Beiträge von *Sascha*

    dieFlocke
    Ich bin froh, dass du mit deiner Meinung, dass es einen absoluten Leinenzwang für Hunde geben sollte, ziemlich einsam dastehst.
    Ich bin allerdings schon etwas traurig, dass wir mittlerweile soweit sind, dass wir darüber diskutieren müssen, ob wir auch den letzten Rest von Natur und Freiheit aus unserer Gesellschaft wegreglementieren.
    Ein absoluter Leinenzwang für Hunde steht in überhaupt keinem Verhältnis zum Gefährdungspotential, das von den Hunden in unserer Gesellschaft ausgeht. Kommt hinzu, dass eine Freilaufbegrenzung auf die Hundewiesen keine hundgerechte Alternative ist.

    Zitat

    Hallo
    lächel
    aber warum sollte m ich erst einer auffordern meinen hund an die leine zu nehmen


    Nö, mein Hund wird meist abgelegt, ins Fuß genommen oder er läuft weiter, das ist hier so üblich und mein Hund ist so in den meisten Situationen gut unter Kontrolle. Und warum sollte ich einen so großen Aufwand betreiben, wenn nur einer von 1000 ein Problem damit hat, dass ich meinen Hund nicht anleine?

    Wenn ich sehe, dass eine Person sich ängstigt, dann rufe ich meinen Hund ran und wenn der Person das nicht reicht, dann bittet sie mich meinen Hund festzuhalten. Alles kein Problem! Zumindest nicht in meinem Umfeld.

    Zitat

    Außerdem finde ich die Aussage: "Nun nehmen sie ihren Hund doch endlich an die Leine!" zwar nicht gerade höflich, aber auch noch nicht pöbelig.


    So stand es im Eingangstext.

    Zitat

    als mich ploetzlich jemand anschreit:"Du meine Guete!Nehmen sie doch den Hund an die Leine!"

    Und wie gesagt, meiner Erfahrung nach sind die meisten ängstlichen Menschen auch bei einer Hundesichtung durchaus noch in der Lage sich angemessen zu artikulieren. Die weniger freundlichen Begegnungen finden meistens mit Menschen statt, die weder Hunde mögen, noch sie in unserer Gesellschaft dulden.

    Angst vor dem Hund ist etwas womit ich umgehen kann, wofür ich Verständnis aufbringen kann, nicht aber für eine Erwartungshaltung, die besagt, dass alles, was einen Menschen ängstigt, umgehend aus seiner Umwelt zu verschwinden hat.
    Jeder muss sich immer wieder in seiner Umwelt mit seinen Ängsten auseinandersetzen, davon sind wir doch alle nicht frei.
    Trotzdem können wir uns nicht hinstellen und unsere persönlichen Ängste zum Leitfaden des Handelns der Allgemeinheit machen.

    Wenn ich Angst vor einem am Straßenrand liegenden Hund habe, dann muss ich seinen Besitzer bitten ihn festzuhalten.
    Wenn ich Angst vor einem am Zaun kläffenden Hund habe, dann muss ich entweder den Besitzer bitten seinen Hund kurz zu rufen oder einen anderen Weg einschlagen und kann nicht darauf bestehen, dass Hunde nicht mehr in den Garten dürfen.
    Wenn ich Angst vor einer Gruppe Jugendlicher habe, dann muss ich entweder meinen Mut zusammennehmen oder einen Umweg laufen und kann nicht darauf bestehen, dass Jugendliche sich nicht mehr auf der Straße versammeln dürfen.
    Wenn ich Angst vor engen Räumen habe, dann muss ich die Treppe nehmen und kann nicht darauf bestehen, dass nun überall Rolltreppen eingebaut werden.
    usw.

    Kurz gesagt, komme ich in eine Situation von der keine offensichtliche Gefahr ausgeht, so muss ich persönlich damit klar kommen und kann nur auf die Rücksichtsnahme meiner Mitmenschen setzen.
    Nur wenn eine offensichtliche Gefahr von einer Situation ausgeht, dann kann ich verlangen, dass diese Gefahr abgestellt wird.
    Von einem Hund, der schlafend am Wegesrand liegt, geht keine offensichtliche Gefahr aus.

    Merkwürdigerweise gibt es auch Menschen, die nett und freundlich fragen, ob man seinen Hund kurz festhalten könne, weil sie Angst haben. :?
    Pöbeln und ausfällig werden muss deswegen doch wohl niemand!

    Was meinen Hund betrifft, so achte ich darauf, dass er andere Menschen nicht belästigt, das heißt aber nicht, dass ich ihn überall, wo sich Menschen aufhalten, an die Leine nehme.
    Je nach Situation rufe ich ihn ran und nehme ihn ins Fuß, lege ihn einfach in Entfernung ab oder lasse ihn manchesmal auch weiterlaufen und selten leine ich ihn auch an.

    Hier hat niemand ein Problem mit meiner Art die Situation zu händeln und, wie gesagt, wer dann trotzdem noch Angst hat, der fragt einfach ofreundlich, ob ich den Hund festhalten kann und das tue ich dann auch, ohne dass ich mich darüber ärgern muss.
    Würde man mich dagegen gleich anpöbeln, ja dann ärgere ich mich auch!

    Joggen gehen kannst du auf jeden Fall, das stärkt doch sogar den Muskelaufbau.

    Mit den Sprüngen wäre ich halt ein wenig vorsichtig.

    Ansonsten, in vielen Vereinen wäre deine Hündin sogar noch bedingt zuchttauglich, also kein Grund zur Panik. ;)

    Auch mit einer leichten HD hat deine Hündin alle Chancen gesund alt zu werden.

    Bestes Futter gibt, sagen wir mal, eine wenig merkwürdige Futterempfehlung für Junghunde. :roll:

    Mit der Futterempfehlung für erwachsene Hunde lässt sich eine Futterempfehlung für heranwachsende Hunde jedoch auch nicht vergleichen. Ein Welpe braucht schon deutlich mehr Energie/kg Körpermasse.

    Ich würde es mal mit 400g/Tag versuchen ;)

    P.S.
    Ob der Hund zu dünn oder zu dick ist, sagt bei Welpen übrigens meist überhaupt nichts aus, da Welpen und Junghunde Energie sofort in Wachstum umsetzen und generell weniger Fett speichern.
    Das heißt, ein heranwachsender Hund, der zu viel Futter bekommt, der wächst einfach schneller und ist trotzdem nicht dick.

    Sascha gehts gut, der hat ein dickes Fell. ;)

    Wir waren gestern so müde und sind, nachdem wir schon die Zugfahrt verschlafen hatten, gleich ins Bett gefallen.

    Meinetwegen können wir das Treffen schon bald wiederholen, es hat mir richtig Spaß gemacht mit euch.

    Und diana, wie gesagt, jederzeit auch gern im Watt oder sonstwo in Dithmarschen.