Jörg
Du kannst aber nicht die Westernszene isoliert betrachten, denn sie ist nur ein ganz kleiner Teil der großen Reiterszene.
Ich z.B. würde mich als Freizeitreiter nach klassischen Grundsätzen bezeichnen.
Das heißt, für mich gibt es nicht den einzigen richtigen Reitstil. Ich lese eigentlich alles, was sich mit der Gymnastizierung des Pferdes befasst. Egal, ob man es heute Western, FN, klassisch, iberisch, barock oder sonstwie nennt 
Und da gibt es für mich z.B. ein ganzes Sammelsurium an Trainern, die für mich in Frage kämen, da ich nicht speziell auf eine Reitweise festgelegt bin.
Erweitere ich diese Überlegung noch auf die verschieden Umgangsmethoden, dann wird die Methodenvielfalt noch viel umfangreicher 
Ach naja, und gerade im Westernreiten gibt es doch auch die verschiedensten Ansätze, weil es die Westernreitweise ja gar nicht gibt. Der eine orientiert sich eher klassisch, der andere eher an einer Gebrauchsreitweise und dem dritten ist nur die exakte Befolgung der Turnieraufgaben wichtig und Gymastizierung ein Fremdwort ...