Beiträge von *Sascha*

    Zitat

    befürchte aber, daß die meisten wieder nur das 1.Drittel lesen und dann urteilen...


    Wenn ich jedes schlechte Buch zu Ende lesen würde, dann hätte ich keine Zeit mehr für die guten.

    Geurteilt habe ich nur über das, was ich gelesen habe!

    Hast du mal versucht mit einem Trainer an dem Problem zu arbeiten?

    Ansonsten, warum willst du denn deinen Hund zum herumrennen animieren? Wenn er meint, dass er das braucht, dann wird er das schon von alleine tun :?

    Wenn du gezielt mit ihm arbeitest und er dafür seine Schnauze benötigt, dann nimm ihn an die Schleppe.

    Hm, ich kenne das ähnlich, wie LaBellaStella schreibt, dass nämlich Wolfsrüden eine längere Vorlaufzeit brauchen und daher die Hitze der Hündin meist zu kurz ist. Deswegen paart man zur Hybridzucht auch eher Wölfin mit Hunderüden, als Hündin mit Wolfsrüden.

    Allerdings meine ich mich auch an Geschichten zu erinnern, in denen Hundehalter (Naturvölker ;) ) angeblich ihre Hündin im Wald angebunden haben um Wolfshybride zu produzieren.

    Ich denke aber eher nicht, dass ein Wolf aufgrund einer sexuellen Lust die Scheuheit vor dem Mensch überwindet. Wölfe sind ja sowieso eher rudelgebunden, wenn dann kommt sowieso nur ein Einzelgänger als Partner in Frage.

    Björn
    Ich hätte das "ihren" vielleicht in Anführungszeichen setzen sollen, es ging in diesen Fällen jetzt speziell nicht um Hündinnen, die mit dem Rüden in einem Haushalt leben (wobei ich auch hier deine Meinung teile), sondern um fremde Hündinnen, die der Rüde nach einem im Verhältnis relativ kurzen Kontakt als eigene betrachtet.

    @all
    Wie steht ihr denn zu dem Problem? Seht ihr es überhaupt als solches oder ist das eurer Meinung nach bei Rüden eben so?

    Ich würde Sascha jedenfalls etwas erzählen, wenn er mir aufdiktieren würde mit wem ich spazieren gehen kann und mit wem nicht.

    Zitat

    Ist ja schön für Dich, nur hat die Evolution den Hund nicht erschaffen! Das waren doch wohl eindeutig wir Menschen!


    Gibt es da neue Erkenntnisse? Mein letzter Wissensstand war, dass sich der Wolf dem Menschen anschloss und nicht, dass der Mensch den Wolf zum Hund machte. Die Entstehung einer neuen ökologischen Nische führte zur Entstehung der Art Hund - ein klassisches Beispiel für Evolution.

    Zitat

    Also ist es wohl auch an uns, ihre "sexuellen" Probleme (die es bei Wölfen so nicht gibt) in den Griff zu kriegen. Eine Kastration schafft da schon Abhilfe!


    Welche sexuellen Probleme? Mein Hund funktioniert ganz normal und hat auch keine Probleme mit seiner Sexualität :?


    @Ronjaxxx
    Für meinen Teil habe ich überhaupt kein Problem damit, wenn jemand hier schreibt, dass sein Hund kastriert ist. Was mich aber ärgert sind Beiträge, die zu einer Kastration raten und dabei alle möglichen negativen Auswirkungen negieren. Intakte Hunde werden als grundsätzlich sexuell frustriert dargestellt und jeder der seinen Hund nicht kastriert für das Hundeelend auf der Welt verantwortlich gemacht.
    Gegen sachliche Argumentation habe ich nichts einzuwenden, aber merkwürdigerweise finden gerade die Kastrationsbefürworter nur sehr wenige echte Pro-Argumente, nein es wird immer nur gefragt: Warum denn nicht? und alle Gegenargumente, die in weiten Teilen wissenschaftlich belegt sind, als Falsch dargestellt, weil man ja viele kastrierte Hunde kenne und keiner ein solches Problem hätte.
    Und zu guter Letzt wird den Gegnern dann noch vorgeworfen, dass man sich hier im Forum nicht mehr Pro-Kastration äußern möge, da die Kastra-Gegner sofort über einen herfallen würden.

    Und ich finde es unfassbar, wie jemand mit so vielen kastrierten Hunden zu tun haben kann, ohne die Probleme für den Hund, die sich aus einer Kastration ergeben, zu erkennen.
    Betriebsblindheit? :?

    Ich kenne wirklich niemanden, der sich eingehend mit dem Thema Kastration beschäftigt hat, der alle negativen Auswirkungen negiert - egal ob im Endeffekt Kastrationsbefürworter oder -gegner.

    Vielen Dank für eure Antworten. Es scheint also auch noch recht "unproblematische" Rüden zu geben.

    Mich würde ja noch interessieren, wie ihr grundsätzlich mit einem solchen Gehabe eures Rüden umgeht (bzw. umgehen würdet).
    Nehmt ihr es als gegeben hin und seht es als natürliches Rüdenverhalten?
    Oder arbeitet ihr daran?


    Zitat

    ich würd ihm aber auch was anderes erzählen, wenn er versuchen würde jeden x-beliebigen Rüden zu vermöbeln...das kann ich nämlich gar nicht leiden... ;)


    Jepp, genau so sehe ich es nämlich auch und habe mit Sascha in der Hinsicht auch gar keine Probleme. Sascha nähert sich fremden Hunden eher vorsichtig und defensiv, legt es auf einen Streit nicht an.

    Nun ist es mir allerdings schon auf zwei Forumstreffen passiert, dass sich andere Rüden auf Sascha gestürzt haben, weil sie ihn nicht in der Nähe ihrer Hündin(nen) dulden wollten. Da fängt man an sich Gedanken zu machen :? denn vom Hundeplatz hier kenne ich es eigentlich auch anders. Gerade gestern z.B. waren mind. sechs intakte erwachsene Rüden auf dem Platz und u. a. sogar eine läufige Hündin - völlig problemlos. Allerdings werden dort auch generell keinerlei Übergriffe oder Raufereien unter den Hunden geduldet.

    Und nun habe ich hier zwei völlig gegensätzliche Erfahrungen ...


    P.S.
    snobbel
    Ich werde sicher nicht hysterisch, wenn sich die Rüden raufen oder sich ein anderer Rüde auf meinen Rüden stürzt, das werden diejenigen, die mich auf einem der Treffen dabei waren auch bestätigen können. Klar passiert sowas eben manchmal, mich ärgern nur die Hundehalter, die ein solches Verhalten als okay einstufen (Anm.: Keiner der Besitzer von den Treffen tat dies!). Mich stört es nämlich, wenn mein Rüde sich raufen muss, obwohl ER gelernt hat, sich weder provozieren zu lassen, noch selbst eine Rauferei zu provozieren. Trotzdem kann es mal passieren, das ist klar.