Beiträge von *Sascha*

    Nachtrag:
    Und gerade das unkontrollierte Hinrennen ließe sich auf einem Spielplatz mit Hund wunderbar "trainieren". Dann lernen die Kinder ohne Hund nämlich wunderbar und ganz nebenbei, wie man sich einem Hund nähert, wie man ihn streichelt, was ein Hund alles so kann, was man nicht machen darf, was es so alles bedeutet einen Hund zu haben usw.
    Und sie verlieren im Miteinander der Kinder auch ihre Scheu, wenn sie sie denn mal gehabt haben.

    Ich würde meinen Hund grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt irgendwo sitzen lassen. Ein Hund ist ein Tier und nie zu 100% berechenbar. Mir wäre es zu gefährlich, dass entweder meinem Hund etwas geschieht oder auch vielleicht einem Kind, das ganz unbedacht sich im nähert und sich durch irgendein Missgeschick dem Hund gegenüber unglücklich ausdrückt.

    Mithund
    Vor dem Spielplatz? :schockiert:
    Findest du es nicht auch ein bißchen unverantwortlich einen Hund nicht richtig beaufsichtigt vor einem Kinderspielplatz anzubinden.
    Was da alles passieren kann!

    Nicht jeder kennt sich mit Hunden aus und kleine Kinder sind schnell mal mit der Hand dabei, wenn sie einen Hund sichten, da kann eine Mutter auch nicht immer vor aufpassen (ganz davon abgesehen, dass sie vielleicht auch keine Ahnung von Hunden hat).

    Zitat

    Hundehalter machen sich dadurch nicht beliebter.


    Nö, das liegt aber wohl eher an einer generellen Rücksichtslosigkeit einiger Hundehalter, als daran, dass die Hunde tatsächlich das Problem wären.

    Das ärgerliche an generellen Verboten ist eben, dass man sie nicht abstufen kann.

    Bsp. Spielplatz.
    Warum sollte der Hund nicht mit dem eigenen Kind auf einem öffentlichen Spielplatz herumtoben können? Warum nicht, wenn man mit einer Gruppe gemeinsam unterwegs ist und es in der Gruppe okay ist? Warum sollte man seinen Hund nicht an der Leine mit auf einen Spielplatz nehmen, solange der Hund keinen der Anwesenden belästigt oder ein Kind beim Spielen stört? Ich würde sogar sagen, Hunde sind eine Bereicherung für jeden Kinderspielplatz.
    Es hat doch überhaupt nichts mit Rücksichtsnahme zu tun, wenn man generell Kinderspielplätze mit Hund meidet. Rücksichtsnahme heißt für mich, Rücksicht da zu nehmen, wo sie benötigt wird. Ich werden mich bestimmt nicht in einen Fahrstuhl quetschen mit meinem Hund, wenn da drin ein Mensch ist, der sagt, er hat Angst vor Hunden oder eine Allergie. Ich werde bestimmt nicht mit einem Hund neben dem Sandkasten hocken, wenn sich ein Kind dann nicht mehr traut im Sand zu spielen. DAS ist für mich Rücksichtsnahme.

    Das Problem, das ich sehe, ist, dass sich die Menschen häufig hinter den Verboten verstecken und immer weniger selbst miteinander kommunizieren.
    Da heißt es, der Hund darf nicht auf den Kinderspielplatz, was haben also Kinder auf der Hundewiese verloren.
    Ja, meine Güte, nehmt es doch mal etwas lockerer.

    Ich liebe Schilder dieser Art
    "Kinder haben Vorfahrt"
    "Dies ist eine Hundewiese, bitte beachten Sie, dass hier Hunde frei spielen und toben"
    "Bitte nehmen sie Rücksicht, hier brüten Vögel"
    etc.

    Warum generell immer alles ausschließen, warum nicht einfach klar machen wessen Bedürfnisse hier im Vordergrund stehen und Rücksichtsnahme einfordern.

    Curly-Sue
    Wenn es nur ein paar wenige Stellen sind, an denen sie nicht liegen soll, warum verbietest du ihr dann nicht einfach an diesen Stellen zu liegen, lässt ihr aber ansonsten frei Wahl?

    Sascha hat auch zwei feste eigene Plätze im Haus, kennt aber kein Kommando, das ihn auf einem dieser Plätze festnagelt. Nicht, weil ich generell gegen so ein Kommando wäre, sondern nur, weil ich es einfach nicht benötigte bisher.

    Zitat

    Oder hast du da andere Informationen?


    Nein. Dass Deltamethrin nur fettlösich ich, das wusste ich bisher noch nicht.
    Der Artikel ist sehr interessant und da ich bisher auch noch nicht so mit der Wirkungsweise des Scalibor vertraut war, muss ich mein Urteil zumindest in Bezug auf die "Giftigkeit" gegenüber eines Spot ons wohl revidieren. Auch wenn ein Artikel/eine Meinung natürlich noch nicht aussagekräftig genug ist, aber ich bin ja lernfähig ;)
    Trotzdem bleiben weiterhin alle meine anderen Bedenken bzgl. des Wirkstoffes aufrechterhalten. ;)


    Zitat

    Sollte ich erstmal abwarten wieviele Zecken er so bekommt, oder...


    Ich würde erstmal abwarten ...

    Nee Christine, es muss bestimmt nicht jeder Tiere selbst halten wollen und es muss nichtmal jeder Tiere nett finden. Aber genauso, wie ich akzeptieren kann, dass manche Menschen meinen Hund nicht niedlich und toll finden, können doch diese Menschen auch akzeptieren, dass es Menschen gibt die Hunde niedlich und toll finden.

    Wir leben eben in einer Gesellschaft, in der Haustiere gehalten werden und genauso, wie ich mich mit dem Straßenverkehr abfinden muss, mit den Rauchern usw. genauso muss ich als Mensch unserer Gesellschaft eben auch mit Haustieren klar kommen.

    Gerade in diesem Bsp. von Sub.
    Wir diskutieren die ganze Zeit nur darüber, ob man auf die Bedürfnisse der Mutter Rücksicht nehmen muss und ob sie vielleicht übertreibt. Sicher, wenn objektiv auch eine Gefahr vom Hund ausgehen würde, dann würde ich das jetzt nicht schreiben ... aber was ist denn mit den Bedürfnissen von Sub., mit den Bedürfnissen/der Vorfreude des größeren Neffen und auch mit den Bedürfnissen von Rabauke. Müssen diese Bedürfnisse denn automatisch alle hinter den Bedürfnissen der Mutter zurückstehen? Genauso wie Sub. akkzeptiert, dass die Mutter den Hund nicht dabei haben will, könnte doch auch die Mutter akzeptieren, dass andere den Hund aber gerne dabei hätten.
    Warum kann man also nicht einfach über seine Bedürfnisse, seine Ängste reden? Einen Kompromiss finden? Warum muss eine Person entscheiden wessen Bedürfnisse wichtiger sind?
    Gemeinsam lassen sich Lösungen finden, die von allen getragen werden können. Aber grundsätzlich die eigenen Bedürfnisse aufgrund der Bedürfnisse anderer aufzugeben?

    Klar, es ist das Haus der Mutter. Sie kann entscheiden, wen sie einlässt. Aber gebietet es nicht gerade der Respekt vor dem Besuch/dem Freund, dass man seine Bedürfnisse respektiert und darauf eingeht?

    P.S:
    Zum Thema Haustier/Bauernhof und Allergie gibt es übrigens einige Studien ;)

    Ach Christine, natürlich versucht man möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten und die Wünsche/Ängste anderer zu respektieren.

    Aber manchmal frage ich mich ganz leise, ob wir das wirklich so richtig machen.

    Manchmal sehne ich mich danach in einer Welt zu leben, in der alles ein wenig lockerer genommen wird.
    Und dann bin ich froh, wenn es in der Praxis manchmal tatsächlich noch so ist.

    Und klar, ich hab auch mit vielen Dingen Probleme (z.B. mag ich nicht mit rauchenden Menschen in einem Raum sitzen) aber ehrlich gesagt, kann ich da auch mal über meinen Schatten springen und wenn es mich wirklich richtig stört, dann führ ich ein ruhiges klärendes Gespräch und man findet gemeinsam einen Kompromiss ;)

    Manchmal, wenn ich darüber nachdenke, dann kann ich nur über die Menschen schmunzeln/lachen, die sich wegen jedem Schiss echauffieren.

    Das Leben ist zu kurz, um sich über jeden Mist zu ärgern.

    Zitat

    Doch ist mein ernst, wegen Flohstichallergie bleibt uns nämlich gar nichts anderes übrig! Lieber das Gift, wie die bescheuerten Zeckenkrankheiten, wie so ein Zeug: http://www.scalibor.de/Zecken.htm#babesiose

    Das kommt in meiner Gegend inzw. tatsächlich vor. Wir leben in einer sehr zeckenkritischen Gegend.


    Dann hab ich nichts gesagt. Manchmal heiligt der Zweck die Mittel.

    Allerdings sind diese Gifte auch nicht ohne und das sollte man zumindest wissen, wenn man sie anwendet.
    http://www.greenpeace.at/uploads/media/Pyrethroide.pdf

    und noch ein weiterer
    http://www.gesundheitsamt.de/alle/umwelt/ch…re/wohnbere.htm

    Zitat

    Deswegen hat mein Hund ganzjährig das Scaliborhalsband an. Bei den milden Wintern garantiere ich für nichts. Und gleichzeitig schützt es vor Flöhen.


    Ist nicht dein Ernst, oder? :schockiert:
    Dann sei froh, dass dein Hund (scheinbar) das Gift dauerhaft so gut verträgt.

    Ja, ich war beim Röntgen dabei.
    (Eigentlich bisher immer bei all meinen Tieren :?)

    Aber wenn der Hund in Narkose ist und der Tierarzt genügend Helfer hat, dann ist es eigentlich auch wurscht, ob du mit drin bist.

    Ob der Hund in der Praxis bleiben "muss" ist unterschiedlich. Die meisten TÄ behalten die Tiere gerne solange da, bis sie wenigstens halbwegs wieder wach sind. Zum Röntgen gibt es aber auch nur eine Kurzzeitnarkose, da wacht der Hund auch recht schnell wieder auf.

    Hm, Ergebnis :? Was willst du da wissen? Das Ergebnis der Untersuchung deines Hundes wirst du nach dem Röntgen kennen :D

    Zu den Kosten musst du mal nach GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) googlen. Die Kosten hängen auch von der größe der Bilder ab. Das erste Bild ist teurer als die weiteren.