Beiträge von *Sascha*

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    Waren diese 105 Hunde alle an der Leine, oder auf dem Weg in unmittelbarer Nähe des Halters, oder im Garten/Hausnähe? DAS meinte ich mit "skandalöse Fälle", und so wird es auf jener Seite auch dargestellt: Hunde, die ordnungsgemäss unter Kontrolle des Halters sind werden mir nichts, dir nichts erschossen.


    Ich hab keine Ahnung, wo sich die Tiere befanden, das ist die offizielle Statistik. ;)

    Ansonsten, okay, wenn du dich speziell auf solche Fälle bezogst, dann hast du natürlich Recht, wenn du von seltenen Einzelfällen sprichst. Und "skandalös" sind die dann wirklich, es wurde dann schließlich nicht "nur" der Hund erschossen, sondern zudem auch noch der Mensch gefährdet! und ich hoffe doch sehr, dass solche gefährlichen Jäger umgehend aus dem Verkehr gezogen werden. Aber schwarze Schafe gibt es überall - nur sollten sie zumindest keine Waffe tragen dürfen ...

    Mir ging es jetzt mehr um das erlaubte Abschießen und die Zahlen finde ich schon erschreckend.

    EDIT
    So, hab jetzt den Eingangstext noch einmal gelesen und kann nicht feststellen, dass es in diesem in erster Linie nur um die "neben ihrem Besitzer" erschossenen Hunde geht. Im Gegenteil wurde sogar explizit darauf hingewiesen, dass die meisten Katzen in einem Radius erschossen wurden in dem sie durchaus abgeschossen werden durften.
    Kann sein, dass die Seite, von der dieser Text stammt, hetzerisch aufgemacht ist, dieser Text ist es meiner Meinung nach jedoch nicht, zumindest nicht extrem :) Eine gewisse "Parteiergreifung" ist natürlich nicht zu verleugnen :roll:

    Wenn allein in Schleswig-Holstein im letzten Jahr 48 Hunde abgeschossen wurden, dann denke ich kommt man relativ locker auf 1000 Hunde im gesamten Bundesgebiet ... Dazu hab ich allerdings keine Zahlen.

    ... und die "Tausende" im Eingangstext bezogen sich ganz deutlich auf Hunde und Katzen, unabhängig davon, ob sie sich im Einflussbereich des Besitzers befanden, zu Recht oder zu Unrecht abgeschossen wurden.
    Der Autor schrieb nicht davon, dass Tausende Hunde an der Leine oder im unmittelbaren Einflussbereich des Halters abgeschossen wurden, er schrieb lediglich, dass auch dies "keine Seltenheit" ist.

    Ich würde mir jetzt erstmal einen kompetenten Trainer ins Haus holen, der die Situation unvoreingenommen von außen betrachten soll. Sag dem auch ruhig, dass du mit dem Gedanken spielst Paco abzugeben, weil du denkst, dass ihr nicht das richtige zu Hause für ihn seid und du mit der Situation einfach überfordert bist.

    Hatte staffy dir nicht schon einen Trainertipp gegeben?

    Ihn jetzt sofort abzugeben, ohne dass man dazu noch einmal eine kompetente Meinung einholt, halte ich doch noch für etwas vorschnell. Auch wenn ich im Endeffekt schon der Meinung bin, lieber für den Hund ein neues passendes Zuhause suchen als ihn noch länger unter falschen Gründen zu behalten.

    Wichtig finde ich dann halt, dass auch wirklich nach einem passenden Deckel gesucht und der Hund nicht einfach abgeschoben wird. Aber ich denke, das ist für dich selbstverständlich.

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    Es gibt einzelne skandalöse Fälle, die zu Recht angeprangert werden.


    In Schleswig-Holstein wurden in den letzten 3 Jagdjahren 105 Hunde und 23879 Katzen abgeschossen, so der offizielle Bericht.

    Alles Einzelfälle?

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    Aber man sollte auch die andere Seite sehen: Halter, die auch nach der 5. Verwarnung ihren Hund hemmungslos jagen lassen.....


    Das allerdings ist die andere Seite der Medaille.
    Wobei ich allerdings schon der Meinung bin, dass es andere Lösungen geben müsste, als die Hunde/Katzen einfach abzuschießen.

    Bei uns in Schleswig-Holstein haben Katzen diese 200m, meine jetzigen 4 Katzen halten die scheinbar auch ein. Meinem Tiger sind sie allerdings wohl zum Verhängnis geworden :/ 200m sind nicht wirklich viel, wenn man am Ortsrand lebt.

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    Wenn etwas geklärt werden muss wird es geklärt und nicht "erspielt".


    Hm, genau den Fall des "erspielens" habe ich allerdings, so meine ich zumindest, einmal sehr deutlich erlebt. Das war vor etwa einem halben Jahr, als eine unserer Hundetrainerinnen ihren 4-5 Jahre alten Rüden bekam. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber es war nicht der erste Tag an dem dieser Rüde mit in der Spielstunde war, jedenfalls fingen Sascha und der Rüde ein Spiel an und ich fand man sah deutlich, dass es den Beiden nicht um das Spielen selbst ging. Die beiden "spielten" eine ganze Zeit ohne dass die Situation auch nur im Ansatz zu kippen drohte, ich hatte das Gefühl sie würden sich gegenseitig abtasten.
    Nach dieser Stunde haben sie nie wieder miteinander gespielt, sie gehen jetzt beide wieder ihrer eigenen Wege in der Spielstunde, was aber nicht heißt, dass sie sich aus dem Weg gehen. Allerdings hat sich die Situation zwischen Sascha und dem Rüden nun insoweit geklärt, dass Sascha sich dem Rüden gegenüber "unterwürfig" verhält.

    Das war jetzt nicht die einzige Situation in der mir solches Verhalten (Klärung der "Rangordnung" im Spiel) aufgefallen ist, aber gerade diese Situation hat mich echt beeindruckt, weil sie so deutlich war.

    Also ich kann die Aussage, dass Auseinandersetzungen nur außerhalb eines Spiels (z.B. bei einer Rauferei) geklärt werden absolut nicht bestätigen.

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    Eine Definition von Spiel ist diese:


    (Quelle: WIKI)

    Mein Hund tut das sehr oft...


    Meiner nicht :D
    Echtes Spielen? Ich weiß nicht, wenn dann sehr selten.
    Meist "spielt" er mit Hunden, weil es einem anderen Zweck dienlich ist: z.B. Klärung des sozialen Status, zur Aggressionsabwehr, als Vorspiel um die Hündin einzustimmen :hust:

    Allerdings wüsste ich jetzt z.B. auch nicht, welchen höheren Zweck z.B. das Zerrspiel mit mir hat, außer, dass es ihm Spaß macht. ;)

    Wobei ich nicht der Meinung bin, dass es ein echtes Spiel unter Hunden nicht gibt - absolut nicht! Aber ich sehe keinesfalls jedes Spiel so, dass es obiger Definition genügt. Echte Spiele sind meiner Meinung nach unter erwachsenen rudelfremden Hunden eher selten.

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    Unsere Hundeschule hat per Newsletter zu einem Renn- und Spieltreff eingeladen. Die Teilnahme sei für alle sozialverträgliche Hunde mit gültiger Haftpflicht möglich.
    Wir haben uns somit per Mail dafür angemeldet [...]


    Hört sich für mich zumindest "offiziell" an und ich würde da schon davon ausgehen, dass dieser Spieltreff von der Hundeschule geleitet wird.

    Natürlich kann man es anders sehen, wenn es sich um einen privaten Treff handelte.

    Naja, aber ein völlig unbeaufsichtigter Renn- und Spieltreff hat irgendwie nichts in einer Hundeschule zu suchen zumal eine Trainerin ja anwesend war, die ihn veranstaltete!

    ... und am Ende wird wieder geschriehen, dass die Hunde in der Hundeschule kein Sozialverhalten sondern nur das Mobben lernen und die Hundehalter keine Ahnung vom Verhalten ihrer Hunde haben. Nee, tut mir leid, DAS kann ich nicht verstehen!

    Meine Schilderung vom Ablauf in unserer Hundeschule beinhaltete übrigens auch unseren "Spieltreff" für den man sich als "bekannter" Hund nicht einmal anmelden muss. Es geht also auch anders.

    Ich verstehe absolut nicht, warum dieser Kurs nichts für eure Hündin gewesen sein sollte. :?

    So etwas, wie du beschrieben hast, würde es bei uns auch nicht geben. Hier kommen immer erst alle Menschen mit angeleinten Hunden auf den Platz und die Hunde werden erst auf Aufforderung der Trainerin gemeinsam losgelassen. Die Trainerin achtet dann auf die Hunde und schreitet entsprechend ein und/oder gibt den Besitzern Verhaltenshinweise.
    Kommt ein Hundehalter zu spät und alle Hunde sind schon frei, so wird der zu spät kommende Hund nach kurzer Absprache mit den Besitzern hereingelassen und die Trainerin behält verstärkt ein Auge auf ihn und schützt ihn unter Umständen auch vor dem Pulk neugieriger Hunde und lässt die Hunde dann nacheinander mit dem Neuen Kontakt aufnehmen.