Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    He Sascha,

    ich wollte dich eh schon mal besuchen kommen ..... :D


    Nah dann auf zur Stallbesichtigung. ;)

    Du bist herzlichst eingeladen.


    Durchgeknallt
    Ich denke auch, es ist immer sinnvoll sich vor dem ersten eigenen Pferd an einer Reitbeteiligung zu versuchen. Zwar ist eine Reitbeteiligung kein eigenes Pferd und ich könnte mit den Kompromissen nicht mehr leben, trotzdem ist eine RB eine sehr schöne Möglichkeit, wenn man sich auch bei seinem RB Pferd "reinhängt", etwas über die Bedürfnisse des Pferdes, den Umgang und die Haltung zu lernen. Vieles wird dir dann klarer und du kannst deine individuellen Kosten für ein eigenes Pferd selbst bestimmen und dich dann ganz bewusst für ein eigenes Pferd oder eben für die Weiterführung einer RB entscheiden.
    Ein Pferdekauf sollte wohl bedacht werden, denn auch ein Pferd ist nicht nur ein Sportgerät, sondern ein Lebewesen für das man sich auf Jahre/Jahrzehnte hinaus verpflichtet.

    Zitat

    Na, weil du beim Bauern in Robusthaltung oder/und im Paddock deutlich weniger zahlst, als in einem Reitstall mit Fullservice ;). Wenn du ne Weide auf m Dörpen günstig kriegst, sind vll. nur 30 Euro pro Monat fällig (plus Futter etc pp)


    Bauer = Robusthaltung?
    Was verstehst du unter Robusthaltung?

    Sicher gibt es ein Preisgefälle Stadt - Land,
    aber es gibt kein Preisgefälle Box/Stallhaltung vs. Laufstall/Offenstallhaltung. Ein guter Offenstall kostet im Unterhalt viel mehr als eine Boxenanlage! Trotzdem ist die sogenannte "Robusthaltung" meist billiger, weil eben auch billiger gemacht, auf Kosten der Pferde!


    Zitat

    Warmblüter kann man zwar auch in Robusthaltung halten, wird aber i,d.R. nur bei Isis, Shetties, Norwegern etc. gemacht, weil die Halter von Warmblütern das kurze glatte Fell schätzen :)


    Och, ich kenne einige Warmblüter in Robusthaltung (Bei mir steht z.B. auch eines ;) ), die sind ebenso froh über einen artgerechteren Stall wie jedes andere Pferd.

    Nur, wenn man Robusthaltung mit Matschloch und windschiefe Hütte gleichsetzt, dann ist das natürlich für kein Pferd etwas.

    Zitat

    Wenn du keine Robusthaltung auf dem Land hast, sondern einen Warmblüter im Stall, denke ich, sind 500 Euro pro Monat ein ganz guter Richtwert : )


    :D

    Und worunter fällt dann ein Warmblüter in Robusthaltung :???: :lachtot:

    Und warum ist "Robusthaltung" billiger als "Stallhaltung :???: :roll:


    Durchgeknallt
    Meine Kosten werden dir nicht weiterhelfen, da ich meine Pferde in Eigenregie und Haltergemeinschaft halte.

    Zitat

    Vielleicht könnte das sein....ich sollte mich mal beim Züchter beschweren

    Rottilinschen
    Die Huskyhündin meines Ex Feundes legt sich als knall in die Sonne für ne Stunde.....also manchmal, ne komische Viecher ....grins...ich hab keine Smileys mehr zur Verfügung


    Mal schauen, wie viele gehen ... :lachtot: :lachtot: :schockiert:

    Zitat

    Rein rechtlich handelt es sich bei dem Lebewesen Hund allerdings um eine Sache...
    Und was diese sich so alles "gefallen lassen muß" steht leider auf einem anderen Blatt.
    :/


    Nein, ein Hund ist keine Sache.
    Aber für Luxustiere (Tiere, die nicht dem Erwerb oder Unterhalt ihres Besitzers dienen) hat der Gesetzgeber die Gefährdungshaftung eingeführt.

    Quasi: "Ja, ihr dürft zu eurem Vergnügen Tiere halten, die für ihre Umwelt eine potentielle Gefährdung darstellen, aber zum Ausgleich haftet ihr für jeden Schaden, der durch das tiertypische Verhalten eurer Tiere verursacht wird, unabhängig von eigenem Verschulden."


    Für Nutztiere (Tiere, die dem Erwerb oder Unterhalt ihres Besitzers dienen) ist die Gesetzeslage anders. Hier haftet der Besitzer nur, wenn er die im Verkehr notwendige Sorgfalt nicht beachtet hat.

    So kann ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich beurteilt werden, je nachdem welchen "Status" der Hund hatte.

    Wie gesagt, grundsätzlich haftest du erstmal immer.
    Unter bestimmten Umständen kann dem Geschädigten eine Mitschuld angelastet werden, aber hier kommt es eben z.B. auch darauf an, welche Erfahrung der Geschädigte mit Hunden hat. Von einem Hundetrainer wird da durchaus mehr erwartet, als von einem Kind.

    Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung wie das mit Betrunkenen gehandhabt wird - ich meine mich zu erinnern, dass die nur vermindert schuldfähig sind?

    Aber ganz egal, pauschal kann dir dazu niemand eine Antwort geben, weil es immer eine Einzelfallentscheidung ist, wie die Haftung zu beurteilen ist.

    Und, bei dieser Frage geht es rein um die Haftung. Leinen- und Maulkorbpflicht kann dir auch auferlegt werden, wenn du nicht haftest ... das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Es sind zwei unabhängige Vorgänge.

    Oh, da musst du drei verschiedene Dinge unterscheiden.

    Einmal die Frage nach der Haftung:
    Hier haftest du erstmal grundsätzlich für alle Schäden, die aufgrund eines tiertypischen Verhaltens deines Hundes verursacht wurden. Allerdings kann auch hier den Geschädigten eine Mitschuld treffen, das muss aber individuell von Fall zu Fall beurteilt werden.

    Dann gibt es die Möglichkeit der Strafanzeige:
    Die ist jedoch immer gegen dich und nicht gegen den Hund gerichtet. Dieser Fall könnte eintreten, wenn dir schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist.

    Und zuletzt die Möglichkeit der Anzeige beim Ordnungsamt:
    Diese ist völlig unabhängig von 1 und 2, wenn sicher auch die Entscheidung des Ordnungsamtes hierdurch beeinflusst wird. Anzeigen kann deine Hundehaltung jeder zu jederzeit beim Ordnungsamt. Ob das Ordnungsamt daraufhin Maßnahmen ergreift oder Auflagen erteilt und wenn ja welche, das liegt allein im Ermessen des Ordnungsamtes.

    Sylvi
    Das ist einfach nur ein Scheinangriff als Spielaufforderung.
    Problem dabei ist, dass der entgegenkommende Hund erst im letzten Moment, nämlich wenn der "angreifende" Hund bremst oder eben nicht, merkt, ob der Angriff ernst gemeint war.

    Wenn die Hunde das Spiel des anderen gewohnt sind, gibt es da eigentlich keine Probleme. Ich würde es halt bei sich unbekannten Hunden nicht zulassen. Ansonsten: Frohes Spiel! ;)

    Zitat

    @ sascha - das fand ich jetzt sehr interessant.
    "wer ressourcen ernsthaft verteidigt, verliert sie sofort"
    wieso?


    Wenn ein Verhalten nicht zum Erfolg führt, dann wird es in der Folge seltener gezeigt.
    Der Hund will sich durch sein Verhalten die Ressource sichern, nehme ich sie ihm, hat er genau das Gegenteil erreicht, er hat sie verloren. ;)

    Hätte in diesem Fall zudem noch einen Effekt auf beide Hunde, weder der weiße, noch der schwarze kommen zum Erfolg.

    Zitat

    mit großer wahrscheinlichkeit hat der schwarze hund gesehen, dass der husky etwas hatte und klar ist, was der eine hat, will der andere auch haben.
    wieso soll sich das der andere gefallen lassen?


    Ist das so klar?
    Wird hier nicht gerade darüber diskutiert, dass Hunde die Signale der anderen Hunde lesen lernen müssen. Dass diese Auseinandersetzungen notwendig sind, damit sie lernen anderen (Hunden) ihre Ressourcen zu lassen?
    Mein Ansatz wäre einem Hund eine Ressource gar nicht erst so wichtig werden zu lassen, dass er sie bis zuletzt verteidigen muss und andersherum aber auch nicht unbedingt erbeuten muss.
    Spielerisches Geplänkel, ja warum nicht, aber ernsthafte Auseinandersetzungen, nöö.

    Zitat

    wenn mein hund ein spielzeug hat und wir einem anderen hudn begegnen, dann schaue ich schon immer, dass ich es vor dem zusammentreffen wegnehme (bei fremden hunden).


    Ich nehme Spielzeug nie (vorher) weg, ich sammle kein Spielzeug und keine Knochen ein, ich lasse sogar das Futter stehen und füttere sogar ganz ungeniert fremde Hunde, während meiner danebensitzt.
    Du kannst eh nur den kleinsten Teil der möglicherweise verteidigungswürdigen Ressourcen einsammeln. Sascha hat sowohl gelernt, dass Ressourcenverteidigung zwecklos ist, ebenso wie er auch gelernt hat, dass es Hunde gibt, die ernsthaft Ressourcen verteidigen.

    P.S.
    Wenn die Hündin ihm die Beute aus dem Maul klaut, dann scheint es ja für ihn soweit okay zu sein, sonst hätte er wohl etwas "gesagt".
    Gerechtigkeit kennen Hunde nicht!
    Wenn es dir so wichtig ist, dass dein Hund seine Beute behält, dann sorge du dafür, dass die Hündin deinen Hund in dieser Zeit komplett in Ruhe lässt, dann lass aber auch deinem Hund die Beute. Ist dir das in dem Moment nicht wichtig bzw. sollen die Hunde Kontakt haben, dann ist das eine Sache zwischen den beiden Hunden, die dich nichts angeht. Solange keiner ein Problem damit hat, wozu eingreifen?