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Da haben viele Leute einfach eine völlig falsche Vorstellung und kaufen lieber bei Leuten, deren Hündin jedes Jahr einen Wurf hat (dann kann der Hund nicht mehr und wird verkauft... 
Natürlich müssen auch solche Auswahlkriterien herangezogen werden, aber was hat das mit der Frage zu tun, ob es sinnvoll ist nur einen Rassehund zu kaufen, der in einem seriösen Zuchtverband gezogen wurde? :?
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Um ein guter Züchter zu sein, muss man nicht in einem Verein sein. Man braucht auch keinen Stammbaum, wo drinnen steht, dass die Eltern die schönsten Tiere der Welt waren (weil das gesundheitlich leider nicht viel aussagt und Bewertungen von Richtern abhängig sind).
Doch, wenn man eine gute Zucht betreiben will, dann ist eine Mitgliedschaft in einem seriösen Zuchtverband unabdingbar. Nur eine Erfassung aller Zuchthunde, ihrer Abstammungen und ihrer Untersuchungsergebnisse ermöglicht es eine sinnvolle Zuchtauswahl zu treffen, das heißt aber noch lange nicht, dass diese Auswahl dann auch immer sinnvoll getroffen wird. Auch ist es sinnvoll in einer "Züchtergemeinschaft" verbindliche Regeln festzulegen, die z.B. auch das Ziel haben die Ausbreitung verschiedener Erbkrankheiten zu verhindern UND noch viel wichtiger sie herauszuzüchten. Um sinnvoll Zucht betreiben zu können braucht es notwendigerweise die Absprache mit anderen Züchtern und ein gemeinsames Ziel, dem sich alle verpflichten. Ansonsten sind nicht unbedingt die nächsten 3 Generationen gefährdet, sondern tatsächlich der Fortbestand der Rasse. Ohne Zuchtkontrolle breiten sich aufgrund hoher Inzuchtkoeffizienten (die sich zwangsläufig ergeben, wenn man nach gemeinsamen Merkmalen selektiert) homozygot vorliegende Gene unkontrolliert aus. Die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten und Defektgene, eine geringere Vitalität.
Hier nur ein kleiner Artikel, der zumindest einen Teil des "Problems Rassehundezucht" beleuchtet:
http://www.labrador-retriever.at/Retriever/Zucht/Biohund.html
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Ein guter Züchter muss nicht unbedingt in einem Verband sein, wenn er Wert auf Gesundheit legt. Und gerade bei Moderassen wären mir diese Untersuchungen vor dem Deckakt die paar Euro mehr Wert.
Es ist leider etwas zu kurz gedacht, wenn man nur auf die Untersuchung der Elterntiere wert legt.
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Obwohl ich Preise um die 1000 Euro aufwärts auch nicht ganz nachvollziehen kann,
Der Preis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt - immer. Hohe Nachfrage und geringes Angebot ergeben einen hohen Preis. Geringe Nachfrage und hohes Angebot ergeben einen geringen Preis.
Wenn mittlerweile Züchter ihre Welpen günstiger abgeben (ohne Papiere) dann ist das ein Zeichen dafür, dass der Preis für die Rasse generell am sinken ist und die angestrebten Preise nicht mehr lange zu halten sein werden.
Im Übrigen hat es keinerlei Qualitätseinfluss auf die Rasse, wenn Welpen, die nicht für die Zucht bestimmt sind ohne Papiere abgegeben werden
Denn die Papiere machen wirklich nicht die Qualität des Hundes aus, wohl aber die ganze Maschinerie, die dahinter steht.
So ist das Papier für den Welpenkäufer tatsächlich nur ein Fetzen überflüssiges Papier, für eine langfristig sinnvoll aufgebaute Zucht jedoch völlig unabdingbar.