Beiträge von *Sascha*

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    wenn deiner so penetrant ist würde ich ihn rufen und mit der leine nachdruckverleihen und mal nen kräftigen ruck rückwärts rausschicken und zu dir ziehen und DANN loben...


    er wird ads recht schnell kapieren


    Genau, nur weil der Hund Probleme damit hat seine Emotionen zu kontrollieren und die Situation für ihn einfach noch zu aufregend ist, muss man ihn gleich rucken und ranziehen *kopfschüttel*

    Selbstbeherrschung kann man üben und aufbauen, dafür brauchts keine Gewalt!

    Mit der Leine stoppen ist okay, aber dann bitte hingehen und den Hund entweder kommentarlos mitnehmen bis sich die Situation für ihn entspannt und er wieder aufnahmefähig ist oder wenn er in der Situation noch ansprechbar ist z.B. ein kurzes Schau einfordern und dann gehen.

    Insgesamt macht es überhaupt keinen Sinn mit dem Hund unter einer Ablenkung zu üben, die ihn einfach noch überfordert. Für die er einfach noch nicht genug Selbstbeherrschung hat.

    deevi
    Behalt meine Anmerkung einfach mal ein bißchen im Hinterkopf ;) Mit einem 16 Wochen alten Welpen kannst du eigentlich kaum zu wenig machen, eher zu viel. Natürlich soll er sozialisiert werden, aber über körperliche Auslastung brauchst du dir noch lange keinen Kopf machen.

    Sascha kennt ein "weg" allerdings nicht nur um den Platz für mich zu räumen, sondern auch um ihn gezielt von anderen Dingen fern zu halten. Bei mir ist der geforderte Abstand dann auch nicht nur ein Schritt, sondern schon so 3-4m.

    Aufgebaut einfach indem der Hund auf ein "weg" einfach ein paar Meter zur Seite beordert wurde. Körpersprachlich abgedrängt bzw. in Situation, in denen Sascha ungern weichen wollte und meinte er könne mal rechts oder links vorbeiflitzen :motz: auch mal mit Hilfe eines Besenstiels als zusätzliche optische Begrenzung.

    Ob ein Hund sich runterfahren kann, hat überhaupt nichts (bzw. nur sehr wenig) mit der Auslastung zu tun. Zu viel zu machen puscht den Hund, genauso wie zu wenig Auslastung den Hund unausgeglichen werden lässt. Beides erschwehrt es mit dem Hund das "Runterfahren" zu üben.
    Wie alt ist dein Kleiner nochmal? Macht ihr nicht ein wenig viel? :schockiert:

    Also auf jeden Fall mehr Ruhephasen einbauen, übe gezielt das "Runterfahren". Zum Bsp. durch eine Spielunterbrechung, du brichst das Spiel ab und wartest bis er sich setzt, dann geht es weiter. Das hat er nach ein paar Versuchen schnell raus und wird sich schnell setzen, damit das Spiel weiter geht.
    Dann könntest du z.B auch einen Ball ein Stück von ihm wegrollen lassen, während du ihn festhälst, er muss ruhig bleiben und dann erst darf er hinterher.
    Generell kannst du in allen Situationen, in denen er mit aller Macht etwas will ein kurzes "Durchatmen" verlangen. Betonung liegt hier wirklich auf kurz und die Belohnung ist einfach, dass er bekommt was er wollte. so wird er schnell lernen, dass er nur mit Selbstbeherrschung und Ruhe ans Ziel kommt.

    Auch Platz-Bleib Übungen kannst du einbauen, dabei aber unbedingt aufpassen, dass du nicht zu viel verlangst und dass du auf keinen Fall hektisch dabei wirst. Sinnvoll ist es, gerade bei so hektischen Hunden, dass du selbst dabei zur Ruhe kommst, setz dich bei den Übungen gemütlich auf einen Sessel oder zu ihm auf den Boden, nehm den Hund an die kurze Leine (damit er sich nicht entziehen kann) achte dabei besonders auch auf deine Atmung und lass den Hund neben dir abliegen. Die Zeiten kannst du dann langsam steigern.

    Insgesamt musst du dir hinter die Ohren schreiben ;) :D, wenn du nicht zur Ruhe kommst, dann wird es dein Hund auch nicht schaffen. Wenn du aber Gelassenheit und Ruhe ausstrahlst, dann kann dein Hund gar nicht anders, als irgendwann auch ruhig zu werden.

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    Von meiner Seite aus ist alles gesagt. Wenn`s jemand nicht verstanden hat, einfach noch ein paarmal lesen, das klappt das schon früher oder später...


    So, und nun werde ich langsam auch mal sauer.
    Es nervt mich ständig diese Unterstellungen zu lesen.

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    Die Kastrationsgegner dagegen werfen dem HH erst mal Schlagwörter wie, schlechte Erziehung, Bequemlichkeit, Faulheit, Verantwortunglosigkeit, etc.. vor.


    Die Kastrationsgegner? Also alle?
    Tut mir leid, ich habe in diesem Thread keine solche Unterstellungen gelesen, nur den Hinweis, dass man an diesen Problemen arbeiten kann und sollte und eine Kastration nicht unbedingt Abhilfe bringt.
    (Und wenn es Vorwürfe gehagelt haben sollte, dann sicherlich NICHT pauschal von ALLEN!

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    Dem Menschen, der hier nachfragt, hilft das herzlich wenig.


    Warum sollte es dem Menschen nicht helfen, wenn man ihm sagt, dass es Alternativen zur Kastration gibt und diese sogar eher geeignet sind das Problem zu beseitigen bzw. eben den Hund kontrollierbarer zu machen?

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    Warum kommen hier keine sachlichen Gegenargumente, Persönliche Erfahrungen und vor allem Trainingstipps, wie z.B. "Ich hatte ähnliche Probleme und wir haben das so und so in Griff bekommen. "


    Ich glaube, ich zumindest habe schon in dieser Richtung etwas geschrieben, denn ich arbeite mit meinem Hund an diesem Problem! Auch darshadow hat aus ihrem Alltag berichtet. Cerridwen hat sich dahingehend auch geäußert.

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    Sich einfach mal detailliert dazu äußern, so das sich jemand aufgrund der vielen Informationen und Erfahrungsberichte wirklich ein neutrales Urteil und eine sachliche Entscheidung treffen kann.


    Ich gebe gerne detaillierte Erziehungstipps, aber ich werde bestimmt nicht extra viel Zeit opfern einen ellenlangen ausführlichen Text zu schreiben, wenn der Threadsteller nicht erkennen lässt, dass er überhaupt gewillt ist an dem Problem zu arbeiten. Auf Nachfrage bzw. bei gezeigtem Interesse gebe ich IMMER Auskunft, das kannst du gerne anhand meiner Beiträge überprüfen. (Selbst hier in diesem Thread) Ich bleibe bestimmt niemandem eine Antwort schuldig. Ich zwinge aber auch niemandem meinen Lösungsansatz auf.

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    Ich lese die Kastrationsthreads schon lange mit, aber ich kann noch immer nicht nachvollziehen, warum das für viele so ein no-go Thema ist, außer das es sehr vermenschlicht wird (Es gab ja auch schon in anderen Threads, Beispiele, von wegen, kastriert derjenige auch seine Kinder, oder spricht von Amputation)


    Eine Kastration IST eine Amputation. Das kannst du Auslegen wie du willst, wenn Amputation für dich negativ besetzt ist und eine Kastration auch positiv, dann ist das dein Dilemma. Nicht das derer, die eine Kastration als Amputation bezeichnen.
    Auch sind hier die wenigsten absolute Kastrationgegner! Ich z.B. auch nicht, nur sollte für die Kastration ein zwingender medizinischer oder tierschutzrelevanter Grund vorliegen (Hypersexualität ist für mich, wie gesagt, ein medizinischer Grund). Insofern stören mich auch hier wieder deine Pauschalverurteilungen!

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    Das alles wirkt auf mich nicht sachlich und informativ, sondern einfach nur hysterisch und schreckt sicherlich viele Leute die sich in diesem Bezug unsicher sind, ab und die gehen dann erst recht hin und kastrieren Ihren Hund.
    Ich bin der Meinung die Fragesteller benötigen sachliche Informationen um für sich und Ihren Hund die richtige Entscheidung zu treffen, wie immer diese auch aussieht.


    Ich habe es in einem anderen Thread schon einmal angedeutet, ich sehe es nicht als notwendig an, pauschal einen Grund gegen die Kastration zu finden. Eine Kastration ist ein massiver Eingriff in den Hormonhaushalt eines Hundes. Nur weil man die Veränderung äußerlich nur bedingt sieht, heißt das nicht, dass du deinen Hund nicht massiv veränderst!

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    Diese sollte aber auch in jede Richtung toleriert werden.


    Tolerieren tu ich viel. Meine Meinung dazu sollte dann aber auch toleriert werden. Und seine Meinung sollte man äußern dürfen und natürlich entsteht leicht der Eindruck, dass ewig auf dieser Meinung geritten wird, wenn sich verschiedene Menschen auf die gleiche Art dazu äußern. Schlimm ist nur, wenn man dann nicht sein lassen kann und im nächsten Thread, der ein Thema behandelt, das nichts mit der Kastration zu tun hat, wieder auf diesem Thema herumreitet. DAS allerdings habe ich hier noch NIE beobachtet. Egal wie unterschiedlich die Meinungen zu einem Thema sind, es wird trotzdem immer wieder auf anderen Themengebieten Hilfe angeboten und geleistet.

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    Ok, es wird wohl Zeit aufzuklären, um was es mir eigentlich geht.
    Hier fragt jemand, was er tun soll, seinen Hund kastrieren lassen, oder nicht.


    Und DIESER Einstieg in dein Post war ja wohl die Provokation überhaupt. Für wen hälts du dich eigentlich, dass du uns jetzt (endlich mal irgendwann?) aufklären willst, worum es dir geht???? Ich empfinde es als Frechheit zunächst um den "heißen Brei" herumzudiskutieren. Wozu? Sag doch gleich, was du uns mitteilen willst und diskutiere direkt, alles andere hat keinen Stil!

    P.S. Meine Frage zum Jagdtrieb war übrigens absolut ernst gemeint! Es gibt nämlich auch Triebe, die kann man nicht einfach "wegschnippeln", an denen ist man gezwungen zu arbeiten, da gibt es keinen Alternativen Weg. Mit einer Kastration macht man es sich, zumindest bei einem normal triebigen Hund ziemlich einfach und das auf Kosten des Hundes.

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    Also ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll...

    Tyson springt andauernd Leute an. Ob es nur ich bin oder fremde Leute auf der Straße. Ich bekomme das einfach nicht aus ihm heraus.


    Da hilft nur rechtzeitig abrufen und an die Leine nehmen, bzw. das NEIN mit einer Schleppleine durchsetzen.

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    Da kann ich 100 mal NEIN sagen aber es interessiert ihm nicht. Total auf Durchzug.


    Du sagst nicht wirklich 100x NEIN? :schockiert: :D Du weißt doch, Kommandos nur sagen, wenn du weißt, dass sie befolgt werden oder du sie durchsetzen kannst.

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    Besonders schlimm ist es auf dem Weg nach Hause. Dann bekommt er seine 5 Minuten und fängt an, an der Leine herumzuspringen, zu beißen und, und, und.


    Och Mensch, so alt ist er doch noch gar nicht. Er ist ein kleines "Kind", das darf schon mal seine 5 Minuten haben und einfach mal austicken. Jetzt schon von ihm zu erwarten, dass er sich in jeder Sekunde zusammenreißen kann, ist einfach zu früh. Das muss langsam aufgebaut werden und dann langsam gesteigert werden. Weißt du eigentlich, was das für eine riesengroße Selbstbeherrschung braucht, um von 100 auf 0 zurückzufahren? Erwarte nicht zu viel von deinem Kleinen, noch nicht. ;)

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    Ich meine, wir wohnen an einer sehr belebten Straße, da kann er nicht immer austicken und alle Leute anfallen. Meist fängt er dann auch an mich zu attakieren. Bleibe dann auch immer stehen und warte bis er sich abgeregt hat und ignoriere ihn. Doch das bringt gar nichts. Er fängt dann erst recht an mich anzufallen und beißt mir in Jacke.


    Ignorieren ist der richtige Weg! Konzentriere dich dabei auf das wesentliche. Du willst nicht, dass er in deine Jacke beißt, dann wehre auch nur das ab. Zum Bsp. einfach mit einer Armbewegung, "Huups, war da ein Hund???" Bloß nicht aufregen, einfach abwarten. Erst wenn er sich vollständig beruhigt hat, dann kannst du wieder etwas von ihm fordern und weitergehen. Die meisten Hunde bieten übrigens von sich aus ein Sitz an, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Darauf wartest du! Dann ein einfaches "Fein" oder ein anderes Markerwort und weiter. Das reicht völlig als Belohnung aus!

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    Gestern hat er es geschafft meine neue Jacke kaputt zu beißen : motz: . Das ist auch extrem peinlich, wenn du deinen Hund nicht unter Kontrolle hast.
    Hiiilfeeee!!!


    Was interessiert dich denn was die Leute denken? Mach dich doch mal frei von diesem Erfolgsdruck, der verhindert nämlich nur Erfolg. Sei gelassener, ruhiger und konsequenter. Steh einfach ein wenig über den Dingen. Lass den Pups doch toben und die Menschen denken was sie wollen. ;) Und dann grins dir in der Situation einen, das entspannt.

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    Das versuche ich auch immer, dass er sich hinsetzt. Er kann SITZ eigentlich perfekt, außer er hat eben seine 5 Minuten. Da kann ich SITZ sagen soviel ich will. Nix passiert. Er setzt sich dann für ein paar Sekunden hin und in dem Moment wo ich ihn loben will und mich zu ihm rünterbeuge, fängt das Theater von vorne an.


    Hast du kein Markerwort? Ein kurzes Wort, das richtiges Verhalten punktgenau kennzeichnet und eine folgende Belohnung ankündigt? Du musst deinen Hund nicht immer überschwenglich bestätigen, gerade in dieser Situation machst du es ihm nur unnötig schwer. Ein kurzes "Yep" oder "Fein" und weiter gehts. Auch weiter gehen kann in diesem Moment Belohnung sein für das Herunterfahren, denn so hat er wieder die Möglichkeit sich ein wenig zu bewegen und wieder ein bißchen von dem Stress abzubauen, was er beim Sitzen vorher angestaut hat. Und erwarte von ihm nicht, dass er lange sitzenbleiben kann! Das kommt noch. Ein kurzes Sitz, eine kurze Entspannungsphase und sofort dein "Fein" und weiter.

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    Ja genau so siehst aus, bei meinen bisherigen Versuchen drängelte er sich immer an mir vorbei - okay, ich kanns ja nochmal versuchen. Vielleicht war ich bislang nicht energisch und stur genug.


    Probier es mal mit etwas mehr optischer Grenze, ein Besenstiel als "Schranke" hilft da am Anfang gut. Wenn er dann verstanden hat, worum es geht, dann kannst du ihn wieder weglassen ;)

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    Interessehalber: Verbietet ihr dem Hund das Ausleben des Jagdtriebes grundsätzlich oder bietet ihr ihm Alternativen? :???:


    :D Ich weiß schon worauf du hinaus willst ...

    Schau mal ein paar Seiten vorher, da habe ich zu einer ähnlichen Frage das hier geschrieben:

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    Auch den Jagdtrieb kannst du nur bedingt umlenken bzw. vielleicht verstehst du auch das Falsche unter Umlenken? Ein Hund, der viel Jagdtrieb hat, der wird diesen auch immer haben, du kannst ihn nicht abstellen, aber du kannst "üben" ihn zu kontrollieren. Durch grundsätzliche Gehorsamsübungen, Bindungstraining, Impulskontrollübungen, durch eine Erhöhung der Frusttoleranz und natürlich über geistige und körperliche Auslastung. Alle diese Komponenten wirken zusammen und machen deinen Hund so am Wild kontrollierbarer und du kannst sein Verhalten in der Situation umlenken zum Bsp. auch einfach in ein Platz

    Fährten, Dummy etc. alles nette Sachen um einem Hund die nötige Auslastung zukommen zu lassen, aber allein aufgrund solcher Ersatzbeschäftigungen wird kein stark triebiger Hund das Jagen aufgeben. Zu einem erfolgreichen Antijagdtraining gehört viel viel mehr.

    Quirina
    Was willst du uns eigentlich mit deinem Post sagen?
    Am Sexualtrieb kann man arbeiten, wie man das macht, das habe ich schon vor ein paar Seiten geschrieben. Aber es gibt dafür nunmal keine Sofortlösung, denn Erziehung kostet Zeit!
    Einen hypersexuellen Rüden zu kastrieren, dass ist für mich übrigens eine medizinische Indikation. Allerdings ist ein normaler Sexualtrieb eben keine Hypersexualität!

    P.S. Was würdest du mir denn gegen den Jagdtrieb empfehlen? Dummer Weise ist mein Hund nämlich immer auf und davon, sobald er einen Hasen erblickt und von denen wimmelt es hier nur so ... Beine verkürzen? :^^:

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    und wer hier behauptet, er könne seine hunde oder am besten noch pferde immer und jederzeit kontrollieren... *kreisch* beim 40 kg hund ist das ja noch eine sache, aber wenn es 500 oder mehr kg pferd die sicherung raushaut, nützt auch die beste technik nix :no:


    Ich hab nicht gesagt, dass man ein Pferde immer und zu jeder Zeit kontrolliert bekommt, sondern nur, dass man eine gute Chance hat es zu schaffen, wenn man im richtigen Moment richtig handelt und das trotz des Kraftunterschieds.

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    Und was das Maismehl angeht, könnte man ja bei Josera auch nachfragen. Vielleicht mag Jana das auch gleisch neben ihrer Fleischfrage mit fragen und uns mitteilen =)


    Und weil ich doch so gerne frage ... :D
    ... hab ich nun auch noch das gefragt ...

    Das Maismehl besteht aus gemahlenen Maiskörnern. Lieschblätter und Kornspindel werden vor dem Mahlen entfernt.