauchens Seite zu sein.

    Andererseits sehe ich die Lebensfreude meines Hundes, wie er fröhlich in die Welt hinaustritt, jedermann fröhlich und freundlich begrüßt. Anteil an seiner Umwelt nimmt und mich dabei allzuhäufig auch einfach mal vergisst. Mein Hund, der vollständig im Spiel mit einem anderen Hund versinkt, der gelassen zurückbleibt, wenn ich gehe, der keine Panik schiebt, wenn ich mal ein paar Meter schneller voraus gehe oder seinem Blick entschwinde. Hat mein Hund keine Bindung zu mir? Fehlt im das Vertrauen?
    Oder ist er einfach ein lebenslustiger, selbstständiger Hund, der vertraut. Vertraut darauf, dass er mich nie verlieren wird?

    Zitat

    Wenn der Bruch ziemlich zur Rutenspitze liegt, kann man sehr viel Rute belassen. Liegt die Bruchstelle allerdings Richtung Rücken, ist es u.U. besser, die Amputationsstelle so zu legen, wie früher kupiert wurde. Leider gibt es da sonst eine "Zwischenlänge", die man belassen könnte, die den Hund beim Sitzen behindert und zu immer neuen Verletzungen führt.


    Warum sollte ein mittelkurze Rute denn den Hund beim Sitzen behindern? Es gibt doch auch verschiedenste Längen von Ruten bei verschiedensten Rassen. :???: Jagdhunden wird doch auch meist ein kleiner Teil ihrer Rute gelassen, beim Kurzhaar-Weimaraner z.B. habe ich sogar von 50% gelesen.

    Zitat

    Hihi, Jana, wie gemein! :lachtot:


    Hab ich das noch nie erwähnt? Ich liebe es Tiere zu quälen. :lachtot:
    Nein ernsthaft, du kannst ja nicht lebenslang alle läufigen Hündinnen meiden und aus eurem Dunstkreis verbannen. Dafür ist Deutschland einfach zu dicht besiedelt. Früher oder später MUSS er lernen damit klar zu kommen. Ansonsten wirst du diesen Stress sein Leben lang haben. Läufige Hündinnen zu meiden ist einfach keine Lösung, wenn man nicht gerade in der Einöde wohnt.

    Zitat

    Aber Recht hast du! Wie lange dauert noch die Läufigkeit bei Hündinnen?


    Bei der Hündin meistens so etwa 3 Wochen. Triebgesteuerte und unerfahrene (Jung)rüden sind aber häufig deutlich länger "läufig" :D

    Fleisch und tierische Nebenprodukte
    Getreide und pflanzliche Nebenprodukte

    Warum deklariert man sein Futter nicht ordentlich?

    Ich versteh es nicht! :???:
    Ich möchte wissen, welches Getreide und welches Fleisch ich meinem Hund füttere.

    darkshadow
    Ich finde nicht, dass hier jemand verteufelt wird! Es geht doch nur darum, den Halter ein wenig zum Nachdenken zu bringen.

    Gutes Futter muss nicht unbedingt teuer sein!

    Zitat

    Ist das ein normales 'entdecken des anderen Geschlechts', oder ist er 'liebeskrank'?


    Muss das Eine das Andere ausschließen :???: :p :D

    Zitat

    Wie kann ich es ihm dann erleichtern? :hilfe:


    Erleichtern? Hm, da muss er halt durch ...

    Zitat

    Wie soll ich reagieren?


    Am Besten so gut wie gar nicht! Geh der Hündin nicht aus dem Weg, schau aber zu, dass er dir nicht völlig "austickt". Du kannst gezielt Situationen provozieren, die ihn zwar erregen, aber in einem Maße, in dem du noch auf ihn einwirken kannst. Üb gezielt Gehorsam unter dieser Ablenkung und setz ihm klare Grenzen. Heulen oder Jaulen nimmst du zwar zur Kenntnis, weil es natürlich ein Zeichen starker Ablenkung ist, ihm gegenüber solltest du es aber ignorieren und stattdessen verstärkt Aufmerksamkeit fordern und ihm Ersatzbeschäftigungen "aufzwingen". [/quote]

    Zitat

    Hab ich doch, er ist 12 jahre bald 13. Ja das Verhalten hat er schon einmal gezeigt, in seiner Pubertät.


    Sorry, hat sich wohl mit meiner Antwort überschnitten. Okay, in dem Alter würde ich den Rüden auch nicht mehr kastrieren lassen.

    Zitat

    Dass er es unter Umständen dann sein lässt meinte der Tierarzt.


    Und wie kommt er zu dieser Annahme? Die Begründung würde mich echt interessieren.

    Es ist auch nicht so, dass ich nun partout gegen eine Kastration bin, ich kann schon verstehen, dass man sich einen intakten Rüden und eine intakte Hündin im Haushalt nicht unbedingt zutraut.

    Da die Kastration des Rüden ausfällt, bleibt nur die Kastration der Hündin.

    Ich würde aber gerade bei dieser Problematik, die du da mit deinen Hunden hast, die Hündin erst erwachsen werden lassen, damit sie ihre Initialien weiter ausbilden kann. Sie hat es dann auch deutlich einfacher sich gegen den Rüden selbst zur Wehr zu setzen.
    Das heißt, lass sie wenigstens eine Läufigkeit erleben, ansonsten kann es dir passieren, dass sie in diesem "Kindchenschema" bleibt. Gibst du ihr die Chance richtig erwachsen zu werden und ihre Sexualität zu entdecken, so ist die Wahrscheinlichkeit weitaus höher, dass sie lernt sich gegen den Rüden zu behaupten und selbst das Aufreiten unterbindet.

    Auf das Verhalten deines Rüden wirst du nur erzieherisch einwirken können, das heißt, du musst am Ball bleiben und jedes Aufreiten sofort im Ansatz unterbinden.

    Ich hoffe du bekommst das in den Griff und vielleicht hast du auch Glück und die Hündin löst das Problem mit zunehmender Reife selbst. Dafür müsstest du ihr aber die Chance zum Reifen lassen.

    Zitat

    Meinst du ich tu meinem Rüden eine läufige Hündin zweimal im Jahr an?


    Davon hab ich auch nicht gesprochen. Nur wird die Kastration der Hündin nichts am Verhalten des Rüden ändern.

    Zitat

    Ich diskutier jetzt nicht wegen der Kastration. Dass die Möglichkeit besteht dass er es trotzdem nicht sein läßt ist mir klar.


    Sie besteht nicht nur, es ist sogar sehr wahrscheinlich. Warum sollte sich sein Verhalten aufgrund der Kastration der Hündin ändern?

    Zitat

    Aber dass kastriert wird stand vorher schon fest.


    Naja, dann :^^:

    Schade, dass du meine Fragen in Bezug auf den Rüden nicht beantwortet hast ...