Bettybuh
Es geht hier ja weniger um die Frage, ob man sich eine teure Behandlung leisten kann, sondern vielmehr um die Frage, ob man sein Geld (laut Fragestellung als vorhanden vorausgesetzt) moralisch gesehen für eine so teure Behandlung seines Hundes ausgeben darf.
----------
Vielleicht interpretiere ich Björn falsch, aber ich meine im Kern die Frage zu erkennen, ob es richtig ist im Wohlstand zu leben, wenn anderen nichtmal die grundsätzlichsten Dinge zum Leben zur Verfügung stehen. Unsere "Wohnzimmerhunde" sind nunmal Wohlstand.
Und diese Frage halte ich für absolut legitim.
Andererseits stellt sich mir die Frage, ob es moralisch vertretbar ist, seinen Hund wegen 2000€ einzuschläfern und sich am nächsten Tag einen neuen Mercedes zu kaufen ![]()
-----------
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Frage, wieviel ich bereit bin für mein Tier zu tun, wenig romantisch, aber wohl auch nicht völlig gefühlskalt sehe.
Im Prinzip (oder auch moralisch gesehen) sehe ich es so, dass jedes Tier und jeder Mensch ein Recht auf Leben hat und kein Leben in seinem Wert über dem Leben eines anderen steht.
ABER, mir persönlich sind bestimmte Leben mehr wert als andere.
Ich bin egoistisch.
Also werde ich lieber meinen Hund retten als das Geld Bedürftigen zu spenden. In diesem Fall ist mir mein Hund der mir nächste Bedürftige.