Beiträge von *Sascha*

    Zu wenig Calcium bekommt er dann höchstwahrscheinlich eher nicht - eher zu viel.

    Welches Futter fütterst du denn und auf welches willst du umstellen?

    Meiner Meinung nach sind diese Pauschalanweisungen: "Dann und dann sollte man Umstellen" einfach völliger Quark. Wichtig ist, dass das Futter zur Wachstumsphase des Hundes passt - mehr nicht.

    Das Veterinäramt ist die zuständige Behörde, nicht das Ordnungsamt.

    Dort solltest du auf jeden Fall einmal vorsprechen.

    Zunächst wird dann nichts weiter passieren, als dass sich der Amts-Veterinär vor Ort selbst ein Bild macht und dann bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz weitere Schritte einleitet, wahrscheinlich zunächst einmal indem er entsprechende Auflagen macht.

    Einen Vorwurf brauchst du dir nur machen, wenn du nichts unternimmst!

    Hei nee, ich bekomme das bestimmt nicht in den falschen Hals ;) Im Endeffekt ist es Jackys Pferd und sie sollte ihr Pony kennen und wissen, was und wie man mit ihr arbeiten kann oder sollte. Das ist jetzt ihre Verantwortung.

    Ich kann nur aus den eingestellten Bildern und den dazugehörigen Texten meine Eindrücke gewinnen. (Ich sag ganz klar Eindrücke, denn ein Urteil kann ich mir deswegen noch lange nicht erlauben.)
    Und was ich auf den Bildern sehe ist ein kleiner "zotteliger" unbemuskelter Lewitzer mit Tendenz zum Unterhals, ein Pony, das nicht so viele Reitpferdepoints aufweist. Natürlich wird dieses Pony mit der richtigen Ausbildung mal ein feines Freizeitpferd werden, da versteht mich bitte nicht falsch, aber nüchtern betrachtet bringt das Pony nicht die besten Voraussetzungen mit und dem muss man in der Ausbildung Rechnung tragen.
    In der momentanen Kondition, in der sich das Pony befindet, würde ich nicht einmal meine kleine 25kg leichte Nachbarin draufsetzen, denn WOZU? Was soll denn das Pony daraus lernen? Solange es nicht gelernt hat, wie man seinen Schwerpunkt verlagert, wie man den Rücken "aufwölbt" wird ein Reiter immer eine unangenehme, teilweise auch schmerzende Erfahrung sein und das will man doch gerade nicht.

    Deswegen verstehe ich nicht, warum man das Pony jetzt schon mit Gewicht belasten muss, wozu soll das gut sein? Was wurde mit dieser Aktion erreicht, was man nicht später unter besseren Voraussetzungen hätte auch erreichen können? Und dabei spielt es für mich jetzt erstmal keine Rolle, ob das Pony nun regelmäßig mit Gewicht belastet wird (Der Oberkörper wurde ja scheinbar schon häufiger drübergelegt) oder ob es eine einmalige Aktion war, denn es war einfach unnötig, vielleicht sogar kontraproduktiv, weil das Pony unter Umständen jetzt schon eine Idee davon hat, wie man die falschen Muskeln anstrengt, wenn man mit Gewicht belastet wird.

    Jacky, du hast die Frage gestellt, wann ich ein Pferd beginnen würde zu arbeiten. Natürlich sofort! Denn Umgang mit dem Pferd ist immer Arbeit am Pferd. Es stellt sich eher die Frage nach dem Maß und dem Inhalt und da hängt es immer individuell vom Pferd und auch vom späteren Reiter ab, ebenso von dem, wofür das Pferd später verwendet werden soll.
    Hier sehe ich ein Pony, das noch eine ganze Weile braucht, bis es sich zurechtgewachsen hat, ein Pony mit wenig Muskulatur an den richtigen Stellen, späterer Verwendungszweck so wie ich das sehe: Western-Freizeit, Gelände, Rallyes usw. Reiter: Erwachsene, also für ein Pony dieser Statur und Größe eher schwerere Reiter.
    Und wenn ich all diese Bedingungen zusammennehme, dann wäre mein Plan für dieses Pferd:
    Frühester Beritt im nächsten Frühjahr,
    den Sommer auf die Weide, weil sich dort Erfahrungsgemäß die Muskulatur entsprechend entwickelt, viel Bewegung und das Grasungsverhalten machen den meisten falschen Muskeln auf natürlichste Weise den Garaus. Von Vorteil sind natürlich insbesondere sehr weitläufige und hügelige Weiden mit einer aktiven Herde, aber auch ganz durchschnittlich gesehen, ist die Konstitution junger Pferde nach dem Sommer eine ganz andere als die nach dem Winter. Deswegen ist der beste Arbeitsbeginn für junge Pferde der Herbst.
    Während des Sommers würde ich stattdessen lieber an allen möglichen anderen Punkten arbeiten, die ein gutes Freizeitpferd ausmachen. Viele Spaziergänge durch die Gegend, über Stock und Stein, fördern das Körpergefühl, das Selbstbewusstsein, die Scheufestigkeit ... Durch das Führen aus verschiedenen Positionen, von vorne, auf Höhe der Schulter und auf Höhe der Kruppe, werden immer wieder neue Gehirnstränge des Pferdes angesprochen und es kann auf verschiedenste Weisen auf die verschiedensten Bewegungsabläufe eingewirkt werden. Zwischendurch lässt sich auch durch ein paar kleinere Schulterherein- und Travers-Spielereien das Bewusstsein der Hinterhand und die zwei hinteren Beine verstärken und selbige bewusst unter den Schwerpunkt gesetzt werden.
    Ziel der "Sommerarbeit" ist ein geländesicheres, selbstbewusstes, scheufestes Pferd, das sich seines gesamten Körpers bis ins letzte Haar bewusst ist.

    ... und auf dieser "Sommerarbeit" baue ich dann im Herbst auf, indem ich nun verstärkt auf dem Platz zunächst noch am langen Strick aus den verschiedensten Führpositionen heraus immer wieder das Untertreten und Spurtreten!! (In der Kurve) der Hinterhand fordere, dabei immer darauf bedacht, dass mein Pferd locker und "entspannt" (losgelassen) in stetiger vorwärts-abwärts Tendenz läuft. Dann fange ich langsam an die Schulter und die Hüfte meines Pferdes zu verschieben, um so die Hinterhand unter den Schwerpunkt zu bekommen und mein Pferd vorne etwas aufzurichten. Mit der Zeit verlängere ich den Strick und begebe mich immer mehr auf Abstand zu meinem Pferd - nun longiere ich ;), aber weiterhin in großen Bögen und durch die ganze Bahn, ich beginne die ersten Trabschritte zu fordern, weiterhin darauf bedacht, das mein Pferd locker und entspannt mit vorwärts-abwärts-Tendenz und mit Schub aus der Hnterhand in den Schwerpunkt und in die Spur der Vorhand tritt. Ich fordere ein korrektes und konzentriertes Setzen der Hinterbeine, eine Biegung der Halswirbelsäule und Lenden-/Kreuzwirbelsäule.
    Erst wenn sich das Pferd nun locker über den Rücken und durch Kurven trägt, erst jetzt beginne ich langsam damit mein Pferd an ein Reitergewicht zu gewöhnen.

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    aber du kannst ja auch nicht über ein Pferd urteilen, was du nie gesehen hast... oder???


    Nein, das ganz sicher nicht. Ich kann nur Eindrücke aus den Bildern und deinen Erzählungen gewinnen und das, was ich auf den Bildern sehe gefällt mir nicht besonders, aber Bilder sind nur Momentaufnahmen, da kann auch schnell mal ein falscher Eindruck entstehen.
    Deswegen nicht böse sein, über die Dinge, die ich euch vielleicht unbewusst unterstelle. Du hast es schon ganz richtig verstanden, meine Kritik soll nichts weiter sein, als ein kleiner Denkanstoß, wenn ihr ihn nicht braucht, weil ihr sowieso in diese Richtung arbeitet, umso besser ;)

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    Sascha, warum würdest Du es denn dem Platinum vorziehen? Ich hatte den Eindruck, die Zusammensetzung sei ziemlich ähnlich. (Ich bin aber absolut keine Spezialistin)


    Wegen des deutlich moderateren Calciumanteils.
    Für mich eines der wichtigsten Kriterien für Hunde im Wachstum.

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    Heuten haben wir wieder etwas Bodenarbeit machen und auf dem Weg zum Platz wollten wir sehen wie sie auf einen Reiter reagiert. Da wir uns schon ein paar mal mit dem Oberkörper drauf gelehnt hatten, sollte ich mich heute mal ganz kurz drauf setzten - wir wollen nichts überstürtzen und machen alles in Ruhe.


    :schockiert: :schockiert: :schockiert:

    Sie ist noch keine 3 Jahre alt und ihr meint, ihr macht noch alles in Ruhe, wenn ihr seuch jetzt schon mal draufsetzt?

    Lasst sie diesen Sommer noch auf der Weide, vielleicht ab und an mal an der Hand mit ins Gelände, ab und an mal ein bißchen spielerisches Scheutraining auf dem Platz, aber ansonsten lasst sie doch einfach erstmal KIND sein!

    Im Herbst könnt ihr dann mit den ersten gymnastischen Übungen vom Boden aus loslegen, später dann longieren, nicht zentrifugieren!
    Und das Draufsetzen hebt ihr euch bitte bis zum nächsten Frühjahr auf! Ein Pferd wird gute 30 Jahre alt, da kommt es doch wirklich nicht auf ein Jahr reiten eher oder später an, zumal man ja auch lange etwas von einem Pferd haben möchte und es nicht mit 10 Jahren bereits kaputt auf den Beinen ist.

    Sinnvoller könntet ihr diesen Sommer nutzen, wenn ihr euch jetzt auf die Suche nach einem gescheiten Ausbilder macht, der euch bei der Ausbildung dann behilflich ist, euch unterstützt und euch zeigt, auf welche elementaren Dinge zu achten ist.
    Einreiten bedeutet nicht einfach nur das Pferd an ein Reitergewicht zu gewöhnen, DAS ist der Einfachste Teil der Ausbildung! Einreiten bedeutet dem Pferd Körpergefühl zu vermitteln, es zu befähigen sich unter dem Reiter im Takt und losgelassen zu bewegen und schließlich es zu befähigen einen Reiter zu tragen, ohne dauerhaft körperlichen Schaden zu nehmen. Ich hab nicht den Eindruck, als wenn euch das klar ist!

    Tut mir Leid, wenn ich das so deutlich sage, aber ich hab einfach schon zu viele junge kaputtgerittene Pferde gesehen.

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    sie haben sich böse angeknurrt, um irgendein stöckchen gezankt und dann eskalierte das ganze.


    Eine typische Situation - Ressourcenverteidigung.

    Ihr habt nicht aufgepasst!

    Nächstes Mal sofort im Ansatz unterbinden.

    Der Ridgeback wird erwachsen, deiner will sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Jetzt seid ihr gefragt den Jungs da Grenzen zu setzen, Geplänkel ist okay, aber richtiger Streit nicht.

    Ich sehe keinen Grund, warum ihr euch nicht weiter treffen solltet. Ihr solltet euch aber einig sein, wann ein Eingreifen von eurer Seite aus notwendig ist und es dann auch kompromisslos tun.

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    Ich würde bei der Konstellation gar nix machen, außer in Zukunft besser aufzupassen.
    Am 4. Tag der Blutung ist es auch bei flotten Hündinnen sehr früh und ein 4 Monate alter Rüde dürfte auch eher ungefährlich sein, da wäre eine Trächtigkeit wie ein 6er mit Zusatzzahl im Lotto :D

    LG
    das Schnauzermädel


    So sehe ich das auch!

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    Sie schrieb doch,dass ihrer gar nicht genug vom spazierengehen bekommen kann.
    Und solange es beiden spaß macht ist doch nichts dagegen einzuwenden.


    Naja, ich wüsste da schon einiges, was gerade bei einer Bordeaux-Dogge dagegen einzuwenden wäre ...
    Wie gesagt, es gibt genügend andere sinnvollere Möglichkeiten einen jungen Hund auszulasten als mit ihm eine Stunde durch die Landschaft zu stapfen.
    Und gerade deinen Tipp, den Welpen, WENN er nicht mehr KANN, hochzunehmen finde ich ziemlich bedenklich, denn wenn der Welpe nicht mehr KANN, dann ist er bereits total überfordert.

    In der "Natur" würde ein junger Wolf/Hund seine Eltern frühestens mit 6 Monaten auf die Jagd begleiten, vorher besteht sein Leben aus Spielen und Entdecken.
    Lastet eure Welpen lieber aus, indem ihr sie immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert und ihnen möglichst viele Dinge zeigt.

    Ich hab damals echt keinen Grund gesehen, warum ich mit meinem welpen länger laufen sollte.
    Es gibt genügend wichtigere und interessantere Dinge für einen Welpen, die man mit ihm zusammen entdecken und erleben kann, als "ewig" mit ihm durch die Wallapampa zu stapfen ...
    Wozu braucht ein Welpe/Junghund einen langen Spaziergang?

    1. Wie ist denn das passiert?
    2. Welche Rasse/Endgröße ist/hat der Welpe?
    3. An welchem Tag/ in welcher Phase der Läufigkeit befindet sich deine Hündin?
    4. Die wievielte Läufigkeit deiner Hündin?

    Ich halte es eher für sehr unwahrscheinlich, dass das was passiert ist.

    Grundsätzlich kann man sofort nach der Bedeckung abspritzen lassen und damit verhindern, dass sich überhaupt erst Eier in der Gebärmutter einnisten. Das Mittel der Wahl ist dann Alizin, NICHT irgendein veraltetes Östrogen!
    Eine Trächtigkeit per Ultraschall feststellen kann man frühestens am 21. Tag, sicherer ist ein Ultraschall ab dem 28.Tag.

    Aber wie gesagt, ich glaube kaum, dass da etwas passiert ist.