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Alina: Respekt: An der Leine laufen lernen ohne Leine. 
Bin ich auch erst drüber gestolpert, aber warum nicht? Wenn du die Leine nur als Band siehst, das Hund und Halter eben verbindet, aber keinerlei Funktion hat, dann geht das sehr wohl, den Hund ohne Leine soweit zu bringen, dass die Leine nur noch "schmückendes" Beiwerk ist und funktionslos eben zwischen Hund und Halter hängt.
easys
Ich bin ein ziemlich offener Mensch. Kenne sowohl einige Weichspül- als auch Hardcore-Methoden und ich bereue es nicht sie zu kennen. Nicht alle Methoden, die ich kenne und die in meinem Umfeld angewandt werden, wende ich selbst auch an, d.h. aber nicht dass ich sie oder ihre Anwender im Umkehrschluss dafür verurteile.
Ich finde es doch irgendwie schon bezeichnend, dass du dir hier nur die negativen Kommentare herauspickst. Wenn ich deine Posts lese, dann muss ich erstmal suchen, wer das nu überhaupt wieder unterstellt hat und stelle dann fest, dass du manch einen Satz einfach in diese Richtung interpretiert hast. Wieso eigentlich? Sind das Unterstellungen, die dir häufiger gemacht werden? Ich bin darüber etwas irritiert.
Ein wenig hat es mich auch irritiert, wie viele hier tatsächlich mit Leinenruck arbeiten, wird doch der Leinenruck normalerweise gemeinschaftlich abgelehnt in diesem Forum ... daher kann ich Alinas Reaktion sehr gut nachvollziehen.
Meine Frage war daher nach der Art und Weise des Rucks, des ruckelns, denn wie man aus Brittas und meinen Kommentaren lesen kann, verstehen hier nicht alle das Gleiche darunter.
Wie aber kann ich mir ein Urteil über eine Methode bilden, von der ich nicht einmal weiß, wie sie ausgeführt wird und welche Philosophie eben dahinter steht.
Zoe hat es bereits geschrieben: "Leinenruck ist nicht gleich Leinenruck" und das ganz unabhängig davon, ob ich ihn ablehne oder nicht.
In meiner Hundeschule wird der Leinenruck dafür verwandt unerwünschtes Verhalten abzustellen.
Wenn der Hund zieht, dann gibt es genau einen Ruck, von oben nach unten ausgeführt, danach wird sofort die Richtung gewechselt und bei wiederkehrendem Ziehen das ganze nochmal. Der Hund ist danach meist ziemlich beeindruckt und bleibt nun an der Seite des Hundehalters. Meine Methode ist es nicht. Trotzdem eine aversive Methode, die ziemlich schnell zum Erfolg führt. Inwieweit das Vertrauensverhältnis geschädigt wird, kann ich nicht beurteilen und hängt sicher auch vom Verhältnis des Hund-Halter-Gespanns ab. Ein sensibler Hund, der bisher seinen Halter rein positiv verknüpft hat wird diese Methode weniger gut verknusen als ein Rabauke, dessen Besitzer sich grundsätzlich nicht scheut "hart" durchzugreifen.
susami
Klar ist der Erfolgsdruck beim großen Hund eher da, trotzdem geht es auch bei ihm mit anderen Methoden.
Ich kann den Leinenruck verknusen, wenn es darum geht dem Hund verstehen zu geben: "HALT STOPP du baust nur noch Scheiße." Aber die Leinenführigkeit bzw. das Fuß-gehen sollte meiner Meinung nach immer positiv aufgebaut werden.
Ob man aversive Methoden (und welche) nutzt um Verbote auszusprechen muss jeder für sich entscheiden und ja, da tun es doch die meisten Hundehalter ohne Bedenken. Eins ist jedoch sicher, spreche ich ein Verbot aus, dann muss ich es auch durchsetzen und zwar immer und grundsätzlich schon im Ansatz.
EDIT
Zitat
Nein! Hab ich aber auch nicht geschrieben ...