Beiträge von *Sascha*

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    Wären die damals bestehenden Gesetze einfach nur angewandt worden, hätten wir den armen Hunden ne Menge Ärger ersparen können.


    Genau das sage ich doch die ganze Zeit!
    Anstatt immer wieder neu Gesetze zu schaffen und noch mehr Dinge zu reglementieren, sollte man vielleicht einfach mal BESTEHENDE Gesetze anwenden!

    Zitat

    Hast Du das nicht gewußt, das man das bei Hunden der Anlage 1 machen muß?


    Natürlich weiß ich das! Aber ich bin ja auch nicht dafür, die für Listenhunde bestehenden Auflagen auf alle Hunde auszuweiten! Das war dein Vorschlag!
    Ich bin dagegen dafür auch die Auflagen für Listenhunde wieder abzuschaffen und stattdessen endlich mal Zeit, Geld, Energie in die Umsetzung und Kontrolle bereits bestehender Gesetze zu stecken! Bzw. auch die Strafzumessungen zu erhöhen. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt! Leider wird es meist als solches behandelt, sowohl bei der Verfolgung als auch bei der Strafzumessung!

    Wie überall bin ich auch hier der Meinung, dass die Hilfe vor Ort stattfinden muss.
    Auslandshunde in Massen nach Deutschland zu bringen, verringert die Not vor Ort nicht und kann damit auch keine wirkliche Lösung sein.

    Die Tierschützer, die sich vor Ort engagieren, die mit den Behörden streiten, die versuchen die Hunde in ihrer Heimat akzeptiert zu bekommen, die Kastrationsprogramme durchführen, die Hunde auf der Straße tierärztlich versorgen und pflegen und nur in Ausnahmefällen den ein oder anderen Hund nach Deutschland vermitteln, diese Tierschützer haben meinen Respekt. Solche Programme unterstütze ich gerne.

    Es gibt Gerichtsurteile dazu, die besagen, dass eine solche Klausel gegen Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes verstößt und damit nichtig ist.

    Im Endeffekt kommt es aber darauf an, ob euer Tierschutzverein überhaupt auf Einhaltung des Vertrages oder Herausgabe des Hundes klagen würde und wie "euer" Gericht dann entscheiden würde.

    Einfach wegnehmen dürfen sie euch den Hund nicht!
    Sie müssten ihn "herausklagen" und dass sie ihn bekommen ist wohl eher unwahrscheinlich.

    Zitat

    @ sascha
    ich glaube nicht, das die Gesetzte immer eingehalten werden, der Hund hat gebissen, der hund wird eingeschläfert, der Besitzer erhält Geldstrafe ...
    und kauft sich den nächsten Hund.
    Wo ist da der Tierschutz??? Wo ist da der Schutz von Mensch und Tier?


    Wo habe ich geschrieben, dass Gesetze immer eingehalten werden?
    Wenn ich mich recht erinnere, dann schrieb ich:

    Zitat

    Wir haben bereits Gesetze, fangen wir doch erstmal an diese auch durchzusetzen, bevor wir neue Reglementierungen veranlassen ...


    Und ja, die Gesetze sind teilweise schwammig, die Strafen zu gering und die Kontrollmöglichkeiten mehr als dürftig.
    Aber was soll der Hundeführerschein an diesem Zustand ändern?!

    Zitat

    Wenn man einen Hund der Anlage 1 hat, sind diese Tiere gechipt, und beim Ordnungsamt angemeldet, Verkauf, Abgabe des Tieres bzw ( wie bei uns jetzt leider) Tod des Hundes muß gemeldet werden.
    Bei Verkauf oder Abgabe muß der nächste Besitzer wieder die erforderliche " Eignung" nachweisen. So wurde uns das damals erklärt.
    Sicherlich ist das eine Kontrolle, aber der Verbleib der Hunde wird dokumentiert. Dient das nicht letztendlich dem Hund?


    Also die Auflagen, die momentan für Listenhunde gelten, für alle Hunde? :irre:
    Bürokratie und nochmal Bürokratie, wo soll denn das enden? Am Besten schalten wir gleich einen staatlichen Vermittlungsbeamten ein, der den Verkauf eines jeden Tieres organisiert :gott:
    Wohin sollte denn so ein Hund verschwinden´und wozu ist es notweendig den Verbleib eines jeden Hundes zu dokumentieren?
    Was ist mit anderen Tieren? Sollte es da auch ähnliche Regelungen geben? Bei Pferden, Kaninchen, Katzen stellt sich die Problematik doch genauso!

    Zitat

    Ja natürlich steht alles im Tierschutzgesetz. Aber wieviel Hundehalter haben es denn gelesen?


    Selber Schuld, wenn man es nicht liest bzw. eben dann, wenn man dagegen verstößt. Hält man sich unwissenderweise an bestehende Gesetze, auch gut :D

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    Aber er kommt nicht mehr raus aus der Geschichte, nur weil er unwissend war.


    Tut er jetzt auch nicht! Gesetze sind einzuhalten, es wird vorausgesetzt, dass du sie kennst.

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    Der Hund hat vielleicht nur gemäß seinem Instinkt reagiert und muß nicht mehr für das Fehlverhalten seines Besitzers die Schuld tragen.
    Der Hundehalter trägt die volle Verantwortung für das Verhalten seines Hundes und kann dann auch demensprechend bestraft werden.


    Die Gesetzeslage ändert sich durch einen Hundeführerschein nicht!

    Wir haben bereits Gesetze, fangen wir doch erstmal an diese auch durchzusetzen, bevor wir neue Reglementierungen veranlassen ...

    Das kann ein Hundehalter auch nicht!

    Es steht alles fein säuberlich im Tierschutzgesetz und den dazugehörigen Verordnungen ...

    Nur betrafen kannst du die Menschen kaum und verfolgt werden Tierschutzverstöße auch nur mehr als dürftig ...

    Aber dann haben wir ja bald den Hundeführerschein und nur noch wissende und gesetzestreue Hundehalter ;)

    Bezahlen tun die, die sich jetzt schon interessieren und machen und tun ...
    An der generellen Problematik wird sich dadurch kaum bis gar nichts ändern ...


    Jörg
    Ich bin mit 12 Jahren mit unserem Hund (Münsterländer-Retriever-Mix) Gassi gegangen ... Ich bin sogar mit Pony und Hund ausgeritten, ich meine, da war ich 13 :?
    Überfordert habe ich mich zu keiner Zeit gefühlt und würde es auch heute (viel älter und weiser :D) nicht als besonders hohe Gefährdungsstufe betrachten.
    Trotzdem würde ich natürlich nicht jeden 12-jährigen mit meinem Hund rauslassen. Ich würde aber auch son manchem Erwachsenen meinen Hund nicht mitgeben ...

    Ach, irgendwie wurde das vor ein paar Jahren noch alles etwas lockerer gesehen ... *seufz*

    Ei, dazu muss ich noch sagen, dass ich eben auch eher, mittlerweile sehr ländlich wohne. In der Stadt würde ich es vielleicht bzw. sogar bestimmt auch wieder anders sehen. Das meine ich dann auch wieder mit Situation ...

    Meinst du ernsthaft, dass es weniger Raser gibt, nur weil jeder Autofahrer einmal in seinem Leben nachgewiesen haben muss, dass er Auto fahren kann ohne zu rasen?

    Es gibt Menschen, die haben mit 12 Jahren mehr geistige Reife, als andere mit 60 ...
    Wie gesagt, es hängt immer am Menschen, am Hund und an der speziellen Situation.