Beiträge von *Sascha*

    Wie häufig soll ich denn noch sagen, dass man dem Hund natürlich nur dann beibringen kann sich nur an geeigneten Stellen zu lösen, wenn es solche geeigneten Stellen auch am Gassiweg gibt. Ich dachte, das wäre rein logisch schon jedem klar :?

    Und malika hat ja nur Angst, dass der Hund mal nicht bis zu diesen Stellen warten kann, bis er sich löst und dann sage ich eben, dass das nur eine Sache des Trainings ist. Kein Hund muss auf den Weg machen, wenn es andere Stellen gibt, an denen er sich lösen kann.

    Und was den Durchfall betrifft, so kann es mir dann auch passieren, dass der Hund in die Wohnung macht. Und? Sollte mich das in diesem Fall stören?

    Zitat

    Sascha, erst lesen, dann denken, dann posten ;). Ich rede von Straßen ohne Gebüsch mit privaten Vorgärten. Da darf mein Hund gerne am Rande des Bürgersteiges sein Geschäft erledigen, dank guter Ernährung ist es fest und griffig. Dann komme ich mit meinem Butterbrotbeutelchen und gut is´ :roll:


    Scheinbar willst du mich nicht verstehen :? Wenn es bei dir keine Stellen gibt, wo dein Hund ein wenig von Hunden frequentiertes Gebüsch aufsuchen kann, dann muss er natürlich auf den Weg machen - ist doch logisch.
    Wenn du allerdings der Meinung bist, dass man einem Hund auf die von mir beschriebene Weise nicht beibringen kann 15 Minuten einzuhalten bevor man eben mit dem Hund an einer solchen Stelle angelangt ist, dann irrst du.
    Und selbst wenn, so bleibt es doch jedem selbst überlassen, ob er seinem Hund beibringt sich nur an erlaubten Stellen zu lösen oder ob man lieber den Kot einsammelt. Ich hab damit jedenfalls kein Problem, wenn du das so handhabst.
    Ich finde es allerdings sehr angenehm, dass ich mit meinem Hund völlig problemlos durch die Stadt und durch bebautes Gebiet laufen kann und er einfach so lange einhält. Nicht jeder Spaziergang ist bei mir ein Gassigang. Zum Koten gehen wir an Orte an denen der Kot niemanden stört und nur dort darf mein Hund koten.

    Ich denke nicht, dass sie sich das abschaut, denn sie wird ja nicht begreifen, warum der Hund bellt und jault. Für sie ist ja alles okay (zumindest, wenn sie tatsächlich keine Probleme mit dem Alleinebleiben hat).

    Gleichen Effekt hab ich z.B. auch bei meinen Pferde, wenn sich das erste erschreckt, dann erschreckt sich das zweite natürlich auch, aber da das zweite vor dem, wovor sich das erste erschreckt hat, eigentlich gar keine Angst hat, ist dieses "Problem" tatsächlich immer nur dann vorhanden, wenn das erste Pferd sich erschreckt, aber nie, wenn ich mit dem zweiten in Begleitung eines anderen dritten Pferdes oder alleine raus gehe.

    Also, ich denke schon, dass sie das Bellen übernehmen könnte, solange sie mit dem anderen Hund zusammen ist. Da sie aber keine Bestätigung für ihr Bellen bekommt und es für sie eigentlich sinnlos ist, glaube ich kaum, dass sie danach auch bei dir anfängt zu bellen.

    Nein, das Risiko ist wenn dann rasseabhängig.
    Hündinnen großer Rassen werden im Schnitt häufiger inkontinent, als Hündinnen kleinerer Rassen. Für einige bestimmte Rassen ist das Risiko um ein Vielfaches erhöht, weswegen häufig auch generelle Kastrationsbefürworter von der Kastration dieser Rassen eher abraten. Welche Rassen das sind kann ich dir allerdings nicht sagen, da ich mich damit nicht weiter beschäftigt habe, weil für mich eine Kastration sowieso nur in Frage kommt, wenn es keinen anderen Weg mehr gibt und dann spielt das Risiko der Inkontinenz ja keine Rolle mehr ;)

    Weiter haben Studien gezeigt, dass frühkastrierte Hündinnen etwas seltener inkontinent werden, dafür aber eine bei ihnen auftretende Inkontinenz häufiger nicht behandelbar ist.

    Also, das Risiko für Gesäugekrebs kannst du nur dann entscheident verringern, wenn du deine Hündin spätestens nach der ersten Läufigkeit kastrierst. Bei einer Kastration vor der ersten Läufigkeit geht das Risiko nahezu gegen Null.
    Allerdings erhöht sich durch eine Kastration (insbesondere durch eine Frühkastration) das Risiko für einige andere (Krebs)erkrankungen.
    Die Userin tagakm hat für ihre Doktorarbeit z.B. folgende Aufstellung recherchiert, die die gesundheitliche Problematik einer Kastration/Nicht-Kastration darlegt.

    Ich kann dir also auf keinen Fall dazu raten deine Hündin frühkastrieren zu lassen. Zu den gesundheitlichen Aspekten kommen noch einige psychische Aspekte hinzu, wenn man eine noch nicht ausgereifte Hündin kastrieren lässt. Und selbst bei einer ausgereiften Hündin kann es zu erwünschten oder unerwünschten Begleiterscheinungen kommen, da sich auch eine Hündin durch eine Kastration hormonell verändert. Es ist nicht so, wie häufig angenommen, dass sich eine kastrierte Hündin nun dauerhaft im Anöstrus befindet. Eine intakte Hündin produziert im Schnitt selbst im Anöstrus fast doppelt so viele weibliche Hormone wie eine kastrierte. Einige Hündinnenhalter bekommen auch gerade durch eine Kastration das Problem, dass ihre Hündin für viele Rüden nun interessanter riecht. Frag mich aber nicht, woran das liegt. Das ist eine Feststellung meiner Hundetrainerin, die ich auch hier im Forum schon bestätigt bekommen hab. Es kann also sein, dass deine Hündin gerade durch die Kastration Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Hunden bekommt bzw. eben besonders interessant wird.
    Hinzufügen will ich noch, auch wenn es dich wahrscheinlich nicht betrifft, dass von der Kastration einer eher aggressiven Hündin in jedem Fall abzuraten ist.

    Scheinschwangerschaften sind natürlich ein Problem, wenn sie in einem Ausmaß auftreten, in dem die Hündin gesundheitliche Probleme bekommt oder auch wenn das Zusammenleben unter diesen Umständen für den Menschen unzumutbar wird. Generell wird jede Hündin nach der Läufigkeit Scheinschwanger, aber bei den meisten Hündinnen verläuft diese Scheinschwangerschaft so, dass der Besitzer relativ wenig bis gar nichts davon mitbekommt. Dass du nun bei deiner eigenen Hündin und bei der Hündin deiner Eltern zweimal das andere extrem erlebt hast, heißt nicht automatisch, dass deine jetzige Hündin ebenfalls solche Probleme haben wird. Es gibt viele nicht-kastrierte Hündinnen, die Zeit ihres Lebens niemals Probleme mit Scheinschwangerschaften haben. Sollte es bei deiner Hündin zu Problemen kommen, so ist eine Kastration immer noch möglich.

    Ja, gerade wenn da Schafe drauf stehen, dann ist da schon richtig heftig Saft drauf.

    Die Reaktion deines Hundes ist auch völlig normal, so reagieren eigentlich alle Hunde beim ersten Mal.

    Wenn dann könnte wohl nur das Bundesland, meist über die Landeshundeverordnung, so eine allgemeingültige Regelung aufstellen.

    Musst du mal in eurer schauen.

    Ansonsten ist es Sache der Gemeinden.

    Massa
    Wohl, dass er den Haufen doch sicher entfernt, oder? :?