Beiträge von *Sascha*

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    Und was machst Du, wenn Dein Hund sich mit den anderen entfernt,
    weil die anderen Hundis so toll sind und die HH sich nicht dafür interessieren, daß Deiner noch nicht sicher abrufbar ist ? :kopfwand: :kopfwand:


    Nah ganz einfach, ihn nicht von der Leine lassen bevor man nicht genau das mit dem anderen Hundehalter besprochen hat.

    Ich finde es sehr wichtig, dass es auch in der Hundeschule/ auf einem Hundeplatz Raum dafür gibt, dass die Hunde Sozialkontakt untereinander pflegen können, ABER dies sollte unbedingt unter kontrollierten Bedingungen stattfinden und nur unter Aufsicht mindestens eines Trainers, der über entsprechende Kenntnisse über das Sozialverhalten des Hundes verfügt und dessen Anordnungen von den Teilnehmern nicht in Frage gestellt werden, sondern solange der Hund nicht aus der Gruppe genommen wird Folge geleistet wird.

    Mir ist allerdings nicht so ganz klar, was der Grundgehorsam mit der Möglichkeit des Sozialkontakts zu tun hat? :???:
    Der Platz ist doch eingezäunt, oder nicht?
    Wäre also doch gerade für Hunde, die noch nicht so gut im Gehorsam stehen eine sehr schöne Möglichkeit Sozialkontakte zu pflegen.

    Ich weiß nicht, wie fähig eure Trainerin auf diesem Gebiet ist, aber ich fände es sinnvoll zunächst nur die verträglichen Hunde in diese Gruppe zu lassen und dann nach und nach auch die momentan unverträglichen Hunde zu integrieren. Das setzt aber voraus, dass eure Trainerin auf diesem Gebiet nicht ganz unbedarft ist.

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    Edit: Eine Pansen-Mahlzeit bei einem 32 Kilo Hund sind rund 320 Gramm Pansen wenn der Hund genau die Hälfte der Tagesration bekommen soll!


    Wow, was sind eure Hunde alle gute Futterverwerter. Sascha wiegt auch 32kg, aber eine Pansenmahlzeit (1/2 Tagesration) sind bei ihm 450g.

    Ich würde aber auch eher sagen, wenn dein Hund das überhaupt nicht gewohnt ist, dann geb ihr eher nur eine kleine Menge, gerade am Heilig Abend muss man ja nichts unnötig riskieren. ;)

    P.S. Ich find den Geruch gar nicht so schlimm ... :ops:

    Eine ganz einfache Faustregel, egal ob Welpe, Junghund oder Erwachsener, wenn der Hund zieht, dann gehört die Leine an ein Geschirr. Ebenso gehören alle längeren Leinen (>2-3m) allein schon aufgrund ihres Eigengewichtes, der geringeren Einflussmöglichkeit auf Entfernung und der daher erhöhten Gefahr des in die Leine Rennens und aufgrund der möglichen Kräfte, die aufgrund der Beschleunigung wirken können, ebenfalls an ein Geschirr.

    Andererseits bieten Halsbänder dem Hund im Freilauf, in der Wohnung, im Garten mehr Komfort und der Mensch hat trotzdem leichten Zugriff auf den (noch unerzogenen) Hund.

    Ich plädiere darum auch immer für beides. Und je nach Situation ist mal das Eine und mal das Andere sinnvoller einzusetzen. Es spricht überhaupt nichta dagegen auch einen Welpen schon am Halsband zu führen, WENN man denn sicher verhindern kann, dass dieser zum Ziehen kommt.

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    An und für sich finde ich, daß es für einen Welpen gut ist sowas so früh wie möglich kennen zu lernen.


    Sehe ich genauso und habe es auch so gemacht.
    Und bis heute löst Sascha einiges an Erstaunen aus, wenn er sich mitten im Kaufhaus hinlegt und eine Runde döst, weil es mal wieder länger dauert ... :D

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    Halten zu Gnaden, aber ich denke nicht, dass ICH die Situation falsch einschätze!


    Natürlich denkst du das nicht, sonst würdest du sie ja nicht so einschätzen. :roll: :D

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    Mal ganz abgesehen davon, dass es solche sogenannten Profis bei uns in der Einöde gar nicht gibt und ich schon den Trainer vom Hundeplatz und den Züchter vor Ort hatte, denke ich nicht, dass es jene braucht.


    Dann waren wohl weder der Trainer noch der Züchter Profi genug dir die richtigen Tipps zu geben.

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    Der Fall liegt doch klar auf der Hand.
    1. Zum Thema Stöckchen: Beide haben einen enormen Beutetrieb und leben den gemeinsam bis zum bitteren Ende aus!

    2. Zum Thema Hündin: Sie ist so eifersüchtig, dass sie sich bis heute nicht restlos mit dem neuen Rudelmitglied abgefunden hat!

    3. Rangfolge: Bislang noch ungeklärt!

    Meine Frage ist also, wie man mit diesen Problemen umgehen kann, ohne die beiden zu trennen, was mir bei meinem großen Grundstück ohne Not möglich wäre! Aber ich will ja, dass sie zusammen leben, es sollen ja später noch zwei dazu stoßen!


    Man umgeht das Problem nicht, man geht es an! Und wenn man das nicht alleine schafft, dann mit Hilfe eines fähigen Hundetrainers und so eine Einöde, dass dieser nicht herangeschafft werden kann, sollte es in Deutschland nicht geben.

    Es ist nunmal nicht möglich in einer so verfahrenen Situation online Ratschläge zu geben. Dafür ist eine Betrachtung vor Ort notwendig!

    Leite einfach alles an deine Versicherung weiter!

    Das tolle an so einer Versicherung ist nämlich, dass sie nicht nur im Schadensfall zahlt, sondern auch unberechtigte Forderungen abwehrt.

    Entscheident für dich ist nur, ob die Versicherung mangels Deckung oder mangels Haftung abgelehnt hat. Nur im ersten Fall hast DU ein Problem. Im zweiten, siehe oben, lehn dich zurück und genieß die Feiertage.

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    Vielleicht könnte man den anderen HH auch dazu bewegen, dass zwischenzeitliche Abrufen gemeinsam zu üben und sie dann wieder als Belohnung toben lassen.


    Genau so!

    Es ist richtig schwer einen Hund aus einem supertollen Spiel abzurufen, an dem beide Hunde eine riesige Freude haben. Denn wenn ein Hund aufhört und zu seinem Besitzer läuft, dann wird er sofort von seinem Freund dazu animiert doch weiter zu spielen. Welcher tobesüchtige Hund kann da schon widerstehen :roll:
    Mitten aus dem tiefsten Spiel abzurufen ist eh eine "Meisterleistung", sinnvoller ist es zumindest am Anfang eine Spielpause abzuwarten und dann beide Hunde abzurufen, dann sind beide beschäftigt und keiner kann den anderen beim Abruf ablenken.
    Kommen die Hunde, dann gibt es ein ganz tolles Leckerlie und beide werden wieder zum Spiel entlassen. Das Kommen und Anleinen sollte nicht automatisch immer mit dem Weggehen gekoppelt werden, denn dann ist es kein Wunder, wenn der Hund ungerne kommt.

    Und insgesamt würde ich sagen, macht euch da keinen Stress. Versucht ein Auge dafür zu bekommen in welcher Situation ein Abruf erfolgsversprechend ist und in welchen er absolut ins Leere laufen würde. Nichts ist schädlicher für ein Kommando als es immer wieder ohne Erfolg zu benutzen.
    Wenn das Spiel richtig fetzig ist, dann ruft gar nicht erst, wartet einen Moment ab, in dem er gerade in eurer Nähe ist und greift ihn einfach raus, aber nicht böse oder sauer sondern einfach ganz normal. Aber auch hier beachten, nicht jedes "Rausgreifen" muss das Ende vom Spiel bedeuten.

    Fangt in kleinen Schritten an, dann werdet ihr sehen, dass auch schwierigere Abrufe mit der Zeit klappen. ;)
    Ein erster Anfang ist gemacht, wenn ihr euch damit abfindet, dass euer Hund noch nicht in jeder Situation abrufbar ist und das ist völlig normal und überhaupt nichts schlimmes.
    Mit Geduld und Spucke erreicht ihr viel schneller euer Ziel der 99,9% Abrufbarkeit, als wenn ihr jetzt darauf besteht, das alles schon zu 100% klappt!

    Regel Nr. 1:
    Ruft nur dann, wenn ihr sicher seid, dass euer Hund kommt.

    Regel Nr. 2:
    Für jedes Kommen gibt es eine tolle Belohnung.

    Regel Nr. 3:
    In den seltensten Fällen beendet euer Ruf Hundis Spaß (z.B. das Spiel).