Beiträge von *Sascha*

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    Schlafplatz (oder reicht ein Kiste mit Decke?)


    Kiste mit Decke reicht. Auf jeden Fall darauf achten, dass man einen Verlust der Schlafstätte verschmerzen kann :D

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    Näpfe (Material und Größe)


    Stabile, standfeste und größenmäßig für den ausgewachsenen Hund passend. Dem Welpen ist es egal, wenn die Näpfe etwas größer sind.

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    Leinen/Halsbänder/Geschirr (was trägt er als welpe, was ist sonnvoll, was ist muß)


    Für an der Leine würde ich ein Geschirr empfehlen, es sei denn, du arbeitest an der Leine von Anfang an super konsequent.
    Auf ein Halsband würde ich aber auch nicht verzichten. In der Wohnung mag ich einen Hund nicht immer mit Geschirr laufen lassen, gerade bei einem Welpen/Junghund ist es aber sinnvoll ihn jederzeit greifen zu können.
    An Leinen würde ich eine ganz normale 2m Leine mit 2 Karabinern empfehlen, damit kannst du den Hund kurz führen, aber ihm auch mal einen kleinen Schnüffelradius gestatten.
    Ob du jetzt schon eine Schleppleine brauchst hängt davon ab, ob du die Möglichkeit hast deinen Welpen häufig in sicheren Gebieten abzuleinen. Hast du diese Möglichkeit nicht oder bist du dir damit unsicher, dann schaff dir jetzt schon eine Schleppleine an, so kann dein Welpe kontrolliert den Freilauf genießen (anfangs sollte eine Länge von 5m reichen, später wirst du sicher dann auch die 10m benötigen bei einem Hovi)

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    Spielzeug (Art und Altersgerecht)


    Musst du schauen, was sich anbietet. Sascha liebt sein Kauseil über alles. Von Quietschies würde ich abraten - schont die Nerven des Besitzers ;) und der Hund kommt gut ohne aus.
    Mit alten Handtüchern lässt sich übrigens fantastisch spielen ...

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    Wie bereite ich dem Welpen einen artgerechten Empfang? Was sollte er auf jeden fall vorfinden.


    Ruhe und bloß keinen gestressten Besitzer :D

    Ob du eine Box benötigst musst du selbst schauen, ich habe keine vermisst ... Wenn dann solltest du aber schauen, dass die Box auch für den ausgewachsenen Hund groß genug ist. Ansonsten anderes Sicherungssystem im Auto: Sicherheitsgurt oder Kofferraumnetz

    An eine Bürste und eine Zeckenzange solltest du auch denken.

    Ach so, abliegen muss er dabei nicht. Er hat halt von Menschen Abstand zu halten und darf nur auf Aufforderung begrüßen.

    Problematisch sind nur die Menschen, die unbedingt begrüßen wollen, dabei aber nicht angesprungen werden wollen :x :motz:

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    Ganz ehrlich? Ich habe es aufgegeben.

    Da trainiert man an dem Hund rum und trainiert und trainiert und trainiert. Und mit Sicherheit kommt beim ersten Erfolg eine Tussi mit dem Spruch "och laaasssss siiiiiieee dooooooch - ist doch sooooooo süüüüß und ich hab eh grad die Hundejacke an" - aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah

    Ne im Ernst, meine werden abgelegt und dürfen NICHT begrüßen und wenn die Leute dann doch "Eiei" machen wollen, kriegen sie vorher die Info, daß die drei anspringen wie Bolle - und entweder sie leben damit - oder nicht. Und wenn sie das dann nicht möchten, haben die Hunde liegen zu bleiben oder ich gehe weiter.


    :(:(:(
    Ich mache es mittlerweile genauso ...
    Wenn die Leute ihn begrüßen wollen, dann müssen sie mit seinem Übermut leben. Ansonsten hat er sich von den Leuten entfernt zu halten und das klappt wenigstens, solange die Menschen ihn nicht ansprechen und auffordern. :x

    So ganz die Lösung ist das zwar nicht, aber mir fällt auch nichts mehr ein, weil für alle Übungen müssten die Menschen mitziehen und das klappt einfach nicht. :motz:

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    Wie .. so lange warten? Auf was warten? Du meinst, wie man es dem frühstmöglich beibringt? Das ohne Leine laufen? Dat muss man gar nicht beibringen, dat macht der einfach. Oder was meinst du genau? :skeptisch:


    Nah Alina, die Frage ist, wie läuft man mit einem Hund, der noch nicht gelernt hat an der Leine zu gehen, z.B. an einer Straße entlang.

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    Fazit: Solange keine Gesundheitlichen oder sexuellen Probleme da sind, würde ich mit einer Kastration abwarten und es vor einer Kastration ersteinmal mit einer Hormonspritze ausprobieren, um zu sehen, ob eine Kastration überhaupt eine Veränderung bewirken würde.


    :2thumbs:

    ... und ich sehe ehrlich keinen Nachteil in dieser Überlegung, nur Vorteile ...

    Warum kastrieren bevor Probleme überhaupt da sind?
    Muss man Problemen vorbeugen, die vielleicht nie da sein werden?
    Und muss man für spätere evtl Probleme das Risiko eingehen andere Probleme erst zu bekommen?

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    Man kann doch mit der Leine gar nicht so lange warten, bis es ohne Leine klappt. Das wäre doch für einen Welpen/Junghund zu gefährlich. Wie löst ihr dieses Problem?


    Das musst du dann allerdings Alina fragen :D Ich hab es ja nicht so gemacht, zumindest nicht in diesem Extrem.
    Allerdings hab ich schon ab und an mal auch die Leine fallen lassen, wenn der Hund zu unaufmerksam war und ich ihm zunächst einen größeren Radius gegeben habe, damit ich ihn dann in Ruhe zurückholen kann. Eine feste Grenze war das Ende der Leine anfangs tatsächlich nie. Ich war die feste Grenze, denn im Zweifel bin ich stehen geblieben und hab die Leine wie gesagt dann auch mal losgelassen.

    Allerdings ist es sicherlich schwierig das so zu praktizieren, wenn man die Leine notwendigerweise von Beginn an braucht (Straßen). Ich habe das Glück, dass hinter unserem Haus die Felder beginnen und ich die Leine beim Welpen zunächst auch gar nicht brauchte. So hatte ich genug Zeit meinem Hund zu erklären was eine Leine ist und wie man sie benutzen muss.
    (So lange dauert es übrigens gar nicht, wenn man die Anforderungen langsam steigert. Meiner war mit dieser (meiner) Methode tatsächlich leinenführig als sein Erkundungstrieb mit etwa 4 Monaten einsetzte.)

    EDIT
    Ich hab nochmal drüber nachgedacht und bin doch zu dem Schluss gekommen, dass es eigentlich kaum einen Unterschied macht ob man ohne Leine oder einfach nur ohne die Benutzung der Leine arbeitet. Und dann ist es tatsächlich möglich fast überall mit diesem Ansatz zu arbeiten. Ich rede jetzt von einem Welpen.
    Ein Welpe ist doch so schnell zu begeistern, hinzu kommt der ohnehin vorhandene Folgetrieb. Wieso nicht von anfang an so tun, als wäre die Leine nicht dran, warum nicht einfach auf ihre Einwirkung verzichten (Solange es nicht im Notfall erforderlich ist natürlich).
    Irgendwo habe ich mal geschrieben, dass das an der Leine gehen viel mehr Konzentration von meinem Hund erfordert als das frei laufen, das wurde damals bestritten und ich habe nicht verstanden warum. Denn wenn mein Hund an der Leine ist, dann muss er sich viel mehr an mir orientieren, meine Bewegungen mitmachen und darf den verhältnismäßig kleinen Radius nicht verlassen. In dem Sinne erfordert dieses Leine laufen tatsächlich fast so viel Konzentration wie das Fuß laufen.

    Wenn ich mir anschaue, wie ein Hund normalerweise die Leine kennenlernt, so ist es für mich eigentlich nicht verwunderlich, dass er diese als Einschränkung empfindet und ja, irgendwie auch als Bedrohung. Die Leine selbst verbietet ihm schließlich nur sich zu entfernen, sie zeigt ihm aber nicht was gewünscht ist.
    Das Problem ist, dass die meisten Menschen die Leine immer so einsetzen wie sie gedacht ist, um zu verhindern, dass der Hund davonläuft bzw. eine eigene Richtung einschlägt. Natürlich ist die Leine im Notfall so sinvoll einzusetzen, jedoch haben wir in 99,9% der Fälle keinen Notfall und trotzdem wird der Hund mittels Leine korrigiert.
    WARUM?
    Würden wir die Leine nicht grundsätzlich immer als Grenze einsetzen, sondern die Grenzen unabhängig von der Leine setzen, würde die Leine für den Hund auch keine gefühlte Einschränkung bedeuten

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    Du solltest nur vorher entscheiden, ob Dein Hund etwas von Eurem Essen bekommen soll - wenn nicht, dann aber auch NIE!
    Wenn er es gewöhnt ist, dass zu Hause regelmäßig "etwas vom Teller fällt" wird er das auch im Restaurant erwarten.


    Warum sollte er? Du kannst einem Hund beibringen, dass er nur auf Sofa A darf auf Sofa B aber nicht, so kannst du ihm natürlich auch beibringen, dass er an Tisch A betteln darf, an Tisch B aber nicht.
    Auch kannst du ihn vom Tisch füttern, ohne dass du ihm das Betteln erlaubst ...
    Möglichkeiten gibt es da sehr viele ... ;)

    Mein Hund bekommt jedenfalls auch weiterhin von meinem Teller, wenn mir der Sinn danach steht :D Das fehlte noch, dass ich mich an Regeln halten muss :lachtot:

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    Moin,

    Die Situation an der Leine ist eine ganz besondere. Es ist ja eine erhebliche Einwirkung auf den Hund. Insofern ist für mich das Verhalten ohne Leine nicht auf das Verhalten mit Leine einfach übertragbar.

    Tschüss

    Jörg


    Doch, wenn du zuerst das Verhalten etablierst und dann erst die Leine dazunimmst. Eine Leine, die völlig passiv genutzt wird, hat auch keine Auswirkung auf das Verhalten des Hundes. Nur wenn der Hund bereits gelernt hat, dass eine Leine seinen Bewegungsradius beschränkt, nur dann verhält er sich mit Leine anders als ohne. Hat er es nie "gelernt", so hat die Leine keine Bedeutung für ihn. Das setzt natürlich voraus, dass man seinen Hund auch ohne Leine in seinem nahen Umkreis kontrollieren und halten kann. Die Leine kommt erst dann dazu, wenn dies bereits der Fall ist.

    Der Blickwinkel ist andersherum,
    ich bringe nicht dem Hund mittels der Leine bei einen bestimmten Radius um mich einzuhalten,
    sondern ich bringe dem Hund zunächst bei einen Radius einzuhalten, damit ich ihn dann an die Leine nehmen kann.

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    Moin,

    Dir ist aber schon klar, dass Fuß mit und ohne Leine zwei paar Stiefel sind. Bei vielen Hunden funktioniert es ohne Leine sehr gut, mit Leine gibts Probleme. Da nutzt es Dir gar nichts, es ohne Leine zu lernen.


    Dir ist aber schon klar, dass das dann eine Fehlverknüpfung der Leine ist?

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    Allerdings, wenn ich an die anderen Threads so denke, ist es Dir wahrscheinlich nicht klar. :D :roll:


    Alina denkt häufig etwas "verquer" :lachtot: , deswegen hat sie aber nicht automatisch unrecht.

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    Nein, bekommst du nicht. Wie gesagt, in den meisten TroFus ist eh schon zu viel Calcium


    In meinem aber nicht ... Das Verhältnis istgenauso, wie es sein sollte 1,3:1

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    Und Knochen sind eben auch SEHR Calciumreich. Sie haben zwar auch viel Phosphat, aber nicht ausreichend um das auszugleichen.


    Eben. Fleisch hat aber deutlich mehr Phosphor als Calcium, also gebe ich fleischige Knochen um das Verhältnis wieder auszugleichen. Wichtiger als die absoluten Zahlen von Calcium und Phosphor ist nämlich ihr Verhältnis zueinander.