Beiträge von *Sascha*

    Sylvi, ich wollte dir doch gar keinen Vorwurf machen, falls das so rübergekommen ist ... :keks:

    Ich weiß nur selbst, wie Sch... das ist, wenn man nicht wirklich was weiß und Angst hat. Wir hatten bei Sascha mit 7 Monaten den Verdacht auf HD. Ich war nicht zu ertragen, so schrecklich war die Vorstellung für mich und eine TÄ war der Meinung, dass er eine völlig kaputte Hüfte haben muss, weil er so komisch saß (Tut er immer noch) und Schwierigkeiten mit dem Aufstehen und lahmen und halt alles was dazu gehört .... :(

    Und soll ich dir was sagen, alles Fehlalarm - es war nichts, rein gar nichts ;)
    Alle Aufregung war völlig umsonst ...

    Susa, deine Idee ist im Prinzip schon richtig.

    Meine Einwände sind aber
    1. Dass eine neue einheitliche Regelung beim momentanen Stand der Dinge IMMER eine Verschärfung der jetzt bestehenden Regelungen bedeuten wird und
    2. Dass ich es nicht für sinnvoll erachte die Hundehaltung bereits im Vorwege so sehr zu reglementieren, da daraus kaum eine Verbesserung der Zustände zu erwarten ist.

    Wichtiger wäre es, meiner Meinung nach, an den Stellen anzusetzen, an denen Hundehaltungen aus dem Ruder laufen, wo Tiere gequält werden, falsch gehalten oder abgerichtet werden, denn das wird auch ein Hundeführerschein nicht verhindern!

    ... und was ist überhaupt mit all den anderen Haustieren? Soll es für die auch jeweils einen Führerschein geben?

    Zitat

    @ Sascha: wie meinst Du das, wenn Du keinen findest der sterilisiert, dann würdest Du das als Beweis sehen, das Unfruchtbarmachen verboten ist?


    Nah ist doch ganz einfach, die Sterilisation hat als einzige Folge nur die Unfruchtbarkeit. Sinn der Klausel im Tierschutzvertrag ist es die Vermehrung zu verhindern, dazu ist es nur notwendig den Hund unfruchtbar zu machen. Eine Sterilisation wird aber vom Tierarzt nicht durchgeführt, weil der Grund der Unfruchtbarmachung nicht ausreichend ist um eine OP durchzuführen. Ergo ist die Forderung nach einer OP allein aufgrund der Unfruchtbarmachung medizinisch bedenklich bzw. nicht tragbar. :^^:

    Zitat

    :D Wir haben eben unterschiedliche Ansichten und das ist ja auch okay so.


    Das ist klar, aber irgendwie reden wir auch gerade gekonnt aneinander vorbei ;)

    Mir ist schon klar, welche Message du meinst!
    Nur gibt es eben auch noch andere Messages, die mit einer Massenkastration durch den Tierschutz verbunden sind, mal ganz davon abgesehen, was eine Kastration für das Einzeltier bedeutet.

    Zitat

    Wollte nur anmerken, dass es doch genug Fälle gibt, in denen TH Tiere Würfe hatten.


    Klar, aber diejenigen, die einen Wurf planen werden sich wohl eher einen unkastrierten Hund holen (den man schließlich an jeder Ecke bekommt) und mit dem ihren Wurf machen.
    Die Kastration der Tierheimhunde verschiebt das Problem doch bloß!

    Ich weiß nicht, wie die Message lautet?:
    ... dass es normal ist Hunde zu kastrieren?
    ... dass es nur ein kleiner Eingriff ist, den man bedenkenlos schnell mal nur so durchführen kann?
    ... dass man zwar viel Zeit und Energie darin investiert geeignete Besitzer zu finden und diese auf Herz und Nieren prüft, ihnen dann aber nicht mal soweit vertraut, dass sie eine Trächtigkeit verhindern werden?
    oder vielleicht sogar
    ... dass das Tierschutzgesetz für alle gilt, nur nicht für den Tierschutz? :roll:

    Zum Glück funktioniert unser Rechtssystem etwas anders!

    Ich würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich in einem Land leben würde, in dem man nach einem Fehler automatisch für sein weiteres Leben gebrandmarkt wird. Ich habe kein Problem damit, wenn sich verurteilte Straftäter einen Hund halten!!!

    Und je schneller man fährt, desto schwieriger wird es umzudrehen!

    Nur weil jetzt jahrelang etwas falsch gelaufen ist muss es nicht weiterhin noch in diese Richtung laufen. Im Gegenteil, es wird langsam Zeit aufzuräumen und manchmal ist es auch ganz gut einfach mal etwas Zeit verstreichen zu lassen, dann glätten sich die Wogen und so manch ein Gesetz ist auf diese Art und Weise schon sang- und klanglos wieder verschwunden.

    Aber wenn die Hundehalter schon anfangen sich selbst härtere Bandagen anlegen zu wollen, nah dann: Gute Nacht!

    Ich bin immer noch dafür die Energie in bestehende Gesetze zu investieren und nicht immer wieder neue zu kreieren!

    Warum sollte sich ein Hund, der nicht kastriert ist, unbedingt fortpflanzen?

    Mal ganz davon abgesehen, dass diejenigen, die Welpen wollen sich dann wohl eher einen Hund aus einer "Privatzucht" um die Ecke holen, als einen Hund aus dem Tierschutz, den sie kastrieren lassen müssen ...

    Außerdem hat es wohl einen Grund, dass mich gerade Staffys Aussage in ein solches Staunen versetzt.


    Zur Sterilisation:
    Ich würde wohl im Zweifel tatsächlich auf eine Sterilisation bestehen und wenn sich kein Tierarzt findet, der nur operiert um einen Hund unfruchtbar zu machen, dann würde ich das als Beweis dafür sehen, dass eine OP nur aus dem Grunde der Unfruchtbarmachung medizinisch nicht zu vertreten ist ;)

    Zitat

    Ich kenne diese Verträge ... bei "uns" stehts auch drin.


    Jetzt bin ich baff!
    Es gibt doch auch Tierschutzvereine die eine solche Klausel nicht in ihren Verträgen haben.
    Das gerade "ihr" eine solche drin habt ....

    Möchte gar nicht wissen, wieviele "eurer" Hunde aufgrund dieser Klausel kastriert werden!