In dem Alter sollte die Sozialisierung an erster Stelle stehen und die lastet den Hund genug aus.
Ich bin nicht der Meinung, dass man einen Hund dauerbespaßen muss, diese Hunde können dann häufig gar keine Ruhe mehr halten.
Wichtig finde ich, dass du deinem Hund auch Zeiten einräumst, in denen du nur für ihn da bist und in denen dann seine Bedürfnisse an erster Stelle stehen.
Und dann gibt es viel Zeit, wo der Hund einfach nur dabei ist, aber sich nicht alles nur um ihn dreht. Auch das ist Zeit, die der Hund für sich nutzen kann.
Sascha geht meist auch nur 1x täglich eine größere Runde von 1-1,5 Std., aber er ist auch sonst eben immer dabei, egal ob es raus zu den Pferden geht, zum Bäcker oder in die Stadt.
Zwischendurch gibt es dann immer mal kleine Spiel-, Spaß- und Übungseinheiten nur für ihn - es gibt aber auch Tage, da passiert kaum bis gar nichts in diese Richtung und selbst sein Spaziergang fällt kürzer aus.
Im ersten Jahr waren diese Spaziergänge sogar noch kürzer, weil ihn alles andere schon genug ausgelastet hat. Da hat er lieber eine halbe Std. mit seinen Kumpels gespielt und unsere Spaziergänge waren reine Übungsgänge (Feld, Wald, Stadt usw.). Nur um des Spazierengehenswillen sind wir kaum gegangen. Wir hatten eigentlich immer andere Dinge vor.
Wenn ich es genau nehme, dann ist das auch heute noch so ...