Beiträge von *Sascha*

    Das ist Geschmackssache, das Festival ist etwas energiereicher als das SensiPlus, das Optiness und auch das Kids.

    SensiPlus und Optiness sind beide energieärmer als das Kids.
    Das Optiness ist ohne Mais, dafür mit Kartoffel und Gerste. Die Proteinwerte beim Optiness sind etwas geringer und der Calciumwert höher.

    Wenn dein Junghund aktiv ist und nicht zum Ansetzen neigt, dann würde ich es wohl mit dem Festival versuchen.

    Corinna
    Naja, die Ursache ist mMn eben schon immer wichtig, weil ich grundsätzlich am ursächlichen Problem arbeiten möchte, reine Symptombekämpfung wird es bei mir nicht geben. Deswegen kann ich nicht pauschal sagen: Trenn ich - trenn ich nicht, ist okay - ist nicht okay.
    Jedes Verhalten ist prinzipiell erstmal okay und richtig. mir geht es mehr darum Verhalten langfristig zu beeinflussen und dem Hund Verhaltensalternativen aufzuzeigen.

    Zur Beuteverteidigung: Jein, Sascha darf schon durch Knurren etc. zeigen, dass dies seine Beute ist, ich lege nur sehr viel Wert darauf, dass ihm eine Beute niemals so richtig wichtig wird. Ich will nicht, dass er wegen eines Knochens ernsthaften Streit mit einem anderen Hund anfängt und ein Kommentkampf ist ein ernsthafter Streit. Ein bisschen Geplänkel, ein bisschen Knurren - kein Thema, das stört mich nicht.

    @Ati und Aaron
    Ich finde das Verhalten für einen 9 Monate alten Jungrüden eigentlich relativ normal. "Schnösel" nennen wir diese Halbstarken in der Hundeschule. Einerseits fühlen sie sich schon richtig groß und erwachsen, aber andererseits benehmen sie sich wie Welpen.
    Ja, ich würde schon sagen, dass die Spielaufforderungen eine Art Beschwichtigung, aber auch Herausforderung sind, allerdings haben viele erwachsene Hunde ein Problem mit dieser Aufdringlichkeit und reagieren dementsprechend heftig.
    Meiner Erfahrung nach legt sich dieses Verhalten eh, wenn der Hund älter wird und ich würde es deswegen jetzt auch nicht provozieren. Merkst du, dass ein anderer Hund mit der schnöseligen Art deines Hundes überfordert ist, dann nimm deinen halt weg.

    Ich höre leider auch keinen Ton und auf meinem Uralt-PC bin ich froh, dass die Videos überhaupt stockend laufen :D

    Aber so wie ich das erkenne, verteidigt der Husky im ersten Video seine "Beute". Würde ich wohl so nicht dulden. Der Husky entfernt sich erst und stürzt sich dann sofort auf den "Dieb". In diesem Fall würde ich die Beute selbst einsacken. Wer Ressourcen ernsthaft verteidigt, der verliert sie bei mir grundsätzlich.

    Im zweiten Video sehe ich einen eher unsicheren Hund, der ziemlich stark von zwei anderen Hunden bedrängt wird. Es scheint mir etwas, als hätte dieser Hund nicht gelernt, dass er bei seinem Herrchen Sicherheit finden würde, jedenfalls fühlt er sich irgendwann so bedrängt, dass er nur noch im "Angriff" eine Lösung sieht. Hier hätte ich eher eingegriffen und den kleinen Hund spätestens beim "Aufsteigen" auf Abstand gehalten und meinem Hund damit gleichzeitig gezeigt, dass ich aufpasse und er die Situation nicht allein regeln muss.

    Zitat

    Beide Hunde standen sich kurz mit erhobenen Köpfen und gereckten Schultern "gegenüber" und starten dann eine Rauferei.


    Und genau darum trenne ich Raufereien immer. Ich will nicht, dass mein Hund eine Rauferei als eine Lösung von Problemen kennenlernt.
    Sascha hat ein ziemlich breites Repertoir an Verhaltensweisen, die es ihm ermöglichen solche Situationen ohne "Angriff" zu lösen bzw. solche Situationen gar nicht erst zu provozieren.

    Allerdings frage ich mich gerade, was mancher hier unter einer Rauferei versteht? Wenn ich tatsächlich noch davon sprechen kann, dass der eine Hund zu aufdringlich ist oder der andere Hund sich bedrängt fühlt usw., dann würde ich nicht von einer Rauferei sprechen.

    Rauferei ist für mich gleich Kommentkampf und den dulde ich nicht.
    Kommentkampf gleich 2 Hunde, die beide nach vorne gehen,
    nicht ein Hund, der einen anderen kurz und berechtigt zurechtweist.

    P.S.
    Panisch werden ich aber nicht :D Meist sind diese Kämpfe harmlos, ich will nur nicht, dass der Hund sie als Lösungsstrategie kennenlernt.

    Zitat

    Ich vertraue meiner Heilpraktikerin, weil Sie das schon Jahrelang praktiziert, eng mit meinem Tierarzt zusammenarbeit und ihr Handwerk nicht nur in so nem Fernstudium gemacht hat. Woran Sie das festmacht kann ich dir genau leider nicht sagen, aber meiner ist von der Konstitution so.


    Aha

    Ich würde solche Antworten ja immer hinterfragen und ich hab ehrlich auch noch nie ein Pferd getroffen, welches im Erhaltungsstoffwechsel nicht allein mit ausreichend viel gutem Heu klar kam.

    Was ist denn so anders an der Konstitution deines Pferdes?

    Tja, was soll ich dazu sagen?
    Aber einfach schweigen will ich zu diesem Thema auch nicht ...

    Ja, es ist so, dass ein Großteil unserer Pferde von ihren Besitzern ausgenutzt, teilweise gequält und ihre Bedürfnisse mit Füßen getreten werden.
    Manchmal geschieht das ganz bewusst, manchmal auch einfach mangels besseren Wissens UND es geschieht im Freizeitbereich ebenso wie in Sport oder Show.

    ABER, es ist auch so, dass es Pferden sehr viel Freude machen kann mit ihrem Menschen zusammenzuarbeiten. Selbst das Reiten ist etwas, welches vom Pferd angeboten werden kann und dann in keinster Weise mit Zwang zusammenhängen muss. Es gibt viele Pferde, die bringen gerne Leistung, nicht, weil sie gewinnen wollen, sondern, weil sie das, was sie tun, befriedigt - einfach weil sie es gerne tun.

    Es ist weniger das WAS wir mit unserem Pferd tun sondern mehr WIE wir es tun.
    UND auch ein Pferd hat das Recht in seiner Persönlichkeit vom Menschen respektiert und in seinen Bedürfnissen befriedigt zu werden.

    Ja, wenn Pferde schreien könnten, dann würde man in vielen Reitställen sein eigenes Wort nicht mehr verstehen!

    Und ja, der Fall hier ist KEIN Einzelfall, schaut euch um, überall werden Pferde gequält, häufig physisch, noch häufiger allerdings psychisch.

    Zitat

    Und was der Hersteller abseits vom Futtersack alles erzählt, das ist sowieso nicht bindend. Da zählt dann nur, "wers glaubt, wird selig". Oder eben nicht. ;)


    Natürlich ist auch Werbung bindend, nicht nur für den Hersteller sondern sogar für den Verkäufer!
    Es lebe das neue Schuldrecht ;)

    Zitat

    soweit das beurteilbar ist, haben die hunde nicht gewildert und somit hat auch ER nichts zu sagen...


    Wenn in dem Gebiet eine Leinenpflicht besteht, dann gehört es sehrwohl zu den Aufgaben des Jagdschutzes auf diese hinzuweisen bzw. weitere Schritte zu veranlassen.

    Ganz ehrlich, ich hätte mich ebenso geärgert, wenn mich eine Gruppe Spaziergänger auf dem Weg zu meiner Pferdeweide (landwirtschaftlicher Verkehr frei) so provoziert hätte.
    Erst werden die Hunde nicht rechtzeitig zur Seite genommen und dann auch noch in Frage gestellt, ob man diesen Weg überhaupt befahren darf. Nö, muss ich mich vor jedem X-beliebigen rechtfertigen?