Und ich bestätige bei meinem Hund eben genau dieses Verhalten, denn damit nimmt er Druck aus der Begegnung. Und nun?
Es ist doch nicht mein Problem, wenn jemand mit seinem Hund nicht weiter geht und ich sehe es auch nicht ein, das zu meinem Problem zu machen. Jeder darf mit seinem Hund stehenbleiben, aber man kann nicht verlangen, dass andere dann das von ihm erwünschte Verhalten zeigen. Jeder darf eine Hundebegegnung so managen, wie er es für richtig hält, solange er seinen Hund kontrolliert, nicht zum anderen lässt und auch Provokationen möglichst unterbindet.
Weil markieren ja auch nie Provokation ist bei solchen Situationen
Wie sagt man so schön, es kommt darauf an. Markieren selbst ist erstmal kein Drohverhalten, es kann Imponierverhalten sein (Das ebenfalls nicht automatisch unterbunden werden muss, da eben auch Teil der Konfliktvermeidung), der Urin dient aber erstmal einfach dem Austausch von Informationen. Viele Hunde urinieren z.B. auch einfach in Stresssituationen.