Zitat
sushirolle...
ich habe damit nicht sagen wollen, dass Du immer provozierst, aber der Vorfall mit der Mutter mit Kind zeigt ja, dass es vorkommt. Solche Situationen müssen meiner Meinung nach nicht sein. Aber das ist meine Meinung!
Ich denke, egal wie angepasst man sich verhält, es wird immer Menschen geben, die ein Haar in der Suppe finden.
Meine Erfahrung ist sogar, je mehr "Zugeständnisse" man macht, desto mehr werden auch gefordert. Ich denke, wenn man um manche Dinge einfach ein kleines bißchen weniger Aufhebens machen würde, dann wäre das Zusammenleben um ein Vielfaches einfacher.
Jedem unterlaufen Fehleinschätzungen, jeder wird sich das ein oder andere Mal (gewollt oder ungewollt) rücksichtslos über die Bedürfnisse anderer hinwegsetzen.
Reden hilft! Sich gegenseitig die Standpunkte klar machen, Verständnis für sein Gegenüber aufbringen - es könnte so einfach sein ...
Ich liebe bspw. Gespräche dieser Art:
Passant: Oh je, ein Hund
*P springt zur Seite*
Hundehalter: Oh je, das tut mir leid, ich hab sie gar nicht gesehen, sonst hätte ich meinen Hund rangerufen. *HH ruft Hund ran*
P: Aber nein, das kann doch mal passieren, es ist ja nichts passiert.
HH: Trotzdem, so ein Fehler sollte einem nicht unterlaufen, nicht wenn man mit einem großen Hund unterwegs ist. Es tut mir wirklich sehr leid, das nächste Mal, wenn ich Sie sehe werde ich meinen Hund sofort ranrufen. Auch wenn Sie Angst haben, müssen Sie sich hier doch ungehindert aufhalten können. Das wird sicherlich nicht noch einmal passieren.
P: Naja, nun machen Sie sich mal keinen Kopf, es ist doch nichts passiert und Ihr Hund muss schließlich auch seinen Freilauf bekommen.