Beiträge von *Sascha*

    Naja, es kommt halt so rüber, als wenn du nur eine Bestätigung dafür suchst, dass man seinen Hund als Normal-Berufstätiger täglich 8 Std. alleine lassen kann und muss.

    Ich studiere, kann aber weder meinen Hund mit zur Uni nehmen, noch wohne ich so dicht an der Uni, dass ich mal kurz zum Hund nach Hause gehen/fahren kann. Während des Semesters bin ich unter der Woche bis zu 14 Std. außer Haus (allerdings nur 4x/Woche).
    Mein Hund ist so gut wie NIE alleine, weil er halt dann von meiner Mutter oder meiner Oma betreut wird, wäre das nicht möglich, dann hätte ich eben keinen Hund haben können.

    Es gibt ja nun auch noch mehr Möglichkeiten, als den Hund alleinzulassen, selbst daheimzubleiben oder mitzunehmen.

    Zitat

    Weil die allermeisten Kastra-Straenge von Poebeleinen, sticheln, unterschwelligen Beleidigungen und selbstherrlichen Belehrungen strotzen.


    Das stimmt!
    Allerdings ist Sylvi auch schon lange genug hier um den Unterschied zwischen denen zu erkennen, die nur Trittbrettfahren (auf beiden Seiten) und denen, die wirklich sachlich argumentieren und begründen und eben nicht alles nur durch die "rosarote Brille" sehen, sondern im Einzelfall auch immer eine "Einzelfallempfehlung" geben.

    Hallo Sylvi,
    erstmal drücke ich dir und Chandro, Charly und auch deinem Mann alle Daumen, dass Chandro sich jetzt tatsächlich normal und ohne diese permanente "Testosteronüberflutung" entwickeln kann und ihr nun besser an den Problemen arbeiten könnt.
    Aber ich bin da auch guter Dinge, dass es in eurem Fall die richtige Entscheidung war.

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    So ganz kann ich allerdings nicht nachvollziehen, warum du dich nicht getraut hast hier von deinen Problemen und Gedankengängen zu berichten. Ich kann mich noch gut an eine Diskussion erinnern, die hier kurz nach unserem Dogforum-Treffen gelaufen ist und wie sehr du dich gewundert hast, wie sachlich und vernünftig auch hier über das Thema Kastration diskutiert werden kann ;) Nun gut, ich war ja auch ein paar Wochen nicht hier im Dogforum und weiß nicht, was eventuell zwischenzeitlich sonst so passiert ist (Übrigens nochmal vielen Dank für deine Vermisst-PN. Ich brauchte einfach mal ein wenig Abstand vom Dogforum und wenn ich hier zwischenzeitlich reingeschaut hätte, dann hätte ich es nicht durchgehalten ;))

    Zum Thema: Ich hab Channdro ja nun auch kennengelernt, zumindest mal für ein paar Std. und ich kann nur sagen, dass ich noch keinen Rüden getroffen habe, der in dem Alter so dermaßen testosterongesteuert war wie Chandro. Deswegen habe ich dir damals ja auch schon gesagt, dass das wohl auf eine Kastration hinauslaufen wird, übrigens auch schon mit dem Hintergedanken, dass es mit Chandros Verhalten gegenüber Charly wohl irgendwann Schwierigkeiten geben wird. Ehrlich gesagt, hab ich mit der Entscheidung zur Kastration sogar schon eine ganze Zeit früher gerechnet.

    Womit ich mich allerdings schwer tue, ist, deine Situation mit Chandro auf die vielen anderen "Problem- und Kastrationsthreads" hier zu übertragen. Wie gesagt, ich kenne keinen einzigen Rüden, der in diesem Alter ein so extremes (aggressives) Sexualverhalten gezeigt hat wie Chandro. Ich kenne aber sehr sehr viele Rüdenbesitzer, die ihre Rüden kastriert haben oder kastrieren woll(t)en, weil ihr Rüde in diesem Alter plötzlich erwachsen wurde, verstärkt anfing sexuelles Interesse zu zeigen, anfing den Macho zu spielen, anfing rumzuprollen und teilweise auch recht heftig wurde. Aber DAS ist normal!

    ... und da ich noch niemanden getroffen habe, der sich bei wirklich heftigen Problemen von einer Kastration abbringen ließ, dafür aber ganz ganz viele Hundehalter, die nur nach Bestätigung für ihre Kastrationsentscheidung suchen, werde ich auch weiterhin hier ganz klar gegen Kastrationen Stellung beziehen, auch wenn ich sie im Einzelfall befürworte.
    In deinem Fall war allerdings schon aus deinen Posts (also bevor ich es live gesehen habe) erkennbar, dass ihr wirklich heftige Probleme habt, die eben über das normale Maß hinausgehen.

    Zitat

    edit: ich möcht nicht dass mein hund über den zaun springt weil er irgendwo ne deckbereite streunerin riecht, sie dann deckt und ich durch meine unachtsamkeit (da ich ihn vom sprung nicht abhalten konnte oder oder oder) mitverantwortlich bin dass erneut strassenhunde zur welt kommen, die entweder direkt sterben, krank werden oder sonstiges.. von denen gibts hier leider genug..


    Naja, wenn dein Rüde sie nicht deckt, dann wird es ein anderer tun ...
    Ich würde schon aufgrund möglicher Geschlechtskrankheiten und der Gefahr z.B. überfahren zu werden alles daran setzen deinen Rüden am Abhauen zu hindern.

    Wenn du etwas gegen die Vermehrung und das Elend der Straßenhunde tun willst, dann sponser für die Kastrationen der Straßenhunde. Das bringt deutlich mehr als die Kastration eines Rüden, der wahrscheinlich nie die Möglichkeit gehabt hätte eine Streunerin zu decken.

    Warum willst du denn den Rüden kastrieren lassen? :?

    Bei der Hündin würde ich die erste Läufigkeit abwarten und dann entscheiden, ob nach der ersten, der zweiten oder vielleicht sogar doch nicht. Kommt dann ja so ein bißchen darauf an, wie du so während der Läufigkeit mit den Streunern fertig wirst und das wirst du dann ja nach der ersten Läufigkeit wissen. ;)

    Nimm den Welpen, wie geplant, das erste halbe Jahr mit auf die Arbeit.
    Dann sucht euch einen Hundesitter, der den Hund am Mo, Di und Do betreuen kann, während ihr arbeitet. Am Fr nimmst du den Hund noch eine Zeit mit auf die Arbeit, während er am Mi sicherlich dann schon alleine bleiben kann.
    Später kann der Hund Mi und Fr alleine zu Hause bleiben und ist dann eben Mo, Di und Do beim Sitter. So könnt ihr beruhigt arbeiten gehen und habt auch noch ein wenig Luft für kleinere gemeinsame Aktivitäten ohne Hund in eurer Freizeit.

    Berufstätigkeit ist doch kein Problem, ein bißchen Organisation ist da alles ;)

    Ich würde auch eher eine Katze vermuten. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand so dreist ist seinem Hund auch noch das Tor zum Garten zu öffnen :?

    Hundekacke vor dem Grundstück haben wir hier auch genug :motz: irgendwie schaffen die Besitzer es mit ihren Hunden nicht die 50m weiter bis sie in der Feldmark sind :roll:
    Aber in den Garten kacken, obwohl wir keinen Zaun haben, nur unsere eigenen Katzen :hilfe: :kopfwand:

    P.S. Ja, normalerweise vergraben Katzen schon ... unsere Schw... aber z.B. tun das auch nicht ... Kacken in den Garten, obwohl nebenan der Sandauslauf von den Pferden (=riesiges Katzenklo) ist!!!

    Durch ruhiges, souveränes und klares Auftreten.

    Klingt doof und ist irgendwie auch schwammig und nichtssagend formuliert. Anders kann ich es aber gerade nicht ausdrücken.

    Um es etwas bildlicher zu machen, einfach, indem du dir klar machst, was du von deinem Hund erwartest und an dieser Erwartung auch konsequent und bestimmt festhältst.
    Die Schwierigkeit liegt dabei darin, dass deine Erwartungen innerhalb der Möglichkeiten deines Hundes liegen müssen. Kurz, du darfst niemals zu viel erwarten.
    Wichtig ist, dass du niemals daran zweifelst, dass dein Hund deine Erwartungen erfüllen wird.

    Bei mir läuft es häufig so:

    Passant: Ist das so ein ... :???: .... :???: ... nah, wie heißen die noch ...
    Ich: Kangal? Anatolischer/Türkischer Schäferhund?
    Passant: JA!! Genau!!! Den meinte ich.
    Ich: Nein, das ist ein Mischling, ein Schäferhund/Retriever-Mix. :gott: ;)

    Das Beste ist mir aber mal mit meinen Pferden passiert:
    Passant: "Sind das Holsteiner?" (Anm.: normales Warmblut, wie man es meist auf den Turnieren sieht.)
    Ich: Äh nö, das sind Tinker. :hilfe: (Anm.: Kräftiges untersetztes Pferd mit Puschelfüßen und meist schwarz/weiß gescheckt)

    Ich würde mich bei der Haltungsfrage nicht so festlegen, das hört sich so ein bißchen so an, als wolltest du dem neuen Besitzer auf 10 Jahre hinaus vorschreiben, wie er sein Pferd zu halten hat.
    Einfach ein Satz: "Tyler wird nur in artgerechte Haltung verkauft." reicht völlig und lässt noch alle individuellen Vorstellungen offen.

    Dann der Punkt: "Tyler ist kein Anfängerpferd." suggeriert, dass es sich bei Tyler um ein schwieriges Pferd handelt.
    Wenn dem nicht so ist, dann formuliere um, z.B.: Tyler sucht nach einem erfahrenen und einfühlsamen Reiter, der ihn auf seinem Weg zu einem verlässlichen und liebenswerten Reitpartner begleitet."

    Auch eine Preisvorstellung gehört unbedingt in eine Verkaufsanzeige. Der Markt ist übersättigt, wenn so relevante Details, wie der Preis (und das ist er nun einmal) nicht in der Anzeige stehen, so wird häufig gar nicht erst angerufen.

    ... und ich würde meinen Fokus nicht so sehr auf den "Turnierreiter" legen. Ein Fjordi ist nunmal in erster Linie ein Freizeitpferd und es gibt auch sehr viele ambitionierte reine "Freizeitreiter" ;)