Beiträge von *Sascha*

    Barry Bär
    Wenn ich nicht sicher wüsste, dass er kein HSH-Mix ist, dann wäre ich mir sicher, dass er einer ist *stöhn*
    Nein, er ist ein DSH-Retriever-Mix

    Hm, was ich damit meine, schwer zu erklären. Es ist jetzt nicht so, dass ich ihm egal bin, aber er orientiert sich im normalen Alltag nur sehr wenig an mir. Er macht mehr sein eigenes Ding.
    Er sucht sehr selten meine Nähe. Z.B. darf er auf Sofa und auch ins Bett, das will er aber gar nicht, im Haus liegt er entweder stundenlang vor seinem Napf in der Küche und wartet auf Futter oder er liegt auf "seinem" Sofa im Flur (großer Wohnflur) und beobachtet das Treiben draußen oder schläft. Setzt man sich zu ihm aufs Sofa geht er sofort runter und legt sich auf den Teppich. Er mochte schon als Welpe kein Kontaktliegen/Streicheln. Wenn er Körperkontakt will, dann nur beim Toben.
    Draußen beschäftigt sich gerne und viel alleine. Schnuppern, toben, spielen, jagen. Wenn man nicht aufpasst, dann geht er streunen. Verharrt man an einer Stelle, dann muss man ihn in regelmäßigen Abständen zurückrufen ansonsten geht er seinen Spaziergang alleine weiter. Wenn man läuft orientiert er sich sehr lose an einem. Gibt es für ihn keinen Grund, dann rennt er auch nicht weg, aber er hat einen sehr großen Radius, wenn man ihn lässt! 200m sind da gar nichts.

    Zum motivieren. Ja, das mach ich dann auch. Entweder ich mach mich dann sowas von zum Affen und gehe langsam rückwärts ;) und häufig kommt er dann auch. Allerdings nie mit Elan (Ich freu mich schon immer riesig, wenn er zum Traben ansetzt). Eher nach dem Motto: Naja okay, ich komm dann mal. Mit dem Loben ist das dann so eine Sache, da er nämlich kaum wirkliches Interesse am Kommen hatte, kommt er mehr um mich zufriedenzustellen und ist dann häufig noch so abgelenkt, dass er mich kaum registriert. Er wartet dann nur darauf, dass er wieder los darf.
    Oder ich rufe etwas strenger und mache 2-3 Schritte auf ihn zu. Dann kommt er auch, weil er weiß, dass ich ihn sonst abhole. Gelobt wird er für das Kommen eigentlich immer, weil er eben so ungerne und so schlecht kommt. Entweder mit Leckerlie oder auch mal, wenn ihm danach ist durch Spiel (Zerren, Leckerlie suchen etc.).
    Je weiter er weg ist, desto schlechter reagiert er.

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    Wie alt isser denn?


    Er ist im Juni 2 geworden

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    Wie benimmt er sich wenn er z.B.

    - alleine ist?


    Wenn er alleine zu Hause bleibt?
    Ich glaube er schläft dann. Wenn wir wieder kommen freut er sich.
    Wenn er mich hört oder sieht, dann wird er unruhig und bellt auch schonmal.

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    - im Dunkeln?


    Im Dunkeln ist er etwas unsicherer, große Unterschiede gibt es aber sonst nicht zum Verhalten im Hellen.

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    - alleine draußen?


    Im Garten?
    Unser Garten ist nicht eingezäunt. Wenn ich ihn dort alleine lassen würde, dann geht er streunern.
    Wenn man auf dem Spaziergang einfach weggeht, weil er nicht reagiert, dann schnüffelt er in aller Seelenruhe zu Ende und kommt dann später nach.

    Och, mich stört so eine Gegenwelle nicht.

    Ich hab immer so meine Probleme damit, wenn etwas zu einseitig betrachtet wird. Mich verunsichert eine solche Diskussion aber auch nicht, weil es zu allen Dingen Vor- und eben auch Nachteile gibt. ;)

    Entscheiden muss dann sowieso jeder für sich selbst und ich tue das lieber im Bewusstsein aller Risiken und nicht unter Ausblendung derselben.

    Angeregt durch einen anderen Thread frage ich mal pauschal in die Runde:

    Was tut man mit einem Hund der einem "nie" hinterherläuft, bzw. eigentlich nur seine eigenen Interessen verfolgt?

    Was ich versucht habe:
    Die üblichen "Welpenspiele": Weggehen, verstecken, niemals hinterherlaufen usw.
    Motivation: gemeinsame Entdeckungstouren; viel positive Bestärkung; viele "Spiele", die er gerne mag usw.
    Aufmerksamkeitsentzug: Wegschicken; Ignorieren, wenn er etwas will usw.

    Ich glaube in der Situation würde ich das Bellen ignorieren.
    Bellen ist in erster Linie ein Warnlaut. Der Hund sagt euch sozusagen: "Achtung, ich hab eine Gefahr für das Rudel erkannt!" Da sie selbst flüchtet, würde ich ihr Verhalten ignorieren und ihr damit zeigen, dass gar nichts los ist und ihr keine Gefahr erkennen könnt.

    Sollte sie sich aber in das Bellen hineinsteigern, dann würde ich in aller Ruhe hingehen, RUHE sagen und den Hund soweit von dem Ort entfernen, dass er aufhört zu bellen. Irgendwann reicht dann das Wort RUHE um eurem Hund zu signalisieren, dass ihr die Warnung zur Kenntnis genommen habt, aber keine Gefahr seht.


    Bei der Stubenreinheit sehe ich keine Probleme. Mein Hund hat auch zuerst gelernt in den Garten zu kacken. Das hat sich aber mit der Zeit und zunehmenden Alter ganz von selbst gegeben.