Beiträge von *Sascha*

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    aber wäre nett wenn ihr mir eine Marke empfehlen könntet die relativ in Ordnung ist und wo der Preis stimmt, weil kann mir leider keinen 15kg Sack leisten der an die 50 Euro kostet.


    Schau mal hier:
    http://www.josera-emotion.de
    die haben ein recht günstiges Welpenfutter (15kg für ca. 38€) zwar ist da auch Mais drin, aber ansonsten ist es okay und irgendwoher muss der günstigere Preis ja kommen ;)
    Auf der Seite gibt es auch einen Shop-Finder oder du bestellst in den gängigen Internetläden.

    Ansonsten ist MarkusMühle auch recht günstig, die haben aber kein Welpenfutter.
    Was das Youngster von BestesFutter kostet kann ich dir nicht sagen, aber allgemein haben die auch ein paar Sorten, die nicht so teuer sind.

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    Die Tabletten und Pasten die wirklich etwas bringen erhält man bei dem Tierarzt. Alles andere was Freiverkäuflich bringt nicht viel.
    Die Paste wirkt auchen gegen Bandwürmer.


    Wie gesagt, es gibt nicht DIE Paste. In welcher Form ein Wirkstoff vorliegt ist absolut nebensächlich. Wenn du Nicci ein bestimmtes Wurmmittel empfehlen willst, dann musst du ihr den Wirkstoff nennen oder zumindest den Handelsnamen der gemeinten Paste!

    Es gibt deutlich mehr als zwei Wirkstoffe und ob der Wirkstoff in Tablettenform oder als Paste oder vielleicht sogar als Spot-on vorliegt ist absolut nebensächlich.

    Ein entscheidenes Kriterium ist, dass in vielen Wurmkuren kein Wirkstoff gegen den Bandwurm enthalten ist. Darauf solltest du auf jeden Fall achten, dass du auch regelmäßig mal eine mit Bandwurmmittel benutzt.

    Die Wirkstoffe sollen auch immer mal wieder gewechselt werden, weil sonst schneller Resistenzen bei den Würmern auftreten können, selbige Resistenzen können auftreten, wenn unterdosiert wird, also niemals es gut meinen und weniger Mittel nehmen als angegeben! Wenn man entwurmt, dann auch richtig!

    Am Besten du besprichst das mit deinem TA, wann und mit welchem Mittel du deinen Kleinen entwurmen solltest. Auf gar keinen Fall würde ich mit der ersten Bandwurmkur warten bis der Kleine 6 Monate alt ist.

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    Normalerweise wird gegen Zwingerhusten, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut geimpft. Was man davon impfen läßt und was nicht, das muß jeder selber entscheiden..


    Nun hast du die Staupe ganz unterschlagen =)


    Gängig sind die Kombinationsimpfungen

    SHP-T
    Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut

    und
    SHPPiL-T
    (Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza (Zwingerhusten), Leptospirose und Tollwut

    Ach Sylvi,
    vielleicht magst du doch nochmal alles in Ruhe durchlesen? =)

    Es geht ja gar nicht darum, dass auch ein Rassehund ohne Papiere ein netter und gesunder Hund sein kann. Es geht um Risiken, um Zuchtprogramme, um Weitsicht!
    Nur weil ich jetzt noch eine relativ gesunde Population habe ist das kein Garant dafür, dass das immer so bleiben wird. Im Gegenteil, wenn ich nach bestimmten Merkmalen selektiere und das tue ich bei einer Rassehundezucht automatisch!, dann ist es relativ sicher, dass irgendwann die Rasse genau daran zugrunde gehen wird, wenn ich meine Verpaarungen dem Zufall überlasse!
    Deswegen sollte Zucht nur im Zuchtverband erfolgen!

    Für einen Unfallwurf dagegen hast du grundsätzlich immer meinen Segen. Allerdings würde ich niemals 400€ für einen Unfallwelpen bezahlen! Nicht, weil ich meine, dass der Welpe es nicht wert ist ;) sondern nur damit sich Unfallzucht nicht lohnt!

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    Und schliesslich, die sind jetzt geboren und müssen ja auch irgendwo ein zuhause finden


    Und genau aus diesem Grund sollte man sich NIEMALS für einen Welpen entscheiden. Einen Welpen kauf eich da, wo ich gerne jederzeit einen weiteren Welpen sehen würde. DENN durch jeden Kauf kurbele ich das jeweilige Angebot an.
    Ganz einfach, wo die meisten Menschen ihre Welpen kaufen werden mehr "produziert" werden, wo nur wenige Menschen kaufen werden in der Folge weniger "produziert" werden.
    Wir als Welpenkäufer haben es in der Hand zu bestimmen auf welche Art und Weise Welpen gezogen werden und niemand anderes! Das ist unsere Verantwortung!

    :D Steffen

    Habe ich auch nur ein einziges Mal den VDH erwähnt?
    Ich rede nur von seriösen Zuchtverbänden und das dort das Genpotential der Rassen zu finden ist und nur dort, weil man außerhalb eines seriösen Zuchtverbandes niemals ein so umfangreiches Zuchtprogramm fahren kann, was unbedingt notwendig ist, wenn man gleichzeitig nach Merkmalen selektiert und die Rasse gesund erhalten will. Du musst die Abstammungen deiner Zuchthunde kennen, wenn du dauerhaft Inzucht vermeiden bzw. einen möglichst großen Genpool erhalten willst.

    Und nun sage ich auch noch was zum VDH ;) Meiner Meinung nach ist der VDH die Anlaufstelle Nr.1, weil er der größte Zusammenschluss von Hundezüchtern ist und genau diesen Zusammenschluss braucht es um auf einen möglichst großen Genpool zurückgreifen zu können.
    Trotzdem gibt es unter Umständen vielerlei gute Gründe in einem Verein außerhalb des VDH zu züchten.

    Leider ergibt sich in der Hundezucht das Problem, dass sich viele Vereine nicht grün sind und dass es eine große Kluft gibt zwischen VDH und Nicht-VDH - das IST ein Problem!

    Die Lösung wäre ein Zusammenschluss unter einem gemeinsamen Dachverband, damit ein Austausch der Zuchthunde zwischen den Vereinen stattfinden kann. Dieser allübergreifende Dachverband könnte der VDH sein ...
    Meiner Meinung nach spricht überhaupt nichts dagegen, wenn eine Rasse in verschiedenen Zuchtverbänden mit unterschiedlichem Zuchtziel, aber unter einem gemeinsamen Siegel, gezogen wird.

    Steffen, das sehe ich überhaupt nicht so, dass die Frage des Threadstellers verloren ging.

    Denn die ganze Diskussion dreht sich immer noch um diesen Punkt:

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    Mache ich evtl einen großen Fehler wenn ich einen ohne Papiere kaufe oder kann man auch damit auch gut leben.

    Und meine Antwort ist dazu JA!

    Denn wenn ich einen Hund einer bestimmten Rasse haben möchte, dann sehe ich mich auch in der Verpflichtung meinen Teil zum Erhalt dieser Rasse beizutragen.

    Bei uns (Hundeschule, aber sehr ländlich) kostete

    die Welpenstd. (1,5-2 Std) pro Mal 5€ oder pauschal 30€ (Für Welpen ab 8 Wochen bis zu einem Alter von ca. 16 Wochen)

    der Junghundekurs (15 x 2 Std.) 140€ mittlerweile 150€, wer den Welpenkurs pauschal bezahlt hat bekommt einen Rabatt von 10€ (Für Junghunde ab 16 Wochen bzw. direkt im Anschluss an die Welpenstd.)
    Teilnehmerzahl ca. 6 Paare.

    dann gibt es Trainingstunden für erwachsene Hunde (8x 1 Std + jeweils 1 Std. Spielstunde) für 40€.

    sonstige Kurse (Agility, Clicker ...) kosten zwischen 30 und 40€ für 4-8x 1Std je nach Kurs

    und dann gibt es noch eine Spielstd. Kosten für Hunde, die weder in einem Kurs sind, noch im Einzelunterricht 2€

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    Weil ich persönlich es sehr seltsam finde, wenn Leute von Hobbyzucht sprechen und sich alle paar Jahre neue Hunde holen, die alten aber eintauschen/verkaufen/verschenken. Irgendwie sollte man doch eine Beziehung zu seinem Tier haben. Auch wenn die eigentlich "Aufgabe" nicht mehr erfüllt wird.


    Das sehe ich genauso. Für mich ist es ein ganz wichtiges Kriterium, ob die Hündin Familienmitglied ist, ob der Züchter sie um ihretwillen angeschafft hat und nur zusätzlich eben auch (aufgrund ihrer Qualität) mit ihr züchtet oder ob die Hündin in erster Linie für die Zucht angeschafft wurde. Das muss natürlich nicht jeder so sehen, aber mir ist es wichtig.

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    Es gibt Menschen die keine Vereinsmenschen sind. Die keinen Kleinkrieg mit anderen Züchtern wollen, weil Neid doch vieles mitbestimmt. Die einfach nur hin und wieder Freude an gesunden Tieren haben wollen.


    Klar, das kann ich nachvollziehen. Nur muss ich dann mal die Frage stellen, warum hält man einen Hund bestimmter Rasse und warum will man diese Rasse auch noch erhalten und weitergeben?
    Wahrscheinlich, weil man vom Wesen und von der Qualität der Rasse überzeugt ist ;) Muss/sollte man dann nicht alles dafür tun, dass das Überleben dieser Rasse gesichert ist, dass sich die Qualität auch langfristig nicht verschlechtert? Wie gesagt, es ist durchaus möglich 2 oder sogar 3 Generationen außerhalb eines Zuchtverbandes gesunde, wesensfeste Welpen zu züchten, jedoch tut man damit nichts und zwar gar nichts für den Erhalt dieser Rasse, denn ein Hund, der keine gesicherte Abstammung nachweisen kann ist einfach wertlos für die Zucht. Das heißt, du müsstest deinem Hund selbst das Papier schreiben, nur wer kontrolliert, ob du da auch bei der Wahrheit bleibst, dass du die Untersuchungen bei qualifizierten Personen durchführst? Tja, und da wären wir wieder bei einem Verein ;) Es geht einfach nicht ohne, denn ohne einen Verein hast du nie die Sicherheit, dass der Hund, der da vor dir steht, auch der Hund ist, der er laut Papier zu sein scheint.

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    Es gibt auch teilweise fragwürdige "Zuchtcliquen", wo man sich doch fragen sollte, ob nicht eher Persönliches im Mittelpunkt steht anstatt gesunde Tiere.


    Sicher :D Mehr als genug! Bei manch einem Zuchtprogramm kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
    Nur ändert das leider nichts an der Tatsache, dass das Zuchtpotential der Rassen in den verschiedenen Zuchtvereinen zu finden ist. Wenn du dich als Züchter da völlig rausziehst, dann verbesserst du nichts, du kannst die Zuchtbestimmungen nur von innen ändern und du bist als Züchter deiner Rasse nun mal von den anderen Züchtern abhängig. Die Rasse kannst du nur erhalten, wenn du mit den anderen Züchtern gemeinsam im Boot fährst, allein hast du keine Chance, weil der Genpool deiner Hunde einfach zu klein ist.

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    Jmd der nicht im Verein züchtet, muss nicht gleich unwissend oder uninformiert sein. Ansonsten stimme ich natürlich zu, dass eine Aufzeichnung der Daten über mehrere Generationen absolut sinnvoll ist.


    Die Aufzeichnung ist nicht nur sinnvoll sondern absolut notwendig, wie oben bereits ausgeführt. Und nein, ein Züchter außerhalb eines Verbandes muss nicht unwissend oder uninformiert sein, jedoch wird er nie, egal was er anstellt zum Erhalt seiner Rasse beitragen. Alle seine Welpen sind vielleicht super geraten und hätten ein klasse Potential um tatsächlich die Zucht zu verbessern, nur, sie werden niemals die Chance dazu bekommen. Deswegen ist es sinnvoll, dass gerade diese verantwortungsvollen Züchter, denen tatsächlich in erster Linie die Gesundheit, das Wesen und der Erhalt der Rasse am Herzen liegen in den Vereinen mitarbeiten oder zumindest ihre Zucht Genpotential bietet, das dringend benötigt wird.

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    Auch das streite ich nicht ab, aber wieso sollten Leute, die nicht im Verein sein sich nicht auch gewisse Maßstäbe gesetzt haben? Natürlich ist jmd der züchtet und in keinen Verein ist erstmal verdächtig. Aber das nicht alle Vereinszüchter die "besseren Menschen" sind (das war eine Übertreibung), da sind wir uns wohl einig.


    Nein, Vereinsmenschen sind nicht automatisch die besseren Menschen ;) Das sehe ich auch ganz und gar nicht so. Vereine und Vereinsmenschen können ganz schön anstrengend sein. Nur sind sie ein notwendiges Übel, wenn man gemeinsam ein Ziel erreichen will - in diesem Fall den Erhalt einer Rasse.