Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    Ich find diese Zäune schrecklich. Warum werden eigentlich keine richtigen gebaut für die Pferdchen? Die ziehen doch nicht umher, wie Schafherden ..


    Hm, und was schlägst du vor?
    Stacheldraht?

    Ein sehr gut hörender/gehorchender Hund ist für mich ein Hund, der zu 99% oder mehr immer die Kommandos seines Hundeführers befolgt, ob es das erste oder das zweite ist, finde ich weniger entscheident und auch, ob er einen Moment zögert.

    Ein sehr gut erzogener Hund ist für mich ein Hund, der zu 99% oder mehr immer das tut, was der Hundeführer von ihm erwartet, auch wenn dieser kein Kommando gegeben hat. Erwarten kann hier auch heißen, dass der Hundeführer nichts erwartet, bzw. sehr weite Grenzen gesteckt hat. Eben ein Hund, auf den ich mich verlassen kann, ohne ihn permanent zu beaufsichtigen.

    Einen allgemein perfekten Hund gibt es nicht, bzw. kann ein Hund höchstens in den Augen Einzelner perfekt sein. Nämlich einfach perfekt uns ergänzend ;) Also ein Hund, mit dem der Hundeführer glücklich ist.

    P.S.
    Für einen gut hörenden oder erzogenen Hund würde ich die Trefferquote vielleicht auf 90-95% absenken.

    Zitat

    sorry, aber wenn nichts auf der Verpackung steht, woher soll Tierarzt dann wissen, wie was wo? Die können auch nicht alle Wirkstoffe in allen Medikamenten auswendig im Kopf haben bzw. wissen, welcher Wirkstoff nun explizit bei welcher Tierart nicht oder bei welchem Gendefekt oder überhaupt ....


    Naja, die Frage nach der Verträglichkeit wird bei Wurmkuren aber ganz unabhängig vom MDR1-Defekt häufig gestellt. Warum auch nicht? Soweit ich weiß hat man bei Hunden (noch?) keine Probleme mit Resistenzen bei den Wurmkurwirkstoffen, so dass ein Wechsel der Wirkstoffe nicht unbedingt notwendig ist. Warum also nicht wieder das Präparat geben, welches bisher gut vertragen wurde?

    Ansonsten erwarte ich von einem Tierartzt eigentlich schon, dass er die Wirkstoffe in den Präparaten kennt, denn die sind es ja, die er verschreibt. Drontal Plus enthält Pyrantel und Praziquantel und wirkt somit gegen Rund- und Bandwürmer. Dieses Wissen sollte jeder Tierarzt haben und das ist kein hundespezifisches Wissen.

    Zitat

    ist es eigendlich schlimm wenn man nicht clickert?


    Warum sollte das schlimm sein?
    Clickern ist halt meist präziser.
    Auch setzt sich der Mensch durch das Clickern noch einmal mit dem Lernverhalten des Hundes auseinander und es hilft einem kleinschrittiger zu denken.

    Aber gehen tut es natürlich auch ohne, warum auch nicht.

    Zitat

    nö, ich weiß genau das wir keinen brauchen. meine hunde stehen wie ein eins auf dem tisch. wie gesagt, das wäre dann nicht mein arzt, wenn er angst hat.


    Solange sie wie eine eins stehen sollten sie auch keinen brauchen, jedenfalls wäre ein Tierarzt, der da sofort (nur weil großer Hund etc.) überreagiert, niemals mein Tierarzt.
    Für Sascha würde ich jetzt auch behaupten, dass wir keinen Maulkorb brauchen, ganz egal wie groß die Schmerzen sind, aber das kann man glaube ich von den wenigsten Hunden so sagen.

    Deswegen im Zweifel, Hund zeigt (leichte) Aggressionen und Besitzer ist evtl. noch unsicher gestehe ich jedem Tierarzt zu auf einen Maulkorb zu bestehen.
    Deswegen ist es auch ein guter Vorteil seinen Tierarzt nicht ständig zu wechseln ;) Mein Tierarzt kann meine Tiere schon ganz gut einschätzen und noch viel wichtiger, er kann MICH einschätzen.

    Mit welchen Rassen?

    Pferderassen? Rinderrassen? Schweinerassen? Schafsrassen? Kaninchenrassen? Katzenrassen? Schlangenarten? Vogelarten? ... oder womit?

    Ein Tierarzt ist auch nur ein Mensch und nicht allwissend ;)

    Zum Thema Maulkorb, ich würde da als Tierarzt auch kein Risiko eingehen, er kennt weder dich noch deinen Hund gut genug und wenn der Hund Aggressionen zeigt, dann würde ich als Tierarzt und häufiges potentielles Opfer auch lieber auf Nr. sicher gehen.


    Allerdings, wenn du dich unwohl fühlst, dann schau nach einem anderen Tierarzt. Es macht schon Sinn mit seinem Tierarzt auf einer Wellenlänge zu liegen und ihm auch Vertrauen zu können. Und auch wenn du das Gefühl hast, dass dein Tierarzt mit deinem Hund nicht richtig umgehen kann, auch dann, such dir einen anderen.

    Zitat

    Ich werde mich mit Sicherheit nicht als Hundetrainer oder Hundeflüsterer versuchen. Das überlasse ich denen, die darin ausgebildet sind und wissen, wovon sie sprechen und was sie tun.


    Und genau das werde ich wohl tun.


    Und genau so war es auch gemeint, bitte überleg dir vorher, wie du konkret Hilfe leisten kannst. Natürlich kannst du sie fragen, ob sie schon eine Hundeschule um Hilfe gebeten haben und du kannst ihnen auch konkret eine andere Hundeschule empfehlen, aber sei auch nicht böse, wenn sie ablehnen, du steckst nicht in ihrer Situation drin und du weißt nicht, wieviel Mühe, Arbeit, Geld und Nerven ihnen der Hund schon gekostet hat. Jeder Mensch hat ein Recht dazu irgendwann aufzugeben bzw. auch einfach nur seine eigene Entscheidung zu treffen.


    Hallo mollrops,
    ja das ist es eben auch, picominchen selbst kann wenig Hilfe leisten, denn sie weiß es im Endeffekt eben auch nicht besser als die Familien. Alles was sie weiß ist, dass sie noch nicht aufgegeben hätte. Das aber kann sie nicht wissen, weil sie eben auch nicht in der Situation dieser Familien steckt. Deswegen, zunächst einmal Verständnis aufbringen für die Familien und dann vielleicht einmal horchen, ob generell überhaupt noch Bedarf an Hilfsangeboten besteht.
    Sicher geht einem Hundeliebhaber die Geschichte der beiden Hunde nahe und sicher überlegt sich auch jeder Hundeliebhaber, ob da nicht noch etwas zu machen ist. Aber wenn jeder, der eine solche Geschichte hört, dann anfängt auf die Familien einzureden und Ratschläge zu erteilen, obwohl er die Situation und die Personen kaum kennt und ohne, dass er wirklich konkrete Hilfe leisten kann/will, dann nervt es nur noch ...
    Du glaubst gar nicht, mit wievielen klugen und gutgemeinten Ratschläge man so überschüttet werden kann. :roll:

    Zitat

    Ich werde auf jeden Fall bei jeder Familie nochmal nachfragen und auch meine Hilfe anbieten.


    Nicht böse sein, aber wieviel Erfahrung hast du mit dieser Art von Problemen?
    Bitte überlege vorher, ob und wie weit du überhaupt helfen könntest.

    Wenn ich in der Situation dieser Familien stecken würde, mich würde nichts mehr ärgern als (wenn auch gutgemeinte) "kluge Ratschläge" von Menschen, die mit meiner Situation überhaupt keine Erfahrung haben.