Beiträge von *Sascha*

    Du musst gar nichts angeben. Wenn der Hund über deine Eltern versichert ist und sie rechtlich Tierhalter sind, dann melden deine Eltern den Schaden der Versicherung. Die Versicherung wird dann, je nachdem in welchem Maße der andere Hund am Vorfall beteiligt war, den Schaden, der eurem Hund anzurechnen ist, begleichen.

    Einzige Ausnahme, der Mitbewohner ist mit deinen Eltern näher verwandt.

    Zitat

    Jana, Du bringst da glaub ich etwas durcheinander. Ich spreche von einer einheitlichen Struktur in der Ausbildung der Trainer.


    Jörg, wo siehst du denn die einheitliche Struktur, wenn nicht beim Lehrinhalt, also dem, was der Lehrer/Trainer an seine Schüler vermitteln soll?
    Ich dachte, gerade darum geht es hier, darum die Lehrinhalte zu strukturieren. Platt gesagt, zu Verhindern, dass Quatsch gelehrt wird.

    Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich ein Pferd nach Baucher oder nach bspw. Steinbrecht ausbilde. Und die Anhänger der jeweiligen Methode werden die Anhänger der jeweils anderen Methode als völlig fehlgeleitet bezeichnen.

    Und um auf den Hund zurückzukommen: Genauso Unterschiedlich sehe ich z.B. auch den Umgang z.B. nach Natural Dogmanship und den nach Animal learn. Nur um mal ein Bsp. zu nennen. Es liegen da doch völlig verschiedene Sichtweisen zu Grunde, die nicht erst dort beginnen, wo es an die Umsetzung der Erziehung geht.

    Jörg
    Du kannst aber nicht die Westernszene isoliert betrachten, denn sie ist nur ein ganz kleiner Teil der großen Reiterszene.

    Ich z.B. würde mich als Freizeitreiter nach klassischen Grundsätzen bezeichnen.
    Das heißt, für mich gibt es nicht den einzigen richtigen Reitstil. Ich lese eigentlich alles, was sich mit der Gymnastizierung des Pferdes befasst. Egal, ob man es heute Western, FN, klassisch, iberisch, barock oder sonstwie nennt ;)

    Und da gibt es für mich z.B. ein ganzes Sammelsurium an Trainern, die für mich in Frage kämen, da ich nicht speziell auf eine Reitweise festgelegt bin.
    Erweitere ich diese Überlegung noch auf die verschieden Umgangsmethoden, dann wird die Methodenvielfalt noch viel umfangreicher ;)

    Ach naja, und gerade im Westernreiten gibt es doch auch die verschiedensten Ansätze, weil es die Westernreitweise ja gar nicht gibt. Der eine orientiert sich eher klassisch, der andere eher an einer Gebrauchsreitweise und dem dritten ist nur die exakte Befolgung der Turnieraufgaben wichtig und Gymastizierung ein Fremdwort ...

    Zitat

    Hier könnte aber der Verband (VDH) tätig werden. Er könnte z.B. einheitliche Richtlinien für einen Trainerlehrgang schaffen. Wie es z.B. die EWU im Westernreiten hat... dann würde es einen Hundetrainer (VDA) C,B,A geben. Im Tanzsport ist es genaus so... Trainer C,B,A...


    Jepp, sowas würde mir auch vorschweben. Allerdings kannst du nicht bestimmten Vereinen erlauben Trainer auszubilden und es anderen verbieten. Das heißt, entweder ist der Beruf geschützt oder eben nicht ;)
    Aber anhand der geschützten Zusatzbezeichnungen kann man auf die Qualifikation schließen und sich beim entsprechenden Verein/Verband die Ausbildungsinhalte anschauen.

    Und so einheitlich ist es in der Reiterwelt ja auch nicht geregelt. Auch hier gibt es für die verschiedenen Richtungen verschiedenste Ausbildungsmöglichkeiten.

    Ich würde meinem Hund kein Futter geben, das in der Trockensubstanz einen Fleischanteil von 75% hat.

    Meiner Meinung nach, sind je nach Energieverbrauch des Hundes, auch nur 25-40% in der Trockenmasse möglich, wenn man nicht überdimensionale Fett und Proteinwerte in seinem Futter haben möchte :D

    Caro
    Ich würde auch nicht sagen, dass Möglichkeit 1 nicht funktionieren könnte, allerdings meiner Meinung nach nicht durch einen einfache dreijährige Ausbildung, ich denke, die Vielfältigkeit der verschiedenen Erziehungsmethoden würdest du nur in einem langjährigem Studium unter einen Hut bekommen.

    Schau dir doch an, wie wenig selbst ein Arzt über die verschiedenen Möglichkeiten der Medizin weiß ;)

    Verständnisfrage:

    Was soll denn am grünen Pansen besonders schnell rund machen? :?

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    Nachtrag:

    ... und natürlich machen auch Kohlenhydrate rund, wenn ich sie in entsprechender Menge zuführe.
    Wenn ich aber davon ausgehe, dass ich die Menge an zugeführter Trockensubstanz nicht erhöhen will, dann kann ich den Kohlenhydratanteil nur erhöhen, wenn ich den Anteil an Fett oder Protein entsprechend zurückfahre. Zweites kommt bei einem Trockenfutter mit normalen Proteingehalt eher nicht in Frage, also würde ich weniger Fett zuführen, was wiederum keine Energiesteigerung sondern eine Energiereduktion zur Folge hätte.

    Will ich also mit möglichst geringer Futtermenge mehr Energie zufüttern, dann muss ich die Energiedichte erhöhen und das funktioniert nur, wenn ich mehr Fett und weniger Kohlenhydrate zufüttere.

    Meiner Meinung nach ist es kaum möglich den "Hundetrainer" in einen anerkannten Lehrberuf zu gießen. Zu unterschiedlich sind die verschiedenen Ansätze und es gibt, anders als beim Lehrer/Erzieher, keinen (von der Gemeinschaft) vorgegebenen Erziehungsstil.
    Infolge gibt es also in der Hundeerziehung kein "falsch" oder "richtig" der einzelnen Methoden, auch wenn ich sicher für mich viele Methoden als "falsch" bezeichnen würde. Die einzige Einschränkungen, die ein Hundetrainer bei der Auswahl seiner Methoden erfährt, sind die, die durch das Tierschutzgesetz zu Stande kommen.

    Das heißt, es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder ich "verstaatliche" den Beruf des Hundetrainers, das heißt, es würde dann ab sofort eine einheitliche Erziehungslinie vorgegeben sein. Alle Hundetrainer würden dann gleichsam nach dieser Erziehungslinie ausgebildet werden und könnten sich, nach erfolgreichem Abschluss, Staatl. geprüfter Hundetrainer nennen ;)

    Die zweite Möglichkeit, man belässt alles wie es ist und die einzelnen Hundetrainer haben die Möglichkeit sich in Vereinen zusammenzuschließen, eigene Erziehungskonzepte zu entwickeln und eigenen Nachwuchs nach den Ansprüchen ihres jeweiligen Vereins auszubilden.