Beiträge von *Sascha*

    Bianche

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    und als du ihn in diesem "prollmoment" weggezogen hast,wette ich,des er sich da vorkam,als hättest du ihm den rücken gestärkt und fing dann das tosen an...


    Wichtig ist, dass das Verhalten auch tatsächlich verhindert/abgebrochen wird, dann kann der Hund das auch nicht als Rückendeckung verstehen. Rückendeckung wäre, wenn der Halter nichts tut oder noch schlimmer ein Verhalten zeigt, dass vom Hund als Bestärkung wahrgenommen wird.

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    also ich kenn dich und deinen hund nicht und kann in dem falle nur sagen,wie ich es beim ricky gemacht habe...undzwar bin ich einfach weggegangen,wenn er meinte wieder den "steifbeinigen aufmucker" markieren zu müssen...und damit bin ich bei ihm sehr gut gefahren...denn wäre ich in dem moment zu ihm hingegangen um ihn da raus zu holen,hätten wir eine handfeste auseinandersetzung der beiden hunde gehabt


    Das kann auch - gerade bei unsicheren Hunden - wunderbar funktionieren und ist im Grunde nicht falsch. Bei Sascha würde ich mit dem Weggehen überhaupt keinen Erfolg haben, denn der braucht meine Rückendeckung nicht um etwas "zu klären", im Gegenteil, wenn ich gehe und sein Verhalten ignoriere, dann tut er eben gerade, was er für richtig hält. Wenn ich mich dagegen einmische, heißt das für ihn, dass er sich zurückziehen soll und ich jetzt übernehme. Ist auch ganz praktisch ;)


    @tinator

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    In der Situation waren beide Hunde angeleint und leider habe ich da keinen Einfluss drauf, wenn eine andere Hundehalterin ihren Hund nicht im Griff hat und dieser angeleint auf meinen Hund stürzt.


    Ja, solche Situationen kommen eben vor. Ärgerlich, aber nicht immer zu vermeiden.

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    Übrigens hab ich gestern bei einer Begegnung eingegriffen. Es begann bereits das Knurren...ich hab Mimo im Nacken gepackt und dort weggeholt. Das hättet ihr mal sehen sollen. Der ist dann völlig ausgerastet. Der stand auf seinen Hinterläufen senkrecht in der Luft (da ich ihn ja im Nacken hielt) und hat geknurrt, die Zähne gefletscht und Höllengeräusche von sich gegeben. Ich hab in dem Moment den Eindruck gehabt ich sei in diesem Augenblick Luft für ihn...es ist nur noch mehr ausgerastet. Ich musste ihn regelrecht wegschleifen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er mich die Bohne ernst nimmt.


    Ja, so in der Art hatte ich es befürchtet. Ist aber nicht tragisch. Du hast ja schon gemerkt, dass er dich nicht ernst nimmt, das muss sich natürlich ändern. Wenn du ihn wegholst, dann achte besonders darauf, dass du ihm möglichst schnell den Blickkontakt nimmst und ihn wieder auf dich konzentrieren kannst. Er hat dich wahrzunehmen - verdammt ;) Versuch dich zwischen ihn und den anderen Hund zu bringen und block ihn ab. Dafür musst du ihn auch nicht unbedingt festhalten/anleinen, der "Nackengriff" ist hier auch nicht unbedingt geeignet, auch weil er dich in seinen Rücken bringt, du solltest aber frontal vor ihm stehen, genau zwischen ihm und dem anderen Hund. (Denk dran, es ist ganz wichtig, dass der Besitzer des anderen Rüden seinen Hund unter Kontrolle hat.)

    Wenn die Methode "Weggehen" funktioniert, dann kannst du auch die gerne nutzen, es ist auf jeden Fall die Methode, die am wenigsten auf Konfrontation setzt und du kommst auch ans Ziel, nämlich dass du sein Verhalten abgebrochen hast, das ist wichtig.

    Funktioniert die Weggehmethode aber nicht, dann musst du dazwischengehen und splitten. Das heißt du gehst durch die Hunde durch und nimmst deinen Hund dabei mit weg, d.h. dreh dabei eher dem anderen Hund den Rücken zu und "schieb" deinen Hund mit deiner Körpersprache raus. Wichtig ist hier, dass der andere Hund unbedingt passiv bleibt.

    Also wichtig ist, wenn du dazwischen gehst dann komm von vorne, nie von hinten und konzentriere dich dabei ausschließlich auf deinen Hund (Deswegen ist es auch so wichtig, dass du dir gezielt Rüden zum Üben suchst, die gut im Kommando stehen und die Situation nicht ausnutzen.)

    Zur anderen Situation: Doch, auch so kann sich Unsicherheit zeigen. Wäre er sich seiner und deiner Stärke sicher, dann hätte er doch gar keinen Grund sich aufzuregen, dann könnte er in aller Ruhe abwarten und der Dinge harren, die da kommen ;) Warum sollte er sich durch den anderen Rüden bedroht fühlen? Unsicherheit zeigt sich entweder in Flucht oder Angriff.

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    aber ich meinte,das es einfach zu situationen kommen kann,wo ein rüde sich rauft.....hatte ich auch schon zur genüge und ich behaupte jetzt einfach mal,des es der beziehung zu meinen hunden keinen abbruch getan hat....mal ein kleines beispiel:
    [...]
    aber diese sache hat ricky(obwohl früher sehr unsicherer,sozial unverträglicher hund) nichts an vertrauen zu mir gekostet...er blieb auch weiterhin stabil....dies nur mal so als beispiel erzählt ;)


    Wenn die Beziehung zwischen Hund und Halter stimmt, dann tut eine Rauferei dem Vertrauen auch keinen Abbruch und schon gar nicht dann, wenn der Hund mit einer kurzen Zurechtweisung (die für mich nicht unbedingt eine Rauferei ist) vollen Erfolg hat ;)

    Genau da möchte man ja auch hinkommen - zumindest ich. Ich möchte (und habe) einen Hund, der selbstbewusst genug ist seine Dinge eigenständig zu klären und zwar in einem Rahmen, der angemessen ist. Das ist das Ziel!

    Im Fall von tinitator haben wir aber einen Hund, der eben nicht selbstbewusst ist und agiert. Er ist im hohen Maße unsicher und deswegen braucht er Führung. Keine Führung, die ihm alles verbietet und jeden Schritt vorgibt, sondern eine Führung, die ihm Grenzen setzt, die ihn ausprobieren und erfahren lässt. Aber wenn ich meinem Hund diese Führung so anbiete, dann verlässt er sich auch darauf, dass ich ihn nicht in Situationen bringe, die ihn überfordern. Gerade ein Hund, der gelernt hat, dass er selbst regeln muss - immer, braucht, zumindest bis sich eine solide Vertrauensbasis gebildet hat, eine sehr verlässliche Führung. Nur so kann er Selbstbewusstsein aufbauen.

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    Wenn man entlangstreicht spürt man die Rippen, und wenn man genauer hinlangt kann man auch die Rippen zählen ja...

    Ich kenn das halt von meinen Eltern, die früher Neufis hatten und da galt auch Standart, kannste die Rippen fühlen ist der Hund perfekt... das ist bei mir halt auch so drin und daher war ich eben verwundert, dass mir jetzt gesagt wird, er ist zu kräftig...


    Dann denke ich auch, dass er völlig okay ist.

    Lass dich nicht kirre machen, teilweise übertreiben einige es mittlerweile wirklich mit dem Schlankheitswahn. An einem Hund muss auch noch ein bisschen was dran sein. Nur Haut und Knochen ist mMn definitiv zu dünn!

    Wobei ich schon sagen muss, dass Sascha auch häufig gelobt wird für seine schlanke Statur, wenn ich der Meinung bin, dass da momentan 1kg zu viel drauf ist ;)

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    Finde es einfach nur abartig das sich darüber jetzt noch einen Kopf gemacht wird.. es gibt weitaus schlimmere Sachen..
    Klar gut finde ich das auch nicht. Hauptsache kassieren.. das ist Deutschland.


    Was nun? Soll Tierschutz nun einen Stellenwert haben oder nicht? Die Bestimmungen für die Größe der Boxen wurden doch nicht erlassen, um Menschen abzukassieren, sondern um Tiere zu schützen.
    Ich finde es sehr positiv, dass diese Bestimmungen auch kontrolliert werden.

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    Klar es ist gut dass es dem Zoll auffällt, dass auf das Wohl der Tiere geachtet wird. Aber hätte eine "Verwarnung" nicht gereicht?


    Warum?
    Damit der nächste Hund wieder in einer zu engen Transportbox sitzt? Auf der anderen Seite wird immer gefordert Tierquälerei nicht als Kavaliersdelikt zu behandeln, sondern rigoros bestehende Gesetze anzuwenden. Ja, was denn nun? Oder sollen bestimmte Bestimmungen nur für bestimmte Menschen gelten ... und andere dürfen sich nach Lust und Laune darüber hinwegsetzen?

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    Ich musste das arme Tier aus der Box holen, dann wurde der kleine vermessen. Er hatte Angst.. ich werde in dem Brief wie ein Tierquäler dargestellt.


    Entschuldigung, aber das bist du doch auch! Sicher hast du es gut gemeint und ich mache dir auch keinen Vorwurf, aber Tatsache ist doch, dass sich dieser Hund stundenlang in dieser zu engen Transportbox gequält hat und du warst nunmal offiziell dafür verantwortlich.

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    Habe nun die Privatnummer einer Frau aus der Orga. Werd mal gucken dass ich die erreich.


    Ich würde der Orga die Hölle heiß machen! Nicht nur, dass sie den Hund gequält haben, sie haben auch noch billigend in Kauf genommen, dass Du als Pate/Helfer jetzt als Tierquäler dastehst.
    Und dass eine Orga, die regelmäßig Hunde transportiert nicht weiß wie groß eine Transportbox sein muss, das kann mir niemand erzählen. Zumal ja scheinbar deutlich für jeden Tierfreund zu sehen war, dass die Box zu klein für diesen Hund war.
    Beim nächsten Mal bist du schlauer und lehnst den Transport unter diesen Bedingungen ab.

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    Wenn man ihm an den Seiten entlang streift spürt man die Rippen (nicht deutlich jede einzelne) aber allein von der Silouette her, besitzt er eine recht schlanke Taille und durch die Tiefe Brust wirkt das manchmal wirklich als wäre er recht dünn.


    Könntest du die Rippen zählen, wenn du wolltest?

    Warum ist das Wort "versagen" für dich negativ belastet?
    Wir sind Menschen, wir machen Fehler, das ist das normalste der Welt.
    Wäre doch traurig, wenn es nicht so wäre, oder? Eine Welt voller perfekter Menschen - ich möchte sie nicht ;)

    Ja natürlich dienen die Papiere eigentlich nur der Weiterzucht, ABER

    ohne Papiere wäre es schlecht möglich gewesen deinen Hund zu züchten, weil man ohne Papiere nicht über mehrere Generationen die Abstammung nachweisen kann. Also keine Informationen über die Gesundheit, die Charaktereigenschaften oder die Arbeitstauglichkeit der Vorfahren hat, nicht weiß, ob die Linien der Elterntiere überhaupt genetisch zusammenpassen oder ob man möglicherweise sogar Inzuchtverpaart

    Das heißt, ohne Papier ist keine verantwortungsvolle Zucht möglich!
    Und so ist es rein logisch, dass jeder Welpe, der aus einer verantwortungsvollen Zucht kommt auch selbstverständlicherweise Papiere hat, denn sie sind nur ein Produkt der Zucht und nicht ihr Sinn.

    Sieh es so, du kaufst nicht das Papier, sondern eine verantwortungsvolle Zucht. Aber aufpassen, auch hier gibt es Unterschiede! Nicht jeder Hund mit Papieren wurde verantwortungsvoll gezüchtet, ein Blick ins Papier kann also nicht schaden ;)

    *gg* Ich glaube nach dreimaligen lesen habe ich es jetzt geschnallt :D
    Was man hier nicht so alles lernt ...

    Das heißt, eine Glückskatze trägt tatsächlich den Genotyp XrotXschwarz und je nachdem, welches X-Chromosom in einer Zelle inaktiviert wird, ist sie dann an dieser Stelle rot oder schwarz?
    So richtig? :?

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    Was ich noch nie gesehen habe, sind rot-weiße Katzen.:???:
    Bisher nur ganz rote, also ohne weiß.
    Die meisten rot oder rot-weißen Katzen sind schon Kater. ;)


    Hm, hier läuft eine rot-weiße herum, ich meine das ist eine Katze ... aber beschwören kann ich es nicht :D
    Müsste ich mal recherchieren ... ;)

    Schließe mich an, wenn du die Möglichkeit hast, dann nutze sie auch und bring den Hund zu den Eltern.

    Sicher sollte der Hund für den Notfall die Zeit auch allein bleiben können, aber dafür ist es nicht notwendig ihn regelmäßig jede Woche diese Zeit mal allein zu lassen.

    Sascha ist so gut wie nie allein und hat trotzdem keinerlei Probleme damit, wenn er doch mal allein zu Hause bleiben muss.