Beiträge von *Sascha*

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    Hm, ganz ehrlich: es gibt einige Firmen, die nicht nur werbewirksam deklarieren, sondern einfach so, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Letztlich ist es nur eine Frage des Vertrauens zu der jeweiligen Firma - und wenn bereitwillig und schlüssig genauere Fragen erläutert werden, sehe ich da keinen besonderen Anlass zur Besorgnis.

    LG, Caro


    Danke sara, genau den Eindruck hab ich bei Josera nämlich auch. Dass sie einfach noch total "bodenständig" sind und nicht auf "Teufel komm raus" alles werbewirksam vermarkten. Und genau das gefällt mir an der Firma auch so ;)

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    Wenn es allerdings mein Futter wäre, dann würde ich diesbezüglich näher nachfragen,


    Was denn? :???:

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    denn kein Hersteller verschweigt seine gute Zusammensetzung gegenüber dem Verbraucher.


    Tun sie doch gar nicht! Also ich meine verschweigen. In der Deklaration steht der Trockenfleischanteil bei keinem Futter, wenn dann ist es immer nur ein (Werbe)Zusatz und ob der nun in der Futtermittelbeschreibung auftaucht oder auf Nachfrage bzw. als Zusatzinformation genannt wird, das ändert doch nichts am Wahrheitsgehalt.

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    Allerdings würden mich solche Ungereimtheiten davon abhalten es zu füttern.


    Also ich sehe da, wie gesagt, nicht wirklich irgendwelche Ungereimtheiten oder soll ich an der Aussage zweifeln?

    Soweit ich weiß hängt die Leinenlänge von der jeweiligen Verordnung ab, wenn da explizit keine Länge aufgeführt ist, dann ist auch keine Länge vorgeschrieben.

    Ehrlich gesagt ist mir auch langsam nicht mehr ganz klar worüber wir eigentlich diskutieren.

    Ich führe meinen Hund so, dass sich niemand von ihm bedroht fühlen muss und dabei ist es für mich absolut nebensächlich ob Leinenzwanggebiet oder nicht. Wenn jemand Angst hat, dann nehme ich meinen Hund auch auf der Freilaufwiese an die Leine damit derjenige vorbeikommt, damit hab ich persönlich überhaupt kein Problem.

    Ich störe mich nur an den Menschen, die sich über einen leinenlosen Hund ärgern, obwohl sie in der Situation überhaupt kein Problem mit ihm haben, sondern sie lehnen einen leinenlosen Hund einfach generell ab, weil es ja hier verboten ist. Das macht für mich null Sinn und dafür habe ich kein Verständnis.

    Also, um es kurz zu machen, hat jemand Angst vor meinem Hund, dann nehme ich ihn immer und überall entweder an die Leine, lasse ihn abliegen oder fasse ihm ins Halsband.

    Ich glaube, über was wir hier diskutieren sind allenfalls Nuancen und das macht irgendwie keinen Sinn.

    Das hängt davon ab, in welcher Situation ich mich befinde.

    Grundsätzlich niemals einen Befehl geben von dem man nicht sicher weiß, dass er befolgt wird oder man ihn nicht durchsetzen kann, außer es ist ein Notfall!
    (Das wäre bei dir suki z.B. der Fall gewesen. Kommt dein Hund auf Rückruf unter Ablenkung noch nicht sicher zurück, dann geh hin und hol ihn ab und ruf gar nicht erst. Auch wenn, wie in diesem Fall das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, hingehen und abholen.)

    So, wie setze ich einen Befehl durch. Immer so, dass meinem Hund nur eine Möglichkeit hat, nämlich die, meinem Befehl zu gehorchen. Soll mein Welpe z.B. nicht weiter an meinem Schuh kauen, dann kommt ein NEIN und gleichzeitig wird er daran gehindert, d.h. ab dem Zeitpunkt des NEINs ist es für ihn auch unmöglich den Schuh weiter zu bearbeiten.
    Gebe ich meinem Hund den Befehl SITZ und er hat weiter kein Interesse daran ihn auszuführen, so warte ich solange bis mein Hund sich aufmerksamer zeigt und halte ihn dabei an der kurzen Leine, damit er sich nicht anderweitig amüsiert. Ist er aufmerksamer, so folgt der Befehl ein zweites Mal, diesmal aber mit mehr Hilfen.

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    sollte dein pubsi tatsächlich noch welche haben: rein mit den tabletten. ansonsten: braucht hundi nix. da würde ich auch nicht mit mir reden lassen.(manche TAs möchten so gerne nen schnellen euro verdienen, macht aber nicht jeder TA!!)


    Naja, ganz so platt kann man es nun auch nicht sagen. Kotproben sind eben nie 100% zuverlässig, auch nicht wenn sie über 3 Tage gesammelt werden. Wurmeier werden nur zyklisch ausgeschieden, du kannst also Pech haben und genau in den drei Tagen wurden eben keine Eier ausgeschieden. Auch legen nur bereits geschlechtsreife Würmer Eier. Das heißt, bis die Würmer geschlechtsreif werden, bleiben sie unentdeckt, können aber bereits größere Schäden im Körper angerichtet haben.

    Wenn man sich für Kotproben entscheidet, dann sollte man die unbedingt regelmäßig und in eher noch geringeren Abständen durchführen lassen, als wenn man normal entwurmen würde.

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    Sascha, wie kommst Du darauf, dass über 30% Trockenfleischanteil enthalten ist? :???:


    Aussage von Josera.

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    Für mich persönlich wäre die Analyse jedoch zu wackelig und dehnbar wie ein Gummiband.


    Da käme dann dieser Punkt zum Tragen

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    Transparenz der Inhaltsstoffe, Qualität und Herstellung, gute Beratung


    Eigentlich kann man die nämlich wirklich alles fragen und sie erklären dir genau, warum sie was ins Futter hineinpacken.

    Zur Verdaulichkeit kann ich nur sagen, dass zumindest meiner das Futter (jetzt Sensi Plus) sehr gut verdaut (2 Haufen normaler Größe pro Tag). Auch ist die benötigte Futtermege relativ gering, meiner verbraucht da im Verhältnis zu anderen eher viel Futter.

    Ich hab das Kids auch gefüttert und war mit dem Futter sehr zufrieden. Bezahlt hab ich, glaube ich, irgendwas knapp unter 36€. Ein super Preis-/Leistungsverhältnis.

    Mehr als 30% Trockenfleischanteil, moderater Proteinwert, gutes Calcium-Phosphor-Verhältnis, nicht so viel extra "Schnick-Schnack" in der Zusammensetzung, kein K3, keine EG-Zusatzstoffe etc, keine Tierversuche, deutscher Anbau und Herstellung, Fleischkomponenten haben Lebensmittelqualität, Transparenz der Inhaltsstoffe, Qualität und Herstellung, gute Beratung ...

    Hab ich noch was vergessen? :???:

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    Man kann natürlich auch von einer Vernunftgesellschaft ohne Regeln träumen oder nur bedingten Regeln, aber das sehe ich angesichts unserer Natur als utopisch an.


    Nein, von so etwas träume ich tatsächlich nur, wenn ich ganz fest schlafe. :lachtot: Aber ein paar Regeln weniger, ein bißchen mehr aufeinander zugehen, das wäre schon möglich bzw. auch sinnvoll. Heute haben die "Regeln" teilweise schon solche Ausmaße angenommen, dass man sich problemlos hinter ihnen verstecken kann. Eine individuelle Lösung hat kaum noch Platz und wenn dann läuft sie meist wider der Regeln und bedarf somit immer einseitig einer "Duldung".

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    Was mich an Janas Aussage vielmehr stört ist, dass man sich einerseits seine eigenen Spielregeln aufstellt - was für sich genommen ok ist, wenn ich dabei andere nicht gefährde, wobei man sich da durchaus schon auf dünnes Eis begibt.

    Auf der anderen Seite soll die Gesellschaft einen dann aber so wie man ist akzeptieren - also die gleich Gesellschaft an deren Regeln man sich nur bedingt hält.


    Ob ich mir meine eigenen Spielregeln aufstelle? Vielleicht. Aber nicht auf Kosten anderer! Generelle Regeln gehen immer auf Kosten anderer. Und wie gesagt, die Gründe, die hinter einem jeweiligen Leinengebot stehen, an die halte ich mich immer. So gibt es, außer dass es eben keine sichbare Leine zwischen mir und meinem Hund gibt, eigentlich auch nichts zu mäkeln.

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    Das strapaziert "die anderen" m.E. doch recht einseitig.


    Ob es "die anderen" strapaziert? Was strapaziert mehr? Der Hund von Caro, der brav im Fuß neben ihr läuft und niemanden belästigt, niemanden gefährdet oder der Hund von der Frau nebenan, der wild ziehend an der Flexi im Zick Zack über den Fußweg läuft? Welchen Sinn hatte nochmal der Leinenzwang? Wer hält sich denn nun eher an die "Regeln"?

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    Geschickt eingefädelt! : D


    Nee :D Ist einfach das Argument, das kommen musste ;)

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    Das ist wohl so, wobei die Einschätzung der Sinnhaftigkeit einer Regel, doch eher etwas subjektives ist. Soll heißen, was der eine für sinnvoll erachtet, kann der andere überhaupt nicht verstehen.


    Das ist wohl war. Jedoch ist es auch richtig, dass man, je mehr scheinbar sinnlose Regeln man findet, dazu tendiert mehr Regeln für sinnlos zu halten. Oder im Gegenzug, die Gefahr besteht, dass man sich so sehr an den Regeln festhält, dass man den Blick für das Wesentliche verliert und kaum noch außerhalb der Regeln dazu in der Lage ist, individuelle Lösungen zu finden.

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    Aus vielen Verstößen gegen eine Regel ergibt sich noch nicht deren Sinnlosigkeit. Dies kann auch auf der mangelnden Einsicht der betreffenden Leute, die dagegen verstoßen liegen.


    Da gebe ich dir absolut recht.

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    Sicherheitsempfinden würde ich als etwas subjektives ansehen. Insofern bringt der Leinenzwang Leuten, die mit Hunden ein Problem haben, ein subjektiv erhöhtes Sicherheitsempfinden. Daher ist eine solche Regelung grundsätzlich auch nicht sinnlos und deren Befolgung auch nicht.


    Sicherheitsempfinden ist subjektiv, ja. Sicherheitsempfinden hat auch etwas mit Gewohnheiten und Erfahrungen zu tun.

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    Natürlich kannst Du Deinen Hund objektiv betrachtet auch anders "sichern". Es ist aber die Frage, ob die "Begünstigten" einer Leinezwang-Regelung, dies dann auch subjektiv als ebenso sicher empfinden.


    Wenn es objektiv möglich ist, dann sollte es subjektiv auch einsehbar sein. Wäre dann einfach eine Frage des "Rüberbringens".
    (Erinnert mich ein wenig an die Frage in der Fahrschule, welche Bahnschränke schlechter einschätzbar wäre, die beschrankte oder die unbeschrankte. Meiner Meinung nach ist es die beschrankte, da jeder sich darauf verlässt, dass die Schranken immer unten sind, wenn ein Zug kommt. An einen unbeschrankten Bahnübergang fährt man grundsätzlich vorsichtiger ran.)

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    Ich würde es daher schon begrüßen, wenn man das erst mal akzeptiert. D.h. ja nicht, dass ich mich nicht parallel für die Abschaffung der Regel einsetzen kann. Genausso gut kann der Hund auch mal unangeleint im Leinenzwang-Gebiet laufen.
    Ich handhabe das immer so:
    Wenn mich einer dieser Regelkunde-Altherren darauf anspricht, dann befolge ich einerseits die nunmal bestehende Regelung und versuche gleichzeitig zu erklären, dass die Regelung nicht so sinnvoll ist, wie er vielleicht meinen mag und warum.

    Funktioniert alles in allem ganz gut und wirkt deeskalierend.


    :???: Hast du das jetzt geschrieben? :lachtot:

    Übrigens, wenn mich einer anspricht, dann nie nett und eine Diskussion wäre völlig sinnlos. Da kann man dann nur deeskalierend seinen Hund anleinen und hinter der nächsten Ecke wieder loslassen ...