Beiträge von *Sascha*

    Ich bleibe Sylvester auch immer zu Hause, aber weniger wegen Sascha, um den sich meine Eltern und meine Oma sicher auch gut kümmern würden, sondern wegen denen:

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    Sorry, aber das kann ich so nicht akzeptieren. Wenn sich die Gemeinschaft ein - wenn auch nicht von allen gewolltes Gebot - geschaffen hat, dann kann man sich ja dafür einsetzen, dass es wieder abgeschafft wird. Aber solange es besteht, hab' ich mich auch daran zu halten - mindestens dann, wenn ich dazu aufgefordert werde.


    Sagen wir es so, ich meide solche Situationen. Und ja, es stimmt, ich halte mich nicht immer an den Leinenzwang, allerdings trage ich immer dafür sorge, dass mein Hund sich so verhält, dass mich die Gründe, aufgrund derer der Leinenzwang verhängt wurde nicht berühren.

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    Mit Deiner Argumentationsweise müßte ich mich an kein Tempolimit und an keine rote Ampel usw. halten, solange ich dabei niemanden gefährde. Denn da geht es auch um das blose Einhalten ein Regel, die aber durchaus Ihren Sinn hat.


    Mit diesem Argument habe ich gerechnet ;) Tempolimits machen überall dort absolut Sinn, wo ein Unbekannter eine Strecke fährt, die er nicht kennt. Rote Ampeln machen Sinn, weil wir darauf vertrauen können, dass sich jeder an diese Regel hält. Überall dort, wo der "Sinn" nicht sofort einsehbar ist, stellt man auch die verschiedensten Regelverstöße fest. Davon macht auch die Regelung des Straßenverkehrs keine Ausnahme. Wer geht nicht als Fußgänger auch mal bei Rot über eine Ampel, wenn die Straße frei ist? Wieviele Menschen fahren trotz einer geregelten Höchstgeschwindigkeit auf gut ausgebauten Strecken deutlich schneller? Ich will damit nicht sagen, dass dies nicht mehrheitlich verkehrsgefährdend ist und unüberlegt und dumm. Ich will damit zeigen, dass eine generell feststehende Regel keine Sicherheit bringt und nicht vor unüberlegtem Leichtsinn schützt. Im Gegenteil verführen zu viele Regeln, die für den Einzelnen kaum mehr einsehbar sind, zu ihrer Missachtung.

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    Und ich habe durchaus Verständnis dafür, dass es Leute gibt, die irgendwo draußen auch ihre Ruhe vor Vierbeinern haben wollen, egal ob die nun ganz friedlich sind oder nicht. Die Regelung mit Leinenzwanggebieten ist daher nicht grundsätzlich sinnlos.


    Ich auch und sie haben auch das Recht überall und zu jeder Zeit ihre Ruhe zu haben. Allerdings eins, das müssen sie dann doch ertragen, den Anblick meines Hundes :D Bzw. wenn der sie stört, dann könnten sie mich selbst darum noch bitten, ob ich ihnen allerdings den Wunsch dann noch erfülle hängt dann tatsächlich von der Situation ab =)

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    Oder habe ich Dich jetzt total mißverstanden?


    Nein, vom Grundsatz her hast du mich ganz richtig verstanden.

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    Was aber auch nicht sicherstellt, dass der HH das dann auch befolgt. Zugegeben nicht der Regelfall, aber doch häufiger als die absolute Ausnahme.


    Genausowenig wie sichergestellt ist, dass jeder Hundehalter immer seinen Hund ranruft, wenn ihm jemand entgegen kommt. Ich denke aber, es sind deutlich mehr Hundehalter bereit ihren Hund anzuleinen, wenn sie freundlich darum gebeten werden, als Hundehalter bereit sind einen generellen Leinenzwang oder ein generell genormtes Heranrufen ihres Hundes zu akzeptieren ;)
    Kommt hinzu, je mehr der noch bestehende Freiraum weiter eingeschränkt wird, je weniger ist man bereit aufeinander Rücksicht zu nehmen.

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    Und genau deswegen fällt das folgende dann eher schwer:


    Es geht kein Weg daran vorbei. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig als dem Hundehalter zu Vertrauen, dass er seinen Hund richtig einschätzt. Zweifle ich daran, so muss ich ihn darum bitten weitere Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Die einzige Alternative wäre, die Hundehaltung generell zu verbieten, dann brauche ich auch nicht mehr darauf vertrauen, dass der Hundehalter seinen Hund richtig einschätzt ;) Vertrauen ist Grundstein unseres Zusammenlebens. Ohne Vertrauen geht es nicht!

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    Ja, das Problem liegt beim Menschen und ich akzeptiere, dass er das Problem hat und nehme darauf Rücksicht und zwar auch mal ohne, dass der andere mich darum bittet.


    Wir drehen uns im Kreis :D Hier akzeptieren doch alle das Problem des Menschen, hier nehmen auch alle Rücksicht auf ängstliche Menschen. Nur wir müssen wissen, dass sie ängstlich sind. Hellsehen ist wohl uns allen noch nicht gegeben. Als Hundehalter sind wir aber sicherlich bereits in überdurchschnittlichem Maße dazu in der Lage in unserem Gegenüber zu lesen bzw. vorausschauend zu handeln ;)

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    Du willst ja auch akzeptiert werden:


    Oder anders ausgedrückt:
    Wenn Du in einem Naherholungsgebiet, in dem Hunde freilaufen dürfen, von Nicht-HH verlangst, dass sie sich an den Freilauf der Hunde einfach gewöhnen und ihn hinnehmen, dann solltest Du auf der anderen Seite in einem Leinen-Pflicht-Gebiet nicht gleichzeitig auf uneingeschränkte Akzeptanz bei den Nicht-HH pochen - wenn dort der Freilauf doch allgemein geduldet wird.


    Doch tue ich, weil ich einen generellen Leinenzwang nicht akzeptieren will! Ich bin immer bereit Rücksicht zu nehmen und ich versuche mich so in unserer Gesellschaft zu bewegen, dass ich die Bedürfnisse meines Gegenübers achte und mein Handeln und meine Bedürfnisse darauf abstimme. Ich bin aber nicht bereit mich durch generelle Zwänge und Verpflichtungen einschränken zu lassen.

    Denn da wo Verbote einschränken, da gerät das Miteinander in den Hintergrund. Es geht nicht mehr darum, den anderen Menschen zu achten, es geht nicht mehr darum die Bedürfnisse des anderen zu kennen, es geht nur noch um "Recht haben", nur noch darum die Regeln einzuhalten.

    es ist für mich ein fundamentaler Unterschied, ob mich jemand darum bittet meinen Hund anzuleinen, weil er Angst hat, als wenn mich jemand darum bittet, weil hier Leinenpflicht ist. Im ersten Fall hat er ein ganz klares individuelles Bedürfnis, im zweiten geht es nur um die Erfüllung einer generellen Regel, obwohl es in der aktuellen Situation u.U. überhaupt keinen Grund dafür gibt.

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    :???: Es kommt doch gar nicht - auch nicht in Großstadtnähe - minütlich ein Angsthase entgegen. Ok... vielleicht mal an einem Tag, aber nicht immer.


    Worüber diskutieren wir eigentlich? Ich glaube hier haben alle einvernehmlich gesagt, dass sie ihren Hund ranrufen und sichern, sobald sie erkennen, dass jemand unsicher ist bzw. sie darum bittet.

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    Aus HH Sicht ist das aber natürlich durchaus ein Problem.

    Aber umgekehrt ist es doch für den ängstlichen Menschen ebenso ein Problem, dass ihm in dem Naherholungsgebiet ständig Hunde begegnen.


    Natürlich! Wobei es im Zweifel immer möglich ist, dem Hundehalter zu signalisieren, dass er seinen Hund wegnehmen möge. Es verlangt ja auch niemand, dass jemand es erdulden muss, dass er von einer "Meute Hunde" angegangen wird :D Aber auf breiteren Wegen ist es meist problemlos möglich, dass sich der Passant und der Hund aus dem Weg gehen können, ohne dass sie in näheren Kontakt dabei treten müssen. Auf engeren Wegen, siehe dann wieder Möglichkeit 1 ;)
    Ich denke, ein wenig Vertrauen in Hund und Halter sollte man schon aufbringen können und tatsächlich wird es für die meisten Menschen schnell zu einer Selbstverständlichkeit und Gewohnheit an freilaufenden Hunden vorbeizugehen. Anfängliches Herzrasen legt sich da meist schnell, wenn man häufiger positive Erlebnisse hatte.
    Da hat Apaika schon ein wenig recht, je weniger der Mensch mit freilaufenden Hunden konfrontiert wird, umso ungewöhnlicher ist es für ihn und umso unsicherer ist er dabei.
    Und für die wirklich sehr ängstlichen Menschen gibt es, wie gesagt, immer noch das Mittel der Kommunikation. Z.B. hatte ich mal in meinem Ausreitgebiet eine Frau, die hatte panisch Angst vor Pferden. Natürlich nimmt man da Rücksicht, spricht ein paar Worte mit ihr, hält an und lässt ihr Zeit z.B. die Straßenseite zu wechseln. Mit der Zeit kannte man sich dann schon und sie wusste, dass sie genügend Zeit haben wird sich in "Sicherheit" zu bringen und wir ihr mit unseren Pferden nicht zu Nahe kommen würden.

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    Wenn man das jetzt mal zu Ende denkt, dann muß jetzt der Nicht-HH sich einfach damit abfinden, dass Hunde dort freilaufen. Da kann ich dann den Groll schon verstehen, zumal ja die Freiläufer nicht alle so gut erzogen sind wie der von Angelika oder anderen hier im Forum.


    Ja, in gewisser Weise schon. Solange der Hund sich anständig verhält wüsste ich auch nicht, wo das Problem dabei ist. Das Problem liegt da eher beim Menschen. Ich muss mich auch mit vielem abfinden und kann mir die Welt nicht so passend schnippeln, wie sie mir am Besten gefällt.

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    Da könnte man jetzt schon auch - als Nicht-HH behaupten - dass man dort einseitig Rücksicht nimmt.


    Zur Rücksichtsnahme habe ich mich bereits geäußert. Rücksicht nimmt man nicht generell, sondern immer nur individuell.

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    Und dann wäre da noch die Frage, ob in dem Naherholungsgebiet nicht sogar generell Leinenpflicht herrscht, wobei ich zugeben muß, dass das Kriterium für mich eine untergeordnete Rolle spielt.


    Da hätten wir wieder das Problem der generell eingeforderten Rücksichtsnahme. Natürlich lässt sich am einfachsten mit generellen Anordnungen gegen rücksichtslose Menschen vorgehen.

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    Ich finde, dass sich die HH da alles in allem nicht beschweren sollten. Denn selbst dort wo Leinenpflicht gilt, werden freilaufende Hunde sehr häufig von der Masse geduldet. Und das finde ich auch gut so.


    Ich möchte nicht geduldet werden, ich möchte akzeptiert werden.
    Ich hasse nichts mehr als einem Menschen dankbar dafür sein zu müssen, dass er meinen Hund duldet!

    Martin, für mich z.B. ist es auch kein Problem meinen Hund heranzurufen, wenn mir Menschen entgegen kommen. Das liegt aber daran, dass mir in einer Stunde vielleicht einer begegnet.

    Wenn ich allerdings nur Strecken hätte, auf denen ich minütlich Passanten begegnen würde (und das ist in großstadtnahen Erholungsgebieten häufig so) dann müsste ich mich tatsächlich verbiegen, wenn ich meinen Hund immer heranrufen sollte.

    Insofern ist die Diskussionsgrundlage bei uns allen schon eine andere.

    Ich persönlich leine meinen Hund auch nur selten an, bittet mich jemand ihn zu sichern, dann halte ich ihn am Halsband fest. Ansonsten rufe ich ihn nur in meine Nähe und das je nach Situation und Ort unterschiedlich nah.

    Auch ängstliche Menschen haben einen Mund zum Sprechen :D

    Auch sieht man sehr gut, wenn jemand etwas zögert bzw. stehen bleibt und kann dann entsprechend reagieren und fragen, ob man den Hund zu sich rufen soll. (Dann ist auch die Zeit dafür da, wenn der Ängstliche auf genau dies wartet.)

    Ich halte überhaupt nichts davon sich zu "verbiegen" und es immer an jeder Stelle zu versuchen allen Menschen recht zu machen. Wer immer so handelt, der muss sich nicht wundern, wenn seine gut gemeinte Rücksichtsnahme plötzlich zur Selbstverständlichkeit wird und andere diesen "geschenkten" Raum ausnutzen.

    Rücksichtsnahme heißt für mich, auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen einzugehen.
    Rücksichtsnahme heißt für mich nicht, alle Bedürfnisse meiner Mitmenschen im voraus zu kennen oder zu erahnen und mich aufgrund dieser angenommenen Bedürfnisse einzuschränken.

    Die Freiheit des Einen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt.

    So kann jede allgemeingültige Regel nur ein wenig befriedigender Versuch sein unser Miteinander zu regeln. Vielmehr geht es darum im individuellen Miteinander auf die Bedürfnisse meines Gegenübers Rücksicht zu nehmen.

    Scherbenstern
    Mir wäre es lieber alle unsicheren Welpenbesitzer würden ihren Welpen an die Schleppe nehmen anstatt ihn nur an der 2m Leine zu halten oder im Freilauf ständig einen Herzkasper zu bekommen und ihrem Welpen ständig hinterherzulaufen und ständig hinterherzurufen.

    Die Schleppleine ist in erster Linie eine Hilfe für den Hundehalter, denn sie gibt ihm Sicherheit und die Möglichkeit kontrolliert Freilauf und Kommandos zu trainieren ohne ein Risiko eingehen zu müssen.

    Ein erfahrener Hundehalter kann natürlich in den meisten Fällen auf die Schleppleine verzichten. Das steht völlig außer Frage.

    Im Übrigen wirst du von mir auch nie den Rat lesen, einen Hund einfach an die Schleppleine zu nehmen, sondern diesen Tipp immer nur im Zusammenhang mit einem Hinweis zum Training und Gebrauch der Schleppe.

    In diesem Fall halte ich den Einsatz einer Schleppleine auch schon so früh für sehr sinnvoll. Denn solange der Hundehalter unsicher ist, kann der Fraulauf nicht vernünftig aufgebaut werden. Diese Sicherheit kann der Hundehalterin durch die Schleppleine gegeben werden.

    Auch richtet die Schleppleine allein gar nichts, sie verhindert nur.

    EDIT
    Deine Tipps fand ich übrigens sehr gut!
    Und ich sehe auch kein Problem diese mit einer Schleppleine zu kombinieren. Im Gegenteil ist das sogar absolut notwendig!
    Die Schleppleine soll nur verhindern, dass der Hund wegrennen kann und das allein reicht aus dem Frauchen mehr Sicherheit zu geben und all die guten Übungen viel gelassener und konsequenter durchzuführen. ;)


    So, ich habe einfach mal bei Josera nachgefragt, welche Art von Grieben sie verwenden und welchen Sinn das hat. :^^:

    Josera verwendet sowohl Schweine- als auch Rindergrieben, die durch das Auslassen von Schweine- bzw. Rinderschwarte gewonnen werden.

    Die entstandenen Grieben sind immer noch fetthaltiger als anderes Fleisch. Ausgelassen wird nur das überschüssige Fett, übrig bleibt verhältnismäßig fettarmes, hochwertiges Protein.
    Dieses wird dem High-Energie zugefügt, um die angestrebte Energiedichte zu erreichen.
    (Ich hoffe, ich habe es jetzt richtig wiedergegeben.)

    Noch hinzuzufügen ist, dass alle Fleischkomponenten im Josera Lebensmittelqualität haben und kein Tiermehl aus Tierkörperbeseitigungen verarbeitet wird.
    Der Trockenfleischanteil im High Energie beträgt übrigens 38%,
    in den anderen Emotion-Sorten um die 30%.