Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Und wissen Eure Angehörigen schon davon, bzw. habt Ihr mit ihnen darüber gesprochen, oder geht Ihr einfach davon aus?

    LG, Sub.


    Na klar wissen die davon :D Im Prinzip betrifft es auch mehr die Pferde, da Hund und Katzen eh keinen wirklichen Besitzer haben, sondern "Allgemeingut" sind. Und die Kaninchen und Meerschweinchen :???: naja, die sind halt da und werden eh von allen mitversorgt.

    Sascha macht nur auf Gras, im Gebüsch etc., allerdings ist das weniger seine Angewohnheit als eben eine klare Richtlinie von mir.

    Das selbstbewusste Hunde ihre Haufen nicht verstecken kann ich allerdings widerlegen. Unser erster Rüde hat seine Haufen immer ins tiefste Unterholz gesetzt und konnte es auch nicht haben, wenn man ihm dabei zuschaut. Er war aber ziemlich selbstbewusst und hat sonst auch kaum eine Möglichkeit ausgelassen sein Revier zu markieren und anderen Hunden zu imponieren.

    Ob es verweichlicht oder verwöhnt ist, wenn der Hund gewissen Angewohnheiten hat? Ich denke einfach, es ist an manchem Ort und wenn es schnell gehen muss etwas unpraktisch. Ansonsten wäre es mir egal.

    Auch Hündinnen markieren ...

    Jupp, ist einfach ein Verhalten zur Reviermarkierung. Ich denke, für andere Hunde reichen die Kratzspuren, da müssen sich keine extra Duftdrüsen entleeren ;)

    Ob es Dominanzverhalten ist, hängt wohl von der jeweiligen "Philosophie" ab. Es gibt ja auch Hundehalter, die sehen im Bein heben des Rüden bereits Dominanzverhalten.

    Wahrscheinlich ist, dass eher die selbstbewussten Hunde kratzen. Im Wolfsrudel ist das Markieren ein Privileg der ranghohen Rudelmitglieder.

    Natürlich kann ich in jedem Hund einen potentiellen Totbeißer sehen, ich kann auch in jedem Menschen einen potentiellen Mörder sehen ...

    Spaziergänge und Jogger/Fahrradfahrer, mein Hund läuft frei.
    Sehe ich den Jogger rechtzeitig dann rufe ich meinen Hund ran oder lass ihn abliegen, wenn das Ranrufen nicht mehr möglich ist. Überrascht mich der Jogger und ich habe keine Zeit mehr zu reagieren, dann ist das nicht mein Problem. Mein Hund belästigt weder Jogger noch jagt er hinter Fahrrädern hinterher. Wenn jemand meint, er kann uns passieren, ohne dass ich Zeit gehabt hätte meinen Hund zu sichern, sein Problem bzw. eigentlich eh kein Problem.
    Reicht meinem Gegenüber die von mir vorgenommene Sicherung meines Hundes nicht aus (zu wenig Abstand, keine Leine etc.), dann steht es ihm frei mich anzusprechen und ich sichere meinen Hund entsprechend seiner Ängste - Kommunikation ist alles ;).

    Ich sehe es als meine Aufgabe an, meinen Hund so zu führen, dass er keine Gefahr für seine Umwelt darstellt.
    Alle Sicherungsmaßnahmen, die darüber hinaus gehen, bin ich im individullen Fall (ängstlicher Mitmensch)gerne bereit durchzuführen, allerdings erwarte ich dann schon von meinen Mitmenschen, dass sie mich auf ihre Ängste hinweisen und mich um entsprechende Maßnahmen bitten. Dann ist es für mich absolut Selbstverständlich Rücksicht zu nehmen (Selbst wenn jemand pöbelt nehme ich Rücksicht).
    Ich sehe es aber nicht ein grundsätzlich für meinen Hund alle möglichen (eigentlich überflüssigen) Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, nur weil uns jemand begegnen könnte, der evtl. sehr ängstlich Hunden gegenüber reagiert.

    :???:
    Ich denke, er denkt, er handelt völlig richtig wenn er ins Wohnzimmer macht. Schätze da hat irgendwann mal eine Fehlverknüpfung stattgefunden und nun ist der Teppich im Wohnzimmer ein gern genommenes Klo.
    Ich denke, da hilft erstmal nicht viel mehr, als ihn nur noch beaufsichtigt ins Wohnzimmer zu lassen, damit ein urinieren und koten sofort im Ansatz unterbunden werden kann.
    Das Problem wird auch sein, dass der Teppich mittlerweile, zumindest für den Hund ;), auch schon den Geruch eines Kotplatzes angenommen hat. Er wird somit vom Teppich immer wieder erneut dazu annimiert sich zu entleeren.

    Wäre dann auch interessant zu sehen, ob er sich, wenn das Wohnzimmer nicht mehr zur Verfügung steht, andere Stellen in der Wohnung sucht.

    Ich denke, sie ist mit der Situation überfordert.
    Deswegen würde ich, wenn Besuch kommt ihr ganz klare Verhaltensregeln geben. Meine Idee wäre ihr einen sicheren Rückzugsort einzurichten, von dem aus sie aber alles beobachten kann, an dem sie aber strategisch sehr ungünstig liegt (Also lieber in der hinteren Ecke, nicht an der Tür ;) ). Auf diesen Platz würde ich sie grundsätzlich immer verweisen, wenn sie beginnt dieses Verhalten zu zeigen. Ansonsten würde ich sie ignorieren, ihr aber immer wieder die Möglichkeit geben sich selbstständig freundlich zu nähern, bei falschem Verhalten wird sie zurück in ihre Ecke geschickt. Schön wäre es, wenn freundliches Verhalten durch hundeerfahrene Gäste bestätigt werden könnte (durch Gesten und auch Leckerlies), sie dabei aber auf gar keinen Fall bedrängen.

    Was mir gerade noch in den Sinn kommt :D Hättest du die Möglichkeit zur Fütterungszeit regelmäßig wechselnde Gäste einzuladen, die ihr als Ritual direkt nach dem Kommen ihr Futter zubereiten und geben?
    (Vielleicht eine etwas unkonventionelle Idee, aber einen Versuch könnte es wert sein.)

    Zitat

    Nun weiss ich nicht so recht, wie wir am besten reagieren sollen. Ich bin eigentlich der Meinung: So lange er sie nicht besteigt, sollten wir sie machen lassen. Das wird dann schon.


    Genau so würde ich es auch handhaben, es sei denn, die Kleine fühlt sich unwohl, dann wird getrennt. Ebenso würde ich Sammy wegnehmen, wenn ich merken würde, dass er sich in das Verhalten hineinsteigert.

    Insgesamt würde ich trotzdem darauf achten, dass es nicht stundenlang so geht. Sammy würde nach einer gewissen Zeit dann definitiv von mir eine Pause verordnet bekommen, in der er die Kleine absolut in Ruhe zu lassen hat. Nach dieser Pause würde ich den Kontakt aber "uneingeschränkt" auch wieder zulassen.
    Die Pause hat dabei den Sinn, beide Hunde wieder zur Ruhe kommen zu lassen, damit sich die Situation nicht weiter anspannt.

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    Achso, läufig ist sie nicht. Das hat sie grad hinter sich.


    Und da hätten wir auch schon den Grund :D

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    Wegen dem hinterherrennen:Er ist weggelaufen und ich hatte Angst das er nachher ganz weg ist und deshalb bin ich lieber schnell hinterher gerannt.


    Ja, das ist absolut verständlich, aber trotzdem völlig falsch. So lernt Hundi nur, wenn ich wegrenne, dann rennt Frauchen hinterher, also alles supi und ich kann weiterrennen ... :/
    In einem solchen Fall lieber quietschend in die entgegengesetzte Richtung laufen oder dich hinhocken und irgenwas interessantes (was gar nicht da sein muss ;)) aufspüren und mit höchsten Tönen kommentieren. Alternativ kannst du auch deinen Begleiter (wenn du einen dabei hast) kneifen und kitzeln bis er quietscht und hüpft :D
    Aber bloß nie, niemals hinterher rennen!

    Doch eigentlich braucht es zu einer solchen Situation gar nicht kommen und gerade, wenn du unsicher bist und dein Hund einen ausgesprochenen "Freiheitsdrang" hat, dann empfielt sich das Schleppleinentraining.
    Lies dich mal ein wenig in das Thema ein:
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…eppleine+fluffy

    Die Welpengruppe und die Spielgruppe sind bei uns offen, d.h. es können je nach Tag viele oder wenige da sein. Ist die Gruppe zu groß, wird geteilt.

    In der Junghundegruppe lag die Gruppengröße bei höchstens 6. Geleitet werden sie von mindestens einem Trainer und einem Helfer.

    Die Kurse für die erwachsenen Hunde starten ab 5 Teilnehmern. Höchstzahl weiß ich nicht genau und hängt sicher auch vom Trainer und Kurs ab. Auf jeden Fall werden nicht unbegrenzt Teilnehmer aufgenommen.