Zitattrotzdem schleicht sich bei mir immer wieder der gedanke ein, dass wir nur aufgrund von vermenschlichung unterbinden, und dass dieses gerammel zum hundeleben dazu gehört... vielleicht liefert mir ja noch jemand ein paar gute argumente.
gruss, melina
Hm, eigentlich dachte ich, ich hätte einen Grund genannt.
Vielleicht sollten wir uns einmal losmachen von dem Gedanken, dass Hunde sich immer völlig natürlich verhalten. Auch an unseren Hunden ist die Domestikation nicht spurlos vorbeigegangen. Auch müssen unsere (!) Hunde heute nicht mehr für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen, sie bleiben so in vielerlei Hinsicht "kindlich". Das heißt, dass sie auch im Spiel vielerlei Verhaltensweisen mischen. Dies kann aber von Hundetyp zu Hundetyp verschiedene Reaktion hervorrufen.
Ein Wolf, der Aggressionsverhalten zeigt, der meint es auch aggressiv, viele Hunde zeigen aber im Spiel Aggressionsverhalten, welches vom Hund gar nicht als solches gemeint war, sondern nur aufgrund der Vermischung verschiedener Verhaltensweisen zustande kam. Dieses kann aber vom anderen Hund völlig anders aufgefasst werden, so dass sich ein völlig belangloses Spiel schnell zu einer ernsthafteren Auseinandersetzung entwickeln kann.
Ähnlich verhält es sich mit dem Aufreiten im Spiel, der aufreitende Hund empfindet dabei sicher nichts falsches, aber allein das Unwohlsein desjenigen, auf den fälschlicherweise aufgeritten wird, sollte ausreichend sein ein solches Verhalten zu unterbinden.