Beiträge von *Sascha*

    Wer ist denn der Hundetrainer?
    Wäre nämlich interessant zu wissen in welche Richtung ihr bisher gearbeitet habt.

    Was ich auf jeden Fall für meinen Hund noch tun würde.

    1. Eine zweite Meinung einholen zum Thema: Gesundheit
    (und zwar die kompetenteste, die ich auftreiben kann)

    2. Eine zweite Meinung einholen zum Thema: Verhalten
    (und auch hier, die kompetenteste, die ich auftreiben kann, sinnvollerweise vielleicht sogar jemanden, der konträr zu meinem jetzigen Trainer arbeitet)

    ... und erst dann würde ich entscheiden, ob ...
    1. Ich den Hund behalten kann.
    2. Ich den Hund versuchen kann zu vermitteln.
    3. Ich den Hund einschläfern lasse.

    Auf jeden Fall solltest du jetzt schon versuchen Menschen zu finden, denen du deinen Hund guten Gewissens vermitteln kannst, falls eine Vermittlung dann tatsächlich das ist, was in Frage kommt, nachdem du dir jeweils eine 2. Meinung eingeholt hast.
    Du bist bereits im 4. Monat! Viel Zeit hat dein Hund nicht mehr.

    Zitat

    Ich habe auch schon erlebt, dass Gäste ihrem Hund unter dem Tisch ab und zu ein Stück Fleisch runterreichen, welches der Hund dann genüßlich auf dem Teppich verzehrt hat - was dann hinterher nicht lecker aussah.
    Vielleicht hatte der Wirt auch Angst, dass der Bobtail "haaren" würde und der Wirt dann hinterher stundenlang damit beschäftigt wäre, den Teppich wieder zu enthaaren.

    Es gibt auch Gäste, die gerne in "tierfreier Atmosphäre" essen möchten. Eine sabbernde Dogge unter dem Nebentisch ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache :)

    Man kennt halt nicht die tatsächliche Situation, sondern nur die subjektive Schilderung eines Hundehalters.


    Völlig in Ordnung diese Einstellung, ABER dann darf man nicht VORHER zusagen. Wenn ich eine Gesellschaft anmelde und VORHER frage, ob man die Hunde mitbringen kann, dann erwarte ich, dass meine Hunde auch willkommen sind.
    Ansonsten muss er eben vorher sagen, dass Hunde nicht willkommen sind, dann kann ich entsprechend meinen Hund zu Hause lassen oder mir ein anderes Lokal suchen.
    Und wenn er im Nachhinein Angst um seinen Teppich hat, dann hätte er sich das eben vorher überlegen müssen.

    Was aber überhaupt nicht geht, das ist die Hunde erst vor Ort zu verbieten und damit ihren Haltern die Teilnahme an der Gesellschaft zu verwehren.

    Ich glaube, ich hätte mich da glatt mal kundig gemacht, ob man in einem solchen Fall die Rechnung kürzen kann.

    Finde ich eine Frechheit!
    Wenn die Hunde angemeldet waren und niemanden gestört haben, dann kann das einfach nicht sein, dass willkürlich Personen, wegen der Hunde, von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

    Zitat

    Nein ich meine das nicht. Ich werde heute Abend noch mal nachschauen. Habe gestern erst darüber gelesen.


    :D Klar, ich meinte auch nicht, dass du dir das aus den Finger gesogen hast, nur eben, dass das die Aussage des von dir geschriebenen Textes war ;) :D
    Wäre super, wenn du das nochmal nachschauen könntest! Meiner ist zwar schon geröntgt, aber sowas interessiert mich immer.

    Zitat

    Wegen dem Mischling: Klar kan man da auch eine DNA-Analyse machen :???: Ich meinte das nur wegen der Anerkennung.


    Also würde es gerade für einen Mischling oder Nicht-Zuchthund doch Sinn machen, weil bei negativem Befund dann auf das Röntgen (natürlich unter Vollnarkose) verzichtet werden kann. Ein Zuchthund aber in jedem Fall noch geröntgt werden muss.
    Irgendwie hattest du den Satz etwas missverständlich geschrieben. :?

    Chaoslady
    HD wird tatsächlich vererbt, aber etwas komplizierter. Die Informationen liegen auf verschiedenen Genen und so ist es durchaus möglich, dass aus einer A-Verpaarung D-Welpen fallen.
    Wenn allerdings ein Hund genetisch HD-frei ist, dann kann er keine HD bekommen, egal wie schlecht die Aufzuchtsbedingungen sind.
    Andersherum lässt sich aber ein Hund so aufziehen, dass er zwar die genetischen Voraussetzungen für eine HD hätte, sie jedoch aufgrund der Aufzuchtsbedingungen äußerlich nicht oder nur minimal zu erkennen ist.

    Deswegen wäre ein genetischer HD-Status auch viel aussagekräftiger für die Zucht als die Auswertung eines Röntgenbildes.

    Zitat

    Damit meinte ich, das auch über den DNA-Status ermittelt werden kann ob HD vorliegt oder nicht. Der Schweregrad kann dann natürlich nur durch Röntgen genau ermittelt werden. Aber wenn die DNA-Analyse ergibt das kein HD besteht, dann wäre das Röntgen überflüssig.

    Meine Frage dahingehend hat sich erledigt, wenn es sich um einen Mischling handelt, da die Erkenntnis HD Ja oder Nein "nur" für einen selbst interessant ist.


    :? Ich versteh es immer noch nicht ...

    Du meinst also, dass man HD auch durch eine DNA-Analyse nachweisen kann. Warum ist dieses Verfahren denn dann noch nicht verbreitet? Das würde doch viel Röntgenaufwand sparen.
    Und wieso hat sich das dann für einen Mischling erledigt? :? Lässt sich bei dem keine DNA-Analyse machen?

    Zitat

    Nee, denn das macht den Kohl auch nicht fett :D, wenn eine Rasse erstmal MDR 1-betroffen ist. Sicherlich kann man viele Generationen ohne große Einschränkungen -/- Hunde vermeiden, aber auf Dauer wird es sich so entwickeln wie bei den Collies, wenn man nicht gleich die -/- UND +/- Hunde aus dem Genpool herausnimmt, ihn also von vornherein mehr oder weniger massiv einschränkt.


    Hallo souma!
    So, ich hab mir deine Überlegungen mal durch den Kopf gehen lassen und stimme dir zu, dass deine Rechnung auf dem Papier tatsächlich aufgeht.

    Allerdings ist es insofern dann doch eine "Milchmädchenrechnung", da ja nie alle Tiere zur Zucht verwendet werden, sondern immer nur eine Auswahl aus dem ganzen Genpool vorgenommen wird.

    Das heißt, dass es über mehrere Generationen durchaus möglich ist den MDR1-Defekt "herauszuzüchten", ohne dass der Genpool verringert wird bzw. die Hunde auf anderen Gebieten deutlich an Qualität verlieren. Je langsamer diese Entwicklung von statten geht, je weniger Qualitätseinbußen sind auf anderen Gebieten zu befürchten. Und so macht es auch einen deutlichen Unterschied, wie sehr die Rasse bereits MDR1 "verseucht" ist.

    Was ich meine ist Folgendes, wenn ich nun plötzliche alle -/- Hunde und auch alle +/- Hunde aus der Zucht nehme, dann ist das (je nach Rasse) eine drastische Verkleinerung des Genpools, insbesondere deswegen, weil bestimmte Linien ganz oder in großen Stücken verschwinden würden. Dieses Vorgehen würde beim Border Collie z.B. noch Sinn ergeben (99% +/+ Hunde) bei den meisten anderen Rassen wäre es aber absolut kontraproduktiv.
    Hier macht es eher Sinn die Linien langsam wieder Defekt-frei zu züchten und das wird, wenn man den Genpool hoch halten will, bei z.B dem Collie nur funktionieren, wenn man auch -/- Welpen in Kauf nimmt - mit diesen aber eben nicht mehr weiterzüchtet!

    Zur Rechnung:
    Kreuze ich -/- mit +/- , so bekommen ich 50% +/- Hunde und 50% -/- Hunde, die jeweils den gleichen Linien entstammen und somit auch im Durchschnitt den gleichen Genpool repräsentieren. Das heißt, wenn ich nun eher die +/- Hunde zur Zucht verwende, wenn nicht andere gesundheitliche oder wesensbedingte Bedenken entgegenstehen, so wird sich die Qualität der Rasse in Bezug auf andere (nicht so wichtige Parameter wie (Größe, Felllänge, Farbe, exakte Statur etc.) zwar erstmal verschlechtern, jedoch bleibt der Genpool erhalten. (Ich würde sogar fast sagen, er wird sich vergrößern, da deutlich mehr Varianten und Abweichungen vom Optimum in die Zucht gelangen ;) )

    Selbige Rechnung lässt sich wiederum mit der Verpaarung +/+ mit +/- anstellen.

    Und so denke ich, ist es durchaus möglich alle Rassen langfristig (!!!) Defekt-frei zu züchten, ohne dass der Genpool verringert wird.

    Ich sehe da langfristig eigentlich nur zwei Möglichkeiten,
    entweder ihr vergrößert euch, das heißt mehr Kurse/offene Stunden, längere Platzzeiten und mehr Trainerzeiten (vielleicht auch durch mehr Trainer/Trainernachwuchs)
    oder ihr strafft euer Programm, setzt Prioritäten und dabei wird dann der ein oder andere Teilnehmer zu kurz kommen.

    Keine Lösung finde ich es allerdings, alle Teilnehmer zu kurz kommen zu lassen, denn das schadet der Qualität eurer Hundeschule und ihrem Ruf.
    Lieber weniger, dafür aber gut und intensiv!

    Hast du vielleicht mal ein Programm.
    Einen Plan, welche Zeiten zur Verfügung stehen und welche Kurse, mit wievielen Teilnehmern und Trainern zu den Zeiten angeboten werden?

    Zitat

    Pepper war in letzter Zeit schon oft genug in Narkose, deswegen will ich es auch in einem Wisch machen lassen. Und weil sie eben Hüfte, Ellbogen und Wirbelsäule geröngt wird, kommen wir um eine Vollnarkose wohl eher nicht rum.


    Also alles außer Hüfte kannst du, wenn sie brav ist, auch ohne Vollnarkose röntgen lassen ;)

    Aber das hört sich doch eigentlich gut an, was du über deine TÄ schreibst. Und ich meine, perfekte Auswertungen brauchen WIR (als Mischlingshalter ;)) ja nun auch nicht, ob das nun noch A oder schon B ist ... Wichtig ist ja mehr, da mal grob den Überblick zu haben, wie es denn überhaupt so aussieht. Ich würde es bei deiner TÄ machen lassen =)

    Wie fit ist deine Tierärztin darin die Aufnahmen anzufertigen?

    Ich glaube, der TA. der das damals bei Sascha gemacht hat, ist auch nicht auf der Liste. Er hat sich aber auf Gelenke spezialisiert und führt auch sehr viele Gelenk-OPs durch und ist eine Zugelassene HD-Röntgenstelle (Schätze mal SV :?)

    Aber ich würde Pepper auf keinen Fall zweimal deswegen in Narkose packen, wenn deine TÄ sich das zutraut und du Pepper bei ihr Kastrieren lassen willst, dann mach auch da die Aufnahmen.

    Jocks_B
    DNA-Status? :? Noch nie was von gehört.