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Nach Gefühl füttere ich nie.
Nach Gefühl heißt, ich habe es zu Anfang einmal ausgerechnet/mitgerechnet und jetzt füttere ich nach Gefühl, d.h. ich rechne nicht mehr mit, weiß aber grundsätzlich schon wieviel Calcium/Knochen ich zufüttern muss, damit das Ca/P-Verhältnis stimmt.
Viel eentscheidener als der absolute Calciumbedarf ist das Ca/P-Verhältnis. Es nützt überhaupt nichts, wenn ich mich an die 80mg Ca/kg KM halte, wenn mein Hund bereits 90mg Pho/kg KM aufnimmt. Dann stimmt das Ca/P-Verhältnis nämlich nicht und das ist viel schädlicher als eine geringe Unterversoprgung mit Calcium.
Im Prinzip kannst du davon ausgehen, dass du automatisch ausreichend Calcium zuführst, wenn du einfach darauf achtest, dass das Ca/P-Verhältnis stimmt, denn der Hund wird sowohl bei Fertig- als auch Rohfütterung mit beiden Nährstoffen zumeist überversorgt, was allerdings in Maßen und beim erwachsenen Hund nicht weiter schlimm ist.
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Und dann geh ich mitlerweile auch dem Gedanken nach, das wir für uns Menschen ja auch Bedarfswerte haben für Calcium und Co. ....hab ich für mich noch nie ausgerechnet,
Ich ehrlich gesagt auch nicht und doch sehe ich es beim Hund kritischer, da selbst das Rohfutter, welches wir unseren Hunden geben, kaum noch dem natürlichen Nahrungsangebot entsptricht. Unser Hund ist ein Beutegreifer, er frisst aber (meistens ;)) keine ganze Beute mehr. Darum empfinde ich geordies Ansatz auch als völlig logisch, nämlich sich weniger an den Nährwerten der Nahrungsmittel sondern mehr am Beuteschema des Hundes/Wolfes zu orientieren.
Funktioniert übrigens beim Pferd ähnlich (da hab ich mich ähnlich intensiv mit der Fütterung beschäftigt). Solange ich mein Pferd mit seiner natürlichen Futtergrundlage versorge (Gräser) stimmt auch das Ca/P-Verhältnis. Erst wenn ich vermehrt durch z.B. Getreidefütterung von dieser Futtergrundlage abweiche, muss ich auch das Ca/P-Verhältnis neu berechnen und ausgleichen.
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aber meine Blutwerte stimmen trotzdem 
Ein Calciummangel wird über die Knochen ausgeglichen. Natürlich stimmen die Blutwerte.